Verteidige dein Netz
Dienstag, 27. November 2012, 10:44 Uhr
Für Millionen von Menschen ist es ein Segen, das Internet. Für einige Zeitungsverlage hingegen scheinbar ein Fluch. Deren Lobbyarbeit zahlt sich bei der schwarz-gelben Bundesregierung wie immer sehr gut aus. Jetzt will der Bundestag das so genannte Leistungsschutzrecht einführen...
Der Bundestag berät ab heute über ein Leistungsschutzrecht. Dieses soll Verlagen gegenüber Suchmaschinen und anderen Diensten das Recht geben, Suchergebnisse für Presseartikel zu verbieten oder von einer Zahlung abhängig zu machen. Und dazu hat der Suchmaschinengigant Google nun eine eigene Kampagne gestartet: http://www.google.de/campaigns/deinnetz/
"Für Dich würde es damit deutlich schwerer, im Internet die Informationen zu finden, die Du suchst. Verteidige Dein Netz gegen diesen weltweit einmaligen Eingriff, misch' Dich ein und teile diese Seite mit Freunden", schreibt Google auf dieser Seite.
Wenn Google und andere Suchmaschinen nicht zahlen, dann erscheinen die Artikel jener Zeitungen nicht mehr, die gern Einnahmen generieren wollen. Ob das wirklich so funktioniert, wie sich die Verlage, die mit massiven Umsatzeinbrüchen bei Anzeigeneinnahmen seit Jahren nicht zurechtkommen, das bleibt dahingestellt. Denn wer seine Seiten mit den entsprechenden Artikeln vor Google aussperrt, der wird auch bei der Suche künftig nicht gefunden. Immerhin geht auch in Deutschland rund die Hälfte aller Seitenzugriffe auf verlegerische Web-Inhalte über Google.
Autor: redDer Bundestag berät ab heute über ein Leistungsschutzrecht. Dieses soll Verlagen gegenüber Suchmaschinen und anderen Diensten das Recht geben, Suchergebnisse für Presseartikel zu verbieten oder von einer Zahlung abhängig zu machen. Und dazu hat der Suchmaschinengigant Google nun eine eigene Kampagne gestartet: http://www.google.de/campaigns/deinnetz/
"Für Dich würde es damit deutlich schwerer, im Internet die Informationen zu finden, die Du suchst. Verteidige Dein Netz gegen diesen weltweit einmaligen Eingriff, misch' Dich ein und teile diese Seite mit Freunden", schreibt Google auf dieser Seite.
Wenn Google und andere Suchmaschinen nicht zahlen, dann erscheinen die Artikel jener Zeitungen nicht mehr, die gern Einnahmen generieren wollen. Ob das wirklich so funktioniert, wie sich die Verlage, die mit massiven Umsatzeinbrüchen bei Anzeigeneinnahmen seit Jahren nicht zurechtkommen, das bleibt dahingestellt. Denn wer seine Seiten mit den entsprechenden Artikeln vor Google aussperrt, der wird auch bei der Suche künftig nicht gefunden. Immerhin geht auch in Deutschland rund die Hälfte aller Seitenzugriffe auf verlegerische Web-Inhalte über Google.

