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Neues aus Berlin (126)

Freitag, 19. Oktober 2012, 17:45 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Winzer im Paragraphen- Dschungel



Der Deutsche Bundestag hat erneut das Weingesetz geändert, das zweite Mal allein in dieser Legislaturperiode. Kersten Steinke (DIE LINKE aus Bad Frankenhausen) kritisiert, dass sich das Weinrecht für die Winzer immer mehr zum Paragraphendschungel entwickelt. "Das Weinrecht ist Stückwerk und kaum noch überschaubar".

Auch die Winzer aus Thüringen müssen sich auf Änderungen einstellen. Vor allem der Weinbau in Steillagen, wie an der Unstrut, ist betroffen. So soll es den Bundesländern untersagt werden, Steillagen besonders zu fördern.

Abgelehnt wurde ein Antrag der LINKEN, einheimische Rebsorten durch Entbürokratisierung und Strukturförderung für die kommenden Generationen zu retten. Immerhin werden noch fast 300 historische Sorten in Deutschland angebaut. "Es wäre ein großer Verlust für die Artenvielfalt und die Weinkultur, wenn einige Sorten aussterben würden", so Steinke.
Die Regierungskoalition hat dem Artenschutz jedoch nicht zugestimmt.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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