Betreiber für Kyffhäuserdenkmal gefunden?
Dienstag, 10. Dezember 2013, 10:53 Uhr
Nach der Insolvenzanmeldung des Tourismusverbandes Kyffhäuser (TVK) hängt der Betrieb des Denkmals in der Luft. Kurstadt Bad Frankenhausen würde die Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals übernehmen
In der vergangenen Woche hat der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreises den Pachtvertrag mit dem Tourismusverband Kyffhäuserkreis zum Kyffhäuser-Denkmal außerordentlich gekündigt. Damit stellt sich ganz aktuell die Frage, wie und wer zukünftig das touristische Highlight in der Kyffhäuser-Region bewirtschaftet.
Seit längerer Zeit gibt es in der Kurstadt Bad Frankenhausen Überlegungen, sich um die Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals zu bewerben. Die Stadt Bad Frankenhausen legte daher gestern der Landrätin sowie allen Kreistagsmitgliedern sein Bewirtschaftungs- und Vermarktungskonzept vor.
Betreiber für Kyffhäuserdenkmal gefunden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Stadt Bad Frankenhausen würde mit Ihrer Kur GmbH das Kyffhäuser-Denkmal betreiben, bewirtschaften und vermarkten und zudem den kompletten Leistungskatalog des Tourismusverbandes zur Vermarktung der Kyffhäuser-Region übernehmen.
Das Pachtmodell ist für den Landkreis sehr lukrativ, denn der Kreis kann mit einer höheren Einnahme rechnen als bisher und weiß, dass er mit der Kur GmbH einen sehr kompetenten und erfolgreichen Partner an der Seite hat.
Ursprünglich war von Seiten des Tourismusverbandes eines Eintrittspreiserhöhung vorgesehen. Wir haben unsere Kalkulation so aufgestellt, dass wir nicht die Eintrittspreise erhöhen wollen, sondern leicht senken. Und wir gehen davon aus, dass wir wieder Minimum die 150.000 Besucher pro Jahr am Denkmal erreichen., so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Herr Matthias Strejc (SPD). Der Normal-Tarif soll von 6,-€ auf 5,50 € gesenkt werden. Zudem soll es einen Winter-Tarif geben. In den Monaten Dezember bis Februar zahlen alle Gäste 3,50 €
Der Landkreis erhält etwa die Hälfte von jeder verkauften Eintrittskarte. Bei den zu erwartenden 150.000 Besuchern würde der Landkreis eine Pacht von 361.000 Euro erhalten. Das ist deutlich mehr als bisher und der Landkreis kann gewiss sein, dass der Betreiber des Denkmals alles daran setzen wird, noch mehr Besucher auf das Denkmal zu locken. Denn der Betreiber trägt alleinig das wirtschaftliche Risiko und von jeder zusätzlich verkauften Karte profitiert auch hälftig der Landkreis.
Wir bieten dem Landkreis ein Rund-Um-Sorglos-Paket an und würden uns freuen, wenn wir kurzfristig den Zuschlag zur Betreibung und Vermarktung erhalten würden. Zudem würden wir auf das bestehende Personal am Denkmal zurück greifen wollen und dadurch den Mitarbeitern eine Perspektive bieten wollen, so Bürgermeister Matthias Strejc.
Auch mit der der Gemeinde Kyffhäuserland gab es ein erstes Vorgespräch zur Bewirtschaftung der Parkplätze. Auch hier bietet die Stadt Bad Frankenhausen an, sich die Einnahmen hälftig mit der Gemeinde zu teilen und die Kur GmbH kommt für alle anfallenden Kosten auf, investiert in ein neues Kassensystem und bildet zudem eine jährliche Rücklage in einen Reparaturfonds.
Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten versuchen, in der Kreisverwaltung und bei den Kreistagsmitgliedern Befürworter für unser Konzept zu gewinnen, um einen nahtlosen und geräuscharmen Übergang am Kyffhäuser-Denkmal zu erzielen. Die Vorbereitungen für das Jahr 2014 laufen bei den Reiseunternehmen auf Hochtouren, wir dürfen als Kyffhäuser-Region den Anschluss nicht verlieren, so Strejc weiter.
Autor: khhIn der vergangenen Woche hat der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreises den Pachtvertrag mit dem Tourismusverband Kyffhäuserkreis zum Kyffhäuser-Denkmal außerordentlich gekündigt. Damit stellt sich ganz aktuell die Frage, wie und wer zukünftig das touristische Highlight in der Kyffhäuser-Region bewirtschaftet.
Seit längerer Zeit gibt es in der Kurstadt Bad Frankenhausen Überlegungen, sich um die Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals zu bewerben. Die Stadt Bad Frankenhausen legte daher gestern der Landrätin sowie allen Kreistagsmitgliedern sein Bewirtschaftungs- und Vermarktungskonzept vor.
Betreiber für Kyffhäuserdenkmal gefunden? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Stadt Bad Frankenhausen würde mit Ihrer Kur GmbH das Kyffhäuser-Denkmal betreiben, bewirtschaften und vermarkten und zudem den kompletten Leistungskatalog des Tourismusverbandes zur Vermarktung der Kyffhäuser-Region übernehmen.Das Pachtmodell ist für den Landkreis sehr lukrativ, denn der Kreis kann mit einer höheren Einnahme rechnen als bisher und weiß, dass er mit der Kur GmbH einen sehr kompetenten und erfolgreichen Partner an der Seite hat.
Ursprünglich war von Seiten des Tourismusverbandes eines Eintrittspreiserhöhung vorgesehen. Wir haben unsere Kalkulation so aufgestellt, dass wir nicht die Eintrittspreise erhöhen wollen, sondern leicht senken. Und wir gehen davon aus, dass wir wieder Minimum die 150.000 Besucher pro Jahr am Denkmal erreichen., so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Herr Matthias Strejc (SPD). Der Normal-Tarif soll von 6,-€ auf 5,50 € gesenkt werden. Zudem soll es einen Winter-Tarif geben. In den Monaten Dezember bis Februar zahlen alle Gäste 3,50 €
Der Landkreis erhält etwa die Hälfte von jeder verkauften Eintrittskarte. Bei den zu erwartenden 150.000 Besuchern würde der Landkreis eine Pacht von 361.000 Euro erhalten. Das ist deutlich mehr als bisher und der Landkreis kann gewiss sein, dass der Betreiber des Denkmals alles daran setzen wird, noch mehr Besucher auf das Denkmal zu locken. Denn der Betreiber trägt alleinig das wirtschaftliche Risiko und von jeder zusätzlich verkauften Karte profitiert auch hälftig der Landkreis.
Wir bieten dem Landkreis ein Rund-Um-Sorglos-Paket an und würden uns freuen, wenn wir kurzfristig den Zuschlag zur Betreibung und Vermarktung erhalten würden. Zudem würden wir auf das bestehende Personal am Denkmal zurück greifen wollen und dadurch den Mitarbeitern eine Perspektive bieten wollen, so Bürgermeister Matthias Strejc.
Auch mit der der Gemeinde Kyffhäuserland gab es ein erstes Vorgespräch zur Bewirtschaftung der Parkplätze. Auch hier bietet die Stadt Bad Frankenhausen an, sich die Einnahmen hälftig mit der Gemeinde zu teilen und die Kur GmbH kommt für alle anfallenden Kosten auf, investiert in ein neues Kassensystem und bildet zudem eine jährliche Rücklage in einen Reparaturfonds.
Wir werden in den kommenden Wochen und Monaten versuchen, in der Kreisverwaltung und bei den Kreistagsmitgliedern Befürworter für unser Konzept zu gewinnen, um einen nahtlosen und geräuscharmen Übergang am Kyffhäuser-Denkmal zu erzielen. Die Vorbereitungen für das Jahr 2014 laufen bei den Reiseunternehmen auf Hochtouren, wir dürfen als Kyffhäuser-Region den Anschluss nicht verlieren, so Strejc weiter.
