Grabungen Frauenberg
Mittwoch, 12. Oktober 2011, 10:25 Uhr
Wer jüngst den Frauenberg besuchte konnte feststellen, da hat doch jemand kräftig gebuddelt. Was da los war, hat kn von der Stadt Sondershausen erfahren...
Die jüngsten Grabungen auf dem Sondershäuser Frauenberg brachten für die Archäologen viel Aufschlussreiches über das frühe Leben der Menschen in unserem Gebiet.
In einem 35 mal fünf Meter breiten Schnitt über den Frauenberg legten die Forscher neben einem wahrscheinlich vorgeschichtlichen Wall auch Mauerfundamente und die Reste von zwei Grubenhäusern frei. Dabei wurden Spuren handwerklicher Tätigkeit gefunden, die auf eine Nutzung als Wohn- und Werkstätten hinweisen. So wird vermutet, dass die Gebäude zum Beispiel als Webhäuser Verwendung fanden, da im vorgefundenen Siedlungsabfall des angeschnittenen Grabens auch Spinnwirteln freigelegt wurden.
Darüber hinaus deuten Funde von Keramik und den Resten eines Mühlsteins auf weiteres produzierendes Handwerk hin. Gebrauchsgegenstände, die in der Siedlung auf dem Frauenberg hergestellt wurden, vermitteln den Forschern ein Bild der frühen Lebenswelt im Gebiet um Sondershausen.
Zur zeitlichen Einordnung sprach die Grabungsleiterin Sybille Jahn von einer befestigten Höhensiedlung aus fränkischer Zeit.
Neben den bereits freigelegten Exponaten sind die neuen Ausgrabungen ein weiteres Indiz für eine dauerhafte Besiedlung des Sondershäuser Frauenberges, was zu den Kernerkenntnissen aus den diesjährigen Untersuchungen gehört.
Noch in diesem Jahr ist geplant, einen Info-Pavillon auf dem Frauenberg zu errichten, der dem Besucher Informationen und vieles Wissenswerte zu den Grabungen und Funden vermitteln soll. Das Gebiet ist schon abgesteckt.
Autor: khhDie jüngsten Grabungen auf dem Sondershäuser Frauenberg brachten für die Archäologen viel Aufschlussreiches über das frühe Leben der Menschen in unserem Gebiet.
In einem 35 mal fünf Meter breiten Schnitt über den Frauenberg legten die Forscher neben einem wahrscheinlich vorgeschichtlichen Wall auch Mauerfundamente und die Reste von zwei Grubenhäusern frei. Dabei wurden Spuren handwerklicher Tätigkeit gefunden, die auf eine Nutzung als Wohn- und Werkstätten hinweisen. So wird vermutet, dass die Gebäude zum Beispiel als Webhäuser Verwendung fanden, da im vorgefundenen Siedlungsabfall des angeschnittenen Grabens auch Spinnwirteln freigelegt wurden.
Darüber hinaus deuten Funde von Keramik und den Resten eines Mühlsteins auf weiteres produzierendes Handwerk hin. Gebrauchsgegenstände, die in der Siedlung auf dem Frauenberg hergestellt wurden, vermitteln den Forschern ein Bild der frühen Lebenswelt im Gebiet um Sondershausen.
Zur zeitlichen Einordnung sprach die Grabungsleiterin Sybille Jahn von einer befestigten Höhensiedlung aus fränkischer Zeit.
Neben den bereits freigelegten Exponaten sind die neuen Ausgrabungen ein weiteres Indiz für eine dauerhafte Besiedlung des Sondershäuser Frauenberges, was zu den Kernerkenntnissen aus den diesjährigen Untersuchungen gehört.
Noch in diesem Jahr ist geplant, einen Info-Pavillon auf dem Frauenberg zu errichten, der dem Besucher Informationen und vieles Wissenswerte zu den Grabungen und Funden vermitteln soll. Das Gebiet ist schon abgesteckt.






