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Aus dem Jugendhilfeausschuss

Dienstag, 10. Dezember 2013, 06:59 Uhr
Neben der Verabschiedung des Jugendförderplan 2014 - 2018 gab es in der gestrigen Sitzung noch weitere Themen, die kn für Sie aufgearbeitet hat.

In einem sehr interessanten Vortrag gab Astrid Fienhold Informationen zur heilpädagogischen Arbeit mit behinderten oder von Behinderung bedrohten Kindern in Kindertagesstätten bzw. Arbeit mit Kindern mit erhöhten Förderbedarf. So eine Information hatte Ausschussmitglied Marion Haas (Die Linke) angeregt.

Fienhold informierte nicht nur über die Fördermöglichkeiten, sondern gab auch den Ausschussmitglieder einen guten Einblick in den Verfahrensablauf. Wichtige Erkenntnis nicht nur für Ausschussmitglieder, sondern auch für Eltern, sollten sich Entwicklungsverzögerungen beim Kind erkennen lassen, dann frühzeitig sich professionelle Hilfe holen. Das Jugend- und Sozialamt sollte da erste Anlaufstelle sein. Wichtig aber auch zu wissen, die Frühförderung endet mit der Schuleinführung.

Und wie konnte hier bisher Unterstützung gegeben werden (Ambulant oder teilstationär)?

- 2011 in 80 Fällen ambulant und 113 Fällen gesamt

- 2012 in 85 Fällen ambulant und 99 Fällen gesamt

- 2013 in 89 Fällen + 9 Anträge ambulant und 85 Fällen + 16 Anträge gesamt

Ziel bei der Frühförderung ist, dass das in der Kita nach Wahl der Eltern stattfindet.

Aus der Diskussion ragen zwei Themen hervor:

Gibt es eine Erfolgsquote, was verneint werden musste, denn es wäre ja hypothetisch zu vergleichen, was wäre passiert, wenn das Kind nicht gefördert worden wäre. Messbar sind nach Kriterien aber die Fortschritte die ein Kind erzielt.

Ein anderes Problem stellt sich bei den Kitas dar. Ziel des Ministeriums ist es, im Rahmen der Inklusion keine neuen integrativen Kindertagesstätten mehr neu zu zulassen. Auf der anderen Seite sind "normale" Kindereinrichtungen personell noch nicht annähernd in der Lage heilpädogogisch ausgebildete Kräfte vorzuhalten, so bald sich Bedarf andeutet.


Über einige Veränderungen im Jugend- und Sozialamt informiert die Leiterin Sabine Bräunicke. Auf Grund der Fördermöglichkeiten, konnte eine Teilaufstockung beim ASD, dem Allgemeinen sozialen Dienst vorgenommen werden. Die Stelle, intern ausgeschrieben im Landratsamt wird jetzt von Melanie Mechtold ausgefüllt. Die bisher verantwortliche Jutta Gebauer wechselte in die Stabsabteilung Frühe Hilfen.
Autor: khh

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