kyffhaeuser-nachrichten.de

Über Gemeinschaftsschule informiert

Dienstag, 10. Dezember 2013, 13:19 Uhr
Informationsveranstaltung der Thüringer Gemeinschaftsschule Oldisleben. Dazu erreichte kn aus dem Landratsamt Kyffhäuserkreis folgende Meldung...



Am gestrigen Abend fand auf Einladung des Bürgermeisters der Gemeinde Oldisleben eine Informationsveranstaltung der Thüringer Gemeinschaftsschule Oldisleben statt. Der Einladung waren Eltern aus den Gemeinden Etzleben, Gorsleben, Oldisleben und der Stadt Heldrungen gefolgt.

Der Erste Kreisbeigeordnete und Leiter des Schulverwaltungsamtes, Holger Häßler, erläuterte auf Bitten der Direktorin, Frau Wilke, den Stand der Schulnetzplanung. In dieser ist für die Grundschule Heldrungen ein Ersatzbau am Standort Oldisleben und damit deren Verlagerung vorgesehen. Für diese Investitionen sind im Kreishaushalt 1,75 Mill. Euro vorgesehen. Hierzu werden bereits 2013 beginnend an der Gemeinschaftsschule in Oldisleben Kapazitätserweiterungen im Gebäudebestand vorgenommen. Zwischenzeitlich hat der Bürgermeister der Stadt Heldrungen mehrfach erklärt, dass die Stadt Heldrungen die Übernahme der Schulträgerschaft, mit dem Ziel, die Grundschule in Heldrungen zu belassen, beabsichtige.


Innerhalb dieses Verfahrens ist die Stadt gehalten, alle Antragsunterlagen bis spätestens Februar 2014 vorzulegen, um einen frühestmöglichen Trägerwechsel zum 01.01.2015 zu erreichen. Für die Genehmigung des Trägerwechsels sind zwei Ministerien zuständig und eine Stellungnahme des Landkreises als abgebender Schulträger erforderlich.

Aus Sicht der Schulverwaltung ist zum heutigen Zeitpunkt nicht absehbar, ob die Genehmigung erfolgen wird, da sie entscheidend vom Willen und der Leistungsfähigkeit der Stadt Heldrungen abhängt.

Vor diesem Hintergrund hatte am 15.11.2013 die Schulkonferenz der Gemeinschafsschule Oldisleben den Antrag auf Errichtung von mindestens einer ersten Klasse zum Schuljahresbeginn 2014/2015 beantragt. Über diesen Antrag soll im Januar 2014 in den kreislichen Gremien beraten werden. Im Vorfeld der Entscheidungen hierzu hat der Landkreis als Schulträger der Gemeinschaftsschule den Bedarf zu ermitteln. Daher wurden die anwesenden Eltern gebeten eine Willenserklärung dahingehend abzugeben, an welchem Standort sie die Einschulung ihres Kindes bevorzugen würden. In diesem Zusammenhang betonte Herr Häßler ausdrücklich, dass derzeit noch keine förmliche Anmeldung in Oldisleben möglich sei.

Die anwesenden Eltern baten in der anschließenden Diskussion um Erläuterungen zu Fragen der Beförderung und Hortbetreuung. Bereits an diesem Abend bekundeten 24 Eltern aus allen o.g. Gemeinden ihr Interesse an einer Einschulung in die erste Klasse der Gemeinschaftsschule Oldisleben.

Dass ein weitergehendes Interesse besteht, wurde bereits erkennbar, da die Zahl der ausgelegten Willenserklärungen nicht ausreichte.
Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de