Einmal im Jahr lassen sich die Architekten der Nordthüringer Region ein wenig in die Karten schauen. Dann stellen sie ihre Entwürfe einer interessierten Öffentlichkeit vor. Heute war es in Nordhausen wieder soweit. Ort des Geschehens war eine Schule, eine sanierte natürlich.
Vorgetanzt Foto: nnzSchüler, was sie außerhalb des "normalen" Unterrichts lernen
Neben dem Fachpublikum waren auch interessierte Nordhäuser in die Lessing-Schule gekommen. Sie hörten, dass der Tag der Architekturen seit 17 Jahren durchgeführt wird. Immer am letzten Wochenende des Juni wollen die Architekten ihre Werke vorstellen. Die Lessing-Schule ihrerseits bedankten sich für die gelungene Sanierung mit einem künstlerischen Programm. Danach wurden die elf Objekte aus Nordthüringen vorgestellt, die sich in diesem Jahr einem breiten Publikum präsentieren wollen, das sind aus dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis
der Wohnpark StudiZentrum in Nordhausen, Taschenberg 37, der AING Nordhausen GmbH,
das Geschäftshaus in Nordhausen, Reichsstraße 27, der AING Nordhausen GmbH,
die Sanierung und der Umbau Wohn- und Geschäftshaus Nordhausen, Töpferstraße 41/42, von
arko bauplanung GmbH und Götze Landschaftsarchitektur,
die umgebaute und modernisierte Regelschule G. E. Lessing in Nordhausen, Am Salzagraben
4, von Rembe / Borgwaldt – Freie Architektin / Stadtplaner / Ingenieure und Wette + Küneke
Landschaftsarchitektur,
die Sanierung Rathaus Heringen, Straße der Einheit 100, der Erfurt & Partner GmbH Architektenund
Ingenieurgruppe,
das Café mit Backshop Ebeleben, Sondershäuser Str. 22, Architektur- u. Ingenieurbüro Holm
Jentsch,
die Sanierung Kita Bummi in Artern, Einbecker Straße 7, Architektur- und Ingenieurbüro Dipl.-
Ing. Birgit Reinshaus
Ein Rundgang durch die Schule rundete dieses Preview ab.
Zugehört Foto: nnz
Fazit: Ein jeder ist eingeladen, in seinem unmittelbaren Umfeld zeitgenössische Architektur zu besichtigen. Es bietet sich am 25. und 26. Juni die einmalige Gelegenheit, hinter die Türen ansonsten verschlossener Gebäude zu schauen und sich vor Ort bei Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern aus erster Hand über Ideen und Konzepte, Planungsabläufe und qualitative Standards zu informieren.