Fr, 11:25 Uhr
21.08.2026
Ein Blick in die Statistik
Mehr Aufträge, mehr Umsatz
Die Betriebe des Thüringer Bauhauptgewerbes meldeten im 1. Halbjahr 2026 kumulierte nominale Auftragseingänge in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 217,7 Millionen Euro (+20,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum…
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der nominale baugewerbliche Umsatz in der 1. Jahreshälfte bei rund 1,1 Milliarden Euro und somit 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Vergleich nach Bauarten
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wiesen alle Bauarten höhere Auftragseingänge auf, insbesondere der öffentliche Bau und Straßenbau mit einem absoluten Auftragsplus in Höhe von 131,4 Millionen Euro (+22,7 Prozent). Die Aufträge für den Wohnungsbau lagen um rund 29,0 Millionen über dem Vorjahreswert und verzeichneten somit einen deutlichen relativen Anstieg von 45,3 Prozent.
Der baugewerbliche Umsatz war im 1. Halbjahr 2026 um rund 12,4 Millionen Euro (+1,2 Prozent) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dazu trugen der öffentliche Bau und Straßenbau mit einem Umsatzplus von 1,1 Prozent und der gewerbliche Bau mit einer Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent bei. Im Bereich des Wohnungsbaus wurden die Vorjahreswerte noch nicht erreicht (-5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).
Regionaler Vergleich
Auf regionaler Ebene zeigte sich weiterhin eine heterogene Entwicklung. In 11 Landkreisen und kreisfreien Städten registrierten die Betriebe Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr, unter anderem im Landkreis Greiz (+33,7 Prozent) und in der Stadt Jena (+25,3 Prozent). In 9 Kreisen lagen die Umsätze jedoch teils deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, insbesondere in der Stadt Gera (-45,4 Prozent) und im Landkreis Gotha (-20,3 Prozent). Bei Betrachtung der absoluten Umsatzzahlen bleibt die Stadt Erfurt die umsatz- stärkste Region im 1., gefolgt vom Landkreis Nordhausen, dem Weimarer Land, dem Wartburgkreis und dem Landkreis Eichsfeld.
Im genannten Zeitraum waren im Thüringer Bauhauptgewerbe durchschnittlich 279 Betriebe mit 13 738 tätigen Personen berichtspflichtig. Die kumulierten Entgelte je tätige Person lagen um 502,00 Euro (+2,4 Prozent) über denen des Vergleichszeitraums 2025.
Die Zuordnung der Unternehmen und Betriebe zu den Wirtschaftszweigen erfolgt anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) nach ihrer Haupttätigkeit unter Anwendung des Schwerpunktprinzips. Zum Bauhauptgewerbe werden die Zweige Bau von Gebäuden (41.2), Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken (42.1), Leitungstiefbau und Kläranlagenbau (42.2), sonstiger Tiefbau (42.9), Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten (43.1) und sonstige spezialisierte Bautätigkeiten (43.9) zugeordnet.
Nach Bauarten: Der öffentliche Bau und Straßenbau beinhaltet Hoch- und Tiefbauten für Organisationen ohne Erwerbszweck und für Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie den Straßenbau (unabhängig vom Auftraggebenden). Mögliche Anpassungen des Berichtskreises zum Jahreswechsel aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe sind zu berücksichtigen.
Autor: redNach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lag der nominale baugewerbliche Umsatz in der 1. Jahreshälfte bei rund 1,1 Milliarden Euro und somit 1,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Vergleich nach Bauarten
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wiesen alle Bauarten höhere Auftragseingänge auf, insbesondere der öffentliche Bau und Straßenbau mit einem absoluten Auftragsplus in Höhe von 131,4 Millionen Euro (+22,7 Prozent). Die Aufträge für den Wohnungsbau lagen um rund 29,0 Millionen über dem Vorjahreswert und verzeichneten somit einen deutlichen relativen Anstieg von 45,3 Prozent.
Der baugewerbliche Umsatz war im 1. Halbjahr 2026 um rund 12,4 Millionen Euro (+1,2 Prozent) höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dazu trugen der öffentliche Bau und Straßenbau mit einem Umsatzplus von 1,1 Prozent und der gewerbliche Bau mit einer Umsatzsteigerung von 2,6 Prozent bei. Im Bereich des Wohnungsbaus wurden die Vorjahreswerte noch nicht erreicht (-5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum).
Regionaler Vergleich
Auf regionaler Ebene zeigte sich weiterhin eine heterogene Entwicklung. In 11 Landkreisen und kreisfreien Städten registrierten die Betriebe Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr, unter anderem im Landkreis Greiz (+33,7 Prozent) und in der Stadt Jena (+25,3 Prozent). In 9 Kreisen lagen die Umsätze jedoch teils deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, insbesondere in der Stadt Gera (-45,4 Prozent) und im Landkreis Gotha (-20,3 Prozent). Bei Betrachtung der absoluten Umsatzzahlen bleibt die Stadt Erfurt die umsatz- stärkste Region im 1., gefolgt vom Landkreis Nordhausen, dem Weimarer Land, dem Wartburgkreis und dem Landkreis Eichsfeld.
Im genannten Zeitraum waren im Thüringer Bauhauptgewerbe durchschnittlich 279 Betriebe mit 13 738 tätigen Personen berichtspflichtig. Die kumulierten Entgelte je tätige Person lagen um 502,00 Euro (+2,4 Prozent) über denen des Vergleichszeitraums 2025.
Die Zuordnung der Unternehmen und Betriebe zu den Wirtschaftszweigen erfolgt anhand der Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008) nach ihrer Haupttätigkeit unter Anwendung des Schwerpunktprinzips. Zum Bauhauptgewerbe werden die Zweige Bau von Gebäuden (41.2), Bau von Straßen und Bahnverkehrsstrecken (42.1), Leitungstiefbau und Kläranlagenbau (42.2), sonstiger Tiefbau (42.9), Abbrucharbeiten und vorbereitende Baustellenarbeiten (43.1) und sonstige spezialisierte Bautätigkeiten (43.9) zugeordnet.
Nach Bauarten: Der öffentliche Bau und Straßenbau beinhaltet Hoch- und Tiefbauten für Organisationen ohne Erwerbszweck und für Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie den Straßenbau (unabhängig vom Auftraggebenden). Mögliche Anpassungen des Berichtskreises zum Jahreswechsel aufgrund geänderter Beschäftigtenzahlen der meldepflichtigen Betriebe sind zu berücksichtigen.
