Vortragsabend zum Bauernkrieg
Freitag, 13. September 2013, 11:41 Uhr
Die Schlacht bei Frankenhausen am 15. Mai 1525 im Spiegel der Lebensbilder beteiligter Persönlichkeiten. Zu diesem Vortrag lädt nächsten Dienstag das Regionalmuseum Bad Frankenhausen ein
Der Vortragsabend findet am Dienstag, den 17. September, um 19.30 Uhr, im Festsaal im Schloss Frankenhausen statt. Referent ist Dr. Ulrich Hahnemann, Bad Frankenhausen. Im Vorfeld des Vortragsabends hier vor ab von Dr. Hahnemann zusätzlichen Informationen.
Eine der entscheidenden Schlachten im Deutschen Bauernkrieg, am 15. Mai 1525, ließ die kleine Stadt Frankenhausen in die Geschichtsbücher eingehen. Viel ist seither darüber berichtet und geschrieben worden. Je nach dem in welcher Zeit sich zu dem Ereignis geäußert wurde, waren mal die Aufständischen oder die Fürsten die gute oder böse Partei. Doch wer waren die direkt, aber auch indirekt beteiligten Persönlichkeiten wirklich? In einem ersten Vortrag wenden wir uns der so genannten Fürstenpartei zu.
Begegnen werden uns u. a. Herzog Georg zu Sachsen, Landgraf Philipp von Hessen und Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig – Wolfenbüttel. Was bewog Herzog Georg zum entschiedenen Durchgreifen nach der Schlacht – Rache oder Religion? Warum erschien er nur mit einem verhältnismäßig kleinen Aufgebot bei Frankenhausen? Hatte er schon einmal ähnliche Kampfhandlungen erlebt, dabei die Einnahmen seines Landes verausgabt und dennoch verloren? Warum ließ Landgraf Philipp seine Geschütze bedingungslos sprechen? Hatten sie ihm schon einmal in höchster Bedrängnis den Sieg gebracht und seine Gegner niedergeworfen? Warum attackierten die braunschweigischen Adelsreiter unerschrocken die in der Wagenburg befindlichen Aufständischen, verfolgten und vernichteten sie gnadenlos? Hatten sie dies schon mehrmals anderswo getan, dabei sowohl Niederlage als auch Sieg erlebt?
Warum brachen die Fürsten die Waffenruhe und griffen an? Hatten sie früher schon negative Erfahrungen gemacht und dabei hochfürstliche Verluste in den eigenen Reihen zu beklagen gehabt? Diesen und weiteren Fragen werden wir versuchen, Antworten zu geben. Anhand ausgewählter Begebenheiten in den Lebenswegen fürstlicher und adeliger Personen vor als auch nach den Ereignissen in und bei Frankenhausen wird gezeigt, inwieweit hiervon Handlungs- und Verhaltensweisen in den Maitagen 1525 beeinflusst waren bzw. sich durch den weiteren Lebensweg Rückschlüsse darauf ableiten lassen.
Autor: khhDer Vortragsabend findet am Dienstag, den 17. September, um 19.30 Uhr, im Festsaal im Schloss Frankenhausen statt. Referent ist Dr. Ulrich Hahnemann, Bad Frankenhausen. Im Vorfeld des Vortragsabends hier vor ab von Dr. Hahnemann zusätzlichen Informationen.
Eine der entscheidenden Schlachten im Deutschen Bauernkrieg, am 15. Mai 1525, ließ die kleine Stadt Frankenhausen in die Geschichtsbücher eingehen. Viel ist seither darüber berichtet und geschrieben worden. Je nach dem in welcher Zeit sich zu dem Ereignis geäußert wurde, waren mal die Aufständischen oder die Fürsten die gute oder böse Partei. Doch wer waren die direkt, aber auch indirekt beteiligten Persönlichkeiten wirklich? In einem ersten Vortrag wenden wir uns der so genannten Fürstenpartei zu.
Begegnen werden uns u. a. Herzog Georg zu Sachsen, Landgraf Philipp von Hessen und Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig – Wolfenbüttel. Was bewog Herzog Georg zum entschiedenen Durchgreifen nach der Schlacht – Rache oder Religion? Warum erschien er nur mit einem verhältnismäßig kleinen Aufgebot bei Frankenhausen? Hatte er schon einmal ähnliche Kampfhandlungen erlebt, dabei die Einnahmen seines Landes verausgabt und dennoch verloren? Warum ließ Landgraf Philipp seine Geschütze bedingungslos sprechen? Hatten sie ihm schon einmal in höchster Bedrängnis den Sieg gebracht und seine Gegner niedergeworfen? Warum attackierten die braunschweigischen Adelsreiter unerschrocken die in der Wagenburg befindlichen Aufständischen, verfolgten und vernichteten sie gnadenlos? Hatten sie dies schon mehrmals anderswo getan, dabei sowohl Niederlage als auch Sieg erlebt?
Warum brachen die Fürsten die Waffenruhe und griffen an? Hatten sie früher schon negative Erfahrungen gemacht und dabei hochfürstliche Verluste in den eigenen Reihen zu beklagen gehabt? Diesen und weiteren Fragen werden wir versuchen, Antworten zu geben. Anhand ausgewählter Begebenheiten in den Lebenswegen fürstlicher und adeliger Personen vor als auch nach den Ereignissen in und bei Frankenhausen wird gezeigt, inwieweit hiervon Handlungs- und Verhaltensweisen in den Maitagen 1525 beeinflusst waren bzw. sich durch den weiteren Lebensweg Rückschlüsse darauf ableiten lassen.

