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Di, 15:09 Uhr
25.08.2026

Nachwuchs für die Region: Wie Kyffhäuser Unternehmen bei Ausbildungsevents überzeugen

Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in Deutschland rückläufig. Im Jahr 2024 wurden laut dem Berufsbildungsbericht etwa 486.700 Verträge für duale Ausbildungen geschlossen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 0,5 % entspricht. Im Jahr 2025 wurde dann erneut ein Rückgang gemessen, diesmal sogar um 2,1 %. Für Kyffhäuser Unternehmen ist es daher umso wichtiger, frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Auszubildenden zu kommen. Regionale Ausbildungsevents sind dafür eine Option, die speziell kleine und mittelständische Unternehmen in Erwägung ziehen sollten.


Ausbildungsevents als Chance für regionale Unternehmen
Viele Schulabgänger zieht es nach ihrer erlangten mittleren Reife oder dem (Fach-)Abitur in die größeren umliegenden Städte, allen voran Leipzig, Halle oder Erfurt. Das macht es für lokale Unternehmen aus eher ländlich geprägten Regionen wie dem Kyffhäuserkreis umso schwieriger, offene Ausbildungsstellen ganzheitlich und mit den jeweiligen Wunschkandidaten zu besetzen. Der demografische Wandel, der weiterhin dafür sorgt, dass jährlich weniger Schulabgänger als noch vor einigen Jahrzehnten nachkommen, tut sein Übriges.


Unternehmen sind daher oftmals nicht mehr in einer Position, in der sie es sich leisten können, einfach nur auf eingehende Bewerbungen zu warten. Stattdessen müssen Unternehmen proaktiv auf Jugendliche und Schulabgänger zugehen. Idealerweise nicht erst im letzten Jahr der Schule, denn dann haben sich viele vielversprechende Kandidaten schon für einen bestimmten Ausbildungsweg entschieden oder begonnen Bewerbungen zu schreiben.


Gleichermaßen ist daran zu denken, dass viele Jugendliche zu diesem Zeitpunkt nur eine vage Vorstellung von der Arbeitswelt und einzelnen Berufen haben. Polizist, Kfz-Mechatroniker oder Verkäuferin - solche Ausbildungsberufe im Kyffhäuserkreis sind vielen Jugendlichen hinlänglich bekannt. Die Unternehmen bieten aber durchaus noch mehr: E-Commerce-Kaufleute, Kaufleute für Marketing und Kommunikation, Mechatroniker für Kältetechnik oder Verfahrensmechaniker - Berufe, die gebraucht und nachgefragt werden, bei Jugendlichen aber ebenso oft noch unter dem Radar fliegen.


Bei Ausbildungsmessen, Berufsinformationstagen und weiteren damit assoziierten regionalen Veranstaltungen haben die Unternehmen die Möglichkeit, derartige "blinde Flecken" ins verdiente Licht zu rücken. Solche Veranstaltungen bringen potenzielle Auszubildende und Unternehmen zusammen, schaffen einen ersten persönlichen Kontaktpunkt und geben den Betrieben zugleich die Möglichkeit, auch die weniger bekannten Berufe praxisnah vorzustellen. Für KMU im Kyffhäuserkreis sind solche Veranstaltungen daher eine sehr gute Möglichkeit, um den eigenen Betrieb frühzeitig ins Bewusstsein möglicher Auszubildender zu rufen. Auch Praktika könnten dort vermittelt werden, damit Jugendliche zunächst einmal in den Beruf "hineinschnuppern" können.


Mit authentischen Einblicken Interesse an einer Ausbildung wecken
Diejenigen, die sich nach Abschluss der Schule nicht bereits für die Universität und/oder Großstadt entschieden haben, bringen für Ausbildungsstellen im Kyffhäuserkreis bereits ein grundlegendes Interesse mit, was zumindest ein kleiner Vorteil für Betriebe ist. Die Situation im Kyffhäuserkreis ist aus Sicht von Betrieben trotzdem herausfordernd: Wie aus dem Jugendförderplan 2023-2026 des Landratsamts Kyffhäuserkreis hervorgeht, gibt es in der Region bereits seit etwa 2010 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als es Bewerbende gibt. Die lokalen Betriebe befinden sich also in einem direkten Konkurrenzkampf um Auszubildende.


Um in diesem Wettbewerb zu bestehen, müssen Unternehmensvertreter in der Lage sein, Ausbildungsberufe verständlich zu erklären und sind zugleich gezwungen, authentische Einblicke in typische Aufgaben, den Arbeitsalltag und mögliche Entwicklungsperspektiven zu geben. Das sollte nicht als Last verstanden werden, sondern als ein Prozess, der die Auswahl eines geeigneten Kandidaten und die Zufriedenheit der Auszubildenden in ihrer Ganzheit begünstigt. Es ist in der Folge definitiv empfehlenswert, die eigenen Mitarbeitenden hinzuziehen. Sie können möglichen Auszubildenden im direkten Gespräch Beruf und Betrieb näherbringen.


Außerdem sind derartige persönliche Gespräche hilfreich, um bereits bestehende Fragen zu beantworten oder auch Vorurteile der Jugendlichen aus dem Weg zu räumen. Selbige lernen im Gegenzug, worauf es bei der Ausbildung ankommt, was sie erwartet, welche Voraussetzungen zu erfüllen und welche Interessen dem Beruf zuträglich sind. Mitarbeitende sollten dafür übrigens direkt auf die Jugendlichen zugehen. Es liegt in der Natur der Sache und im Alter, dass bei diesen eine größere Hemmschwelle für ein persönliches Gespräch als bei den Mitarbeitenden existiert.


Mit einem stimmigen Auftritt in Erinnerung bleiben
Betriebe sollten es Jugendlichen bei solchen Veranstaltungen und Ausbildungsevents möglichst leicht machen. Dafür gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Ein klar und freundlich gestalteter Messestand schafft das Fundament, auf dem wiederum ein gut erkennbares und offen zugängliches Team steht. Es ist definitiv empfehlenswert, die Außenwirkung gezielt zu steuern und einheitlich zu halten.


Der Messestand, Namensschilder und bedruckte T-Shirts der Teams - all das zusammen sorgt für einen stimmigen Auftritt und macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sofort sichtbar. Speziell die Teamkleidung kommuniziert zudem "Teamspirit" und eine gewisse Verbundenheit zum Betrieb, die wiederum mit Harmonie und Sicherheit assoziiert werden. Das ist nicht zu unterschätzen, speziell in der dynamischen und herausfordernden Welt, in der diese Jugendlichen, die morgen zu Auszubildenden werden sollen, aufgewachsen sind.


Informationsmaterialien sollten natürlich ebenfalls angefertigt werden. Optisch auf den Auftritt abgestimmt, inhaltlich mit Mehrwerten gespickt und in ausreichender Anzahl, damit kein potenzieller Interessent im wahrsten Wortsinn mit leeren Händen nach Hause gehen muss. Kaum ein Jugendlicher wird bei diesen Veranstaltungen eine finale Entscheidung für seine Zukunft treffen. Das ist auch gar nicht zu erwarten und genau deshalb sind die Infomaterialien so wichtig. Sie schaffen einen Rahmen, damit sich Interessenten später zu einem geeigneten Zeitpunkt weiter eigenständig informieren können. Mitmachangebote und ein authentischer Einblick in typische Tätigkeiten im Betrieb und dem Ausbildungsberuf sind ebenso empfehlenswert.


Betriebe sollten sich außerdem noch vor Beginn des Messeauftritts überlegen, wie eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit geschaffen werden kann. Praktika, Ausbildungsplätze, Bewerbungsfristen, Möglichkeiten der Bewerbung, all das sollte vorab ausgearbeitet werden und ohne große Hindernisse für Jugendliche erreich- sowie nahbar sein.


Erfüllt der Messeauftritt diese Bedingungen und stützt sich auf ein durchdachtes Konzept, können solche Veranstaltungen regionalen Betrieben im Kyffhäuserkreis enorm helfen, um unbesetzte Ausbildungsstellen zu füllen. Betriebe, die bisher noch keine solcher Veranstaltungen nutzten oder schlicht viele Ausbildungsstellen besetzen müssen, sollten Ausbildungsevents daher idealerweise zeitnah zu einer festen Größe des eigenen Azubi-Recruitings werden lassen.


Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in Deutschland rückläufig. Im Jahr 2024 wurden laut dem Berufsbildungsbericht etwa 486.700 Verträge für duale Ausbildungen geschlossen, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 0,5 % entspricht. Im Jahr 2025 wurde dann erneut ein Rückgang gemessen, diesmal sogar um 2,1 %. Für Kyffhäuser Unternehmen ist es daher umso wichtiger, frühzeitig in Kontakt mit potenziellen Auszubildenden zu kommen. Regionale Ausbildungsevents sind dafür eine Option, die speziell kleine und mittelständische Unternehmen in Erwägung ziehen sollten.


Ausbildungsevents als Chance für regionale Unternehmen
Viele Schulabgänger zieht es nach ihrer erlangten mittleren Reife oder dem (Fach-)Abitur in die größeren umliegenden Städte, allen voran Leipzig, Halle oder Erfurt. Das macht es für lokale Unternehmen aus eher ländlich geprägten Regionen wie dem Kyffhäuserkreis umso schwieriger, offene Ausbildungsstellen ganzheitlich und mit den jeweiligen Wunschkandidaten zu besetzen. Der demografische Wandel, der weiterhin dafür sorgt, dass jährlich weniger Schulabgänger als noch vor einigen Jahrzehnten nachkommen, tut sein Übriges.


Unternehmen sind daher oftmals nicht mehr in einer Position, in der sie es sich leisten können, einfach nur auf eingehende Bewerbungen zu warten. Stattdessen müssen Unternehmen proaktiv auf Jugendliche und Schulabgänger zugehen. Idealerweise nicht erst im letzten Jahr der Schule, denn dann haben sich viele vielversprechende Kandidaten schon für einen bestimmten Ausbildungsweg entschieden oder begonnen Bewerbungen zu schreiben.


Gleichermaßen ist daran zu denken, dass viele Jugendliche zu diesem Zeitpunkt nur eine vage Vorstellung von der Arbeitswelt und einzelnen Berufen haben. Polizist, Kfz-Mechatroniker oder Verkäuferin - solche Ausbildungsberufe im Kyffhäuserkreis sind vielen Jugendlichen hinlänglich bekannt. Die Unternehmen bieten aber durchaus noch mehr: E-Commerce-Kaufleute, Kaufleute für Marketing und Kommunikation, Mechatroniker für Kältetechnik oder Verfahrensmechaniker - Berufe, die gebraucht und nachgefragt werden, bei Jugendlichen aber ebenso oft noch unter dem Radar fliegen.


Bei Ausbildungsmessen, Berufsinformationstagen und weiteren damit assoziierten regionalen Veranstaltungen haben die Unternehmen die Möglichkeit, derartige "blinde Flecken" ins verdiente Licht zu rücken. Solche Veranstaltungen bringen potenzielle Auszubildende und Unternehmen zusammen, schaffen einen ersten persönlichen Kontaktpunkt und geben den Betrieben zugleich die Möglichkeit, auch die weniger bekannten Berufe praxisnah vorzustellen. Für KMU im Kyffhäuserkreis sind solche Veranstaltungen daher eine sehr gute Möglichkeit, um den eigenen Betrieb frühzeitig ins Bewusstsein möglicher Auszubildender zu rufen. Auch Praktika könnten dort vermittelt werden, damit Jugendliche zunächst einmal in den Beruf "hineinschnuppern" können.


Mit authentischen Einblicken Interesse an einer Ausbildung wecken
Diejenigen, die sich nach Abschluss der Schule nicht bereits für die Universität und/oder Großstadt entschieden haben, bringen für Ausbildungsstellen im Kyffhäuserkreis bereits ein grundlegendes Interesse mit, was zumindest ein kleiner Vorteil für Betriebe ist. Die Situation im Kyffhäuserkreis ist aus Sicht von Betrieben trotzdem herausfordernd: Wie aus dem Jugendförderplan 2023-2026 des Landratsamts Kyffhäuserkreis hervorgeht, gibt es in der Region bereits seit etwa 2010 mehr gemeldete Ausbildungsstellen als es Bewerbende gibt. Die lokalen Betriebe befinden sich also in einem direkten Konkurrenzkampf um Auszubildende.


Um in diesem Wettbewerb zu bestehen, müssen Unternehmensvertreter in der Lage sein, Ausbildungsberufe verständlich zu erklären und sind zugleich gezwungen, authentische Einblicke in typische Aufgaben, den Arbeitsalltag und mögliche Entwicklungsperspektiven zu geben. Das sollte nicht als Last verstanden werden, sondern als ein Prozess, der die Auswahl eines geeigneten Kandidaten und die Zufriedenheit der Auszubildenden in ihrer Ganzheit begünstigt. Es ist in der Folge definitiv empfehlenswert, die eigenen Mitarbeitenden hinzuziehen. Sie können möglichen Auszubildenden im direkten Gespräch Beruf und Betrieb näherbringen.


Außerdem sind derartige persönliche Gespräche hilfreich, um bereits bestehende Fragen zu beantworten oder auch Vorurteile der Jugendlichen aus dem Weg zu räumen. Selbige lernen im Gegenzug, worauf es bei der Ausbildung ankommt, was sie erwartet, welche Voraussetzungen zu erfüllen und welche Interessen dem Beruf zuträglich sind. Mitarbeitende sollten dafür übrigens direkt auf die Jugendlichen zugehen. Es liegt in der Natur der Sache und im Alter, dass bei diesen eine größere Hemmschwelle für ein persönliches Gespräch als bei den Mitarbeitenden existiert.


Mit einem stimmigen Auftritt in Erinnerung bleiben
Betriebe sollten es Jugendlichen bei solchen Veranstaltungen und Ausbildungsevents möglichst leicht machen. Dafür gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Ein klar und freundlich gestalteter Messestand schafft das Fundament, auf dem wiederum ein gut erkennbares und offen zugängliches Team steht. Es ist definitiv empfehlenswert, die Außenwirkung gezielt zu steuern und einheitlich zu halten.


Der Messestand, Namensschilder und bedruckte T-Shirts der Teams - all das zusammen sorgt für einen stimmigen Auftritt und macht die Zugehörigkeit zum Unternehmen sofort sichtbar. Speziell die Teamkleidung kommuniziert zudem "Teamspirit" und eine gewisse Verbundenheit zum Betrieb, die wiederum mit Harmonie und Sicherheit assoziiert werden. Das ist nicht zu unterschätzen, speziell in der dynamischen und herausfordernden Welt, in der diese Jugendlichen, die morgen zu Auszubildenden werden sollen, aufgewachsen sind.


Informationsmaterialien sollten natürlich ebenfalls angefertigt werden. Optisch auf den Auftritt abgestimmt, inhaltlich mit Mehrwerten gespickt und in ausreichender Anzahl, damit kein potenzieller Interessent im wahrsten Wortsinn mit leeren Händen nach Hause gehen muss. Kaum ein Jugendlicher wird bei diesen Veranstaltungen eine finale Entscheidung für seine Zukunft treffen. Das ist auch gar nicht zu erwarten und genau deshalb sind die Infomaterialien so wichtig. Sie schaffen einen Rahmen, damit sich Interessenten später zu einem geeigneten Zeitpunkt weiter eigenständig informieren können. Mitmachangebote und ein authentischer Einblick in typische Tätigkeiten im Betrieb und dem Ausbildungsberuf sind ebenso empfehlenswert.


Betriebe sollten sich außerdem noch vor Beginn des Messeauftritts überlegen, wie eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit geschaffen werden kann. Praktika, Ausbildungsplätze, Bewerbungsfristen, Möglichkeiten der Bewerbung, all das sollte vorab ausgearbeitet werden und ohne große Hindernisse für Jugendliche erreich- sowie nahbar sein.


Erfüllt der Messeauftritt diese Bedingungen und stützt sich auf ein durchdachtes Konzept, können solche Veranstaltungen regionalen Betrieben im Kyffhäuserkreis enorm helfen, um unbesetzte Ausbildungsstellen zu füllen. Betriebe, die bisher noch keine solcher Veranstaltungen nutzten oder schlicht viele Ausbildungsstellen besetzen müssen, sollten Ausbildungsevents daher idealerweise zeitnah zu einer festen Größe des eigenen Azubi-Recruitings werden lassen.
Autor: red

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