Neues aus Berlin (130)
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 13:35 Uhr
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Praxisgebühr und stellt fest: "Abschaffung der Praxisgebühr längst überfällig"
Anlässlich der heutigen Plenardebatte zur Abschaffung der Praxisgebühr im Deutschen Bundestag, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses Steffen-Claudio Lemme:
"Nach fast 10 Jahren Praxisgebühr ist unübersehbar, dass sie für die Versicherten und die Hausärzte keine Vorteile gebracht hat. Im Gegenteil: auf notwendige Arztbesuche wird verzichtet, oder aber sie werden verschoben, um zumindest für ein Quartal die Praxisgebühr von 10 Euro zu sparen. Dabei sind die Auswirkungen fatal, wenn Krankheiten verschleppt und zu spät behandelt werden!
Besonders hart trifft die Praxisgebühr Menschen mit geringem Einkommen. Auch der Osten ist im Nachteil, da das Lohnniveau bekanntlich deutlich unter dem in Westdeutschland liegt. Die Praxisgebühr verschärft die soziale und gesundheitliche Ungleichheit in unserem Land!
Auch vor dem Hintergrund der hohen Überschüsse der Krankenkassen ist es richtig und wichtig, die Praxisgebühr abzuschaffen und die Versicherten dadurch finanziell zu entlasten.
Die Bundesregierung verschließt die Augen davor und spielt lieber das Betreuungsgeld gegen die Praxisgebühr aus. Das halte ich moralisch für verwerflich! Die SPD ist selbstverständlich gegen die Praxisgebühr und gegen das Betreuungsgeld!"
Hintergrund:
Im Idealfall ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner für den Patienten und navigiert ihn mittels Überweisungen durch die komplexe Versorgungslandschaft. Mit der Einführung der Praxisgebühr hat man sich genau diese Schlüsselfunktion für die Hausärzte gewünscht. Leider konnte die Stärkung der hausarztzentrierten Versorgung mit der Praxisgebühr nicht erreicht werden.
Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme
Autor: khhAnlässlich der heutigen Plenardebatte zur Abschaffung der Praxisgebühr im Deutschen Bundestag, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Gesundheitsausschusses Steffen-Claudio Lemme:
"Nach fast 10 Jahren Praxisgebühr ist unübersehbar, dass sie für die Versicherten und die Hausärzte keine Vorteile gebracht hat. Im Gegenteil: auf notwendige Arztbesuche wird verzichtet, oder aber sie werden verschoben, um zumindest für ein Quartal die Praxisgebühr von 10 Euro zu sparen. Dabei sind die Auswirkungen fatal, wenn Krankheiten verschleppt und zu spät behandelt werden!
Besonders hart trifft die Praxisgebühr Menschen mit geringem Einkommen. Auch der Osten ist im Nachteil, da das Lohnniveau bekanntlich deutlich unter dem in Westdeutschland liegt. Die Praxisgebühr verschärft die soziale und gesundheitliche Ungleichheit in unserem Land!
Auch vor dem Hintergrund der hohen Überschüsse der Krankenkassen ist es richtig und wichtig, die Praxisgebühr abzuschaffen und die Versicherten dadurch finanziell zu entlasten.
Die Bundesregierung verschließt die Augen davor und spielt lieber das Betreuungsgeld gegen die Praxisgebühr aus. Das halte ich moralisch für verwerflich! Die SPD ist selbstverständlich gegen die Praxisgebühr und gegen das Betreuungsgeld!"
Hintergrund:
Im Idealfall ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner für den Patienten und navigiert ihn mittels Überweisungen durch die komplexe Versorgungslandschaft. Mit der Einführung der Praxisgebühr hat man sich genau diese Schlüsselfunktion für die Hausärzte gewünscht. Leider konnte die Stärkung der hausarztzentrierten Versorgung mit der Praxisgebühr nicht erreicht werden.
Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme
