Nicht unter Druck setzen lassen
Dienstag, 10. September 2013, 15:29 Uhr
Geld ausgeben oder lieber sparen und vermehren? Viele Anleger zögern angesichts wenig attraktiver Zinsangebote oder weil wegen vergangener Bankenpleiten ihr Vertrauen in die Geldinstitute gründlich geschwunden ist. Besser dran ist, wer mit lang laufenden Sparverträgen bei attraktiver Verzinsung rechtzeitig vorgesorgt hat...
Davon waren bis vor Kurzem noch viele Sparer überzeugt. Doch der Schein trügt. Nach den jüngsten Attacken auf das sauer Ersparte ihrer Kunden scheint bei den Betroffenen jeglicher Glaube an redliches Geschäftsgebaren im Bankensektor verloren. Die Praxis vieler Geldinstitute, lang laufende Sparverträge mit attraktiver Verzinsung vor Ablauf der fest vereinbarten Vertragszeit kündigen zu wollen und in deutlich niedrigere Renditen zu zwängen, empört.
Wer sich weigert, muss mit einer Kündigung seines Vertrages rechnen. Auf dreiste Weise wird so versucht, sich alter und aus Bankensicht unprofitabler Verträge zu entledigen und Verbraucher unter Druck zu setzen.
Rat der Verbraucherzentrale: Betroffene Kunden sollten die Schreiben ihrer Bank oder Sparkasse nicht einfach hinnehmen, sondern sich rechtlichen Rat holen, so Eckehard Balke, Fachberater Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Thüringen. Der Trick, sich auf ein einseitiges Kündigungsrecht aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch zu berufen, sei unlauter und nicht haltbar.
Auf diese Weise würden Verbraucher unangemessen benachteiligt, denn der ursprünglich vereinbarte Vertragszweck sei auf Kundenseite gefährdet. Die Kunden hätten ein Recht auf Erfüllung ihres langfristig mit dem Geldinstitut vereinbarten konkreten Vertrages.
Betroffenen rät die Verbraucherzentrale: Geben Sie nicht klein bei. Die Verbraucherzentrale Thüringen unterstützt Betroffene im Rahmen einer Spezialberatung in der Verbraucherberatungsstelle Erfurt. Termine können vereinbart werden unter 0361 55514-0.
Autor: redDavon waren bis vor Kurzem noch viele Sparer überzeugt. Doch der Schein trügt. Nach den jüngsten Attacken auf das sauer Ersparte ihrer Kunden scheint bei den Betroffenen jeglicher Glaube an redliches Geschäftsgebaren im Bankensektor verloren. Die Praxis vieler Geldinstitute, lang laufende Sparverträge mit attraktiver Verzinsung vor Ablauf der fest vereinbarten Vertragszeit kündigen zu wollen und in deutlich niedrigere Renditen zu zwängen, empört.
Wer sich weigert, muss mit einer Kündigung seines Vertrages rechnen. Auf dreiste Weise wird so versucht, sich alter und aus Bankensicht unprofitabler Verträge zu entledigen und Verbraucher unter Druck zu setzen.
Rat der Verbraucherzentrale: Betroffene Kunden sollten die Schreiben ihrer Bank oder Sparkasse nicht einfach hinnehmen, sondern sich rechtlichen Rat holen, so Eckehard Balke, Fachberater Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale Thüringen. Der Trick, sich auf ein einseitiges Kündigungsrecht aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch zu berufen, sei unlauter und nicht haltbar.
Auf diese Weise würden Verbraucher unangemessen benachteiligt, denn der ursprünglich vereinbarte Vertragszweck sei auf Kundenseite gefährdet. Die Kunden hätten ein Recht auf Erfüllung ihres langfristig mit dem Geldinstitut vereinbarten konkreten Vertrages.
Betroffenen rät die Verbraucherzentrale: Geben Sie nicht klein bei. Die Verbraucherzentrale Thüringen unterstützt Betroffene im Rahmen einer Spezialberatung in der Verbraucherberatungsstelle Erfurt. Termine können vereinbart werden unter 0361 55514-0.
