Kann Verwaltung wirtschaftsfreundlich sein?
Donnerstag, 12. Dezember 2013, 13:43 Uhr
Die Wirtschaftsfreundlichkeit von Kommunen und Verwaltungen ist ein oft unterschätzter Standortfaktor. Das wissen zum Beispiel der Kyffhäuserkreis und eine Kommune im Landkreis Eichsfeld...
Von links: Uwe Dönhoff, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, Hartwig Har, Referatsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Gotha, Katja Wolf, Oberbürgermeisterin der Stadt Eisenach, Gerd Reinhardt, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, und Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.
Gerade davon hängen jedoch zahlreiche unternehmerische Entscheidungen zu Ansiedlungen, Betriebserweiterungen oder -verlagerungen ab. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt setzt sich daher seit mehreren Jahren für wirtschaftsfreundliche Verwaltungen ein und startet nun ein neues Projekt. Mit dabei sind die Stadtverwaltungen Eisenach, Gotha, Leinefelde-Worbis und Sondershausen sowie die Landkreisverwaltung des Kyffhäuserkreises.
Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und örtlicher Wirtschaft ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer überaus wichtig, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Mittelständler stärken mit ihrem Engagement die Gemeinden, in denen sie tätig sind. Sie schaffen und erhalten Arbeits- und Ausbildungsplätze und stehen für ihre Region ein. Somit verfügten Kommunen, die sich für die Wirtschaft engagieren, über einen klaren Standortvorteil.
Die IHK Erfurt initiiert deshalb das neue Projekt Wirtschaftsfreundliche Verwaltungen in Mittel- und Nordthüringen. Ziel ist es, die teilnehmenden Behörden auf dem Weg zum RAL-Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung zu begleiten und finanziell zu unterstützen.
Der Kyffhäuserkreis sowie die Städte Eisenach, Gotha, Leinefelde-Worbis und Sondershausen sind dabei aufgeschlossene Partner, die wirtschaftsfreundliches Handeln künftig konsequent praktizieren wollen. Die Verwaltungsspitzen haben die Initiative zur Chefsache erklärt, weil dieser Standort- und Imagefaktor auch beste Wachstums- und Entwicklungschancen in den Städten und Regionen sichert, so Grusser. Für die Unternehmer der Region bedeute dies perspektivisch, dass klare Regelungen über Zuständigkeiten bestehen, frühzeitige Vorgespräche mit den Behörden stattfänden sowie Verfahrensabläufe und Entscheidungen transparenter würden.
Das neue Projekt baut auf den sehr guten Erfahrungen und Ergebnissen des Vorgängerprojektes Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Mittelthüringen auf. Im Ergebnis erhielten die Landeshauptstadt Erfurt, der Landkreis Sömmerda sowie der Kreis Weimarer Land das RAL-Zertifikat. Das Gütezeichen trug wesentlich zu strukturbestimmenden Ansiedlungen in der Region bei und löste damit bedeutende wirtschaftliche Impulse aus.
Für unsere Unternehmen entwickelte das RAL-Gütezeichen Signalwirkung, denn die Bedeutung von Zertifizierungsverfahren ist aus der Praxis hinlänglich bekannt. Daraus können eine Vielzahl von Standortvorteilen abgeleitet werden, wenn sich die örtliche Verwaltung einem solchen standardisierten Qualitätsverfahren unterzieht, argumentiert Grusser.
Autor: redVon links: Uwe Dönhoff, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen, Antje Hochwind, Landrätin des Kyffhäuserkreises, Hartwig Har, Referatsleiter Wirtschaftsförderung der Stadt Gotha, Katja Wolf, Oberbürgermeisterin der Stadt Eisenach, Gerd Reinhardt, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, und Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.
Gerade davon hängen jedoch zahlreiche unternehmerische Entscheidungen zu Ansiedlungen, Betriebserweiterungen oder -verlagerungen ab. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt setzt sich daher seit mehreren Jahren für wirtschaftsfreundliche Verwaltungen ein und startet nun ein neues Projekt. Mit dabei sind die Stadtverwaltungen Eisenach, Gotha, Leinefelde-Worbis und Sondershausen sowie die Landkreisverwaltung des Kyffhäuserkreises.
Eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und örtlicher Wirtschaft ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer überaus wichtig, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser. Mittelständler stärken mit ihrem Engagement die Gemeinden, in denen sie tätig sind. Sie schaffen und erhalten Arbeits- und Ausbildungsplätze und stehen für ihre Region ein. Somit verfügten Kommunen, die sich für die Wirtschaft engagieren, über einen klaren Standortvorteil.
Die IHK Erfurt initiiert deshalb das neue Projekt Wirtschaftsfreundliche Verwaltungen in Mittel- und Nordthüringen. Ziel ist es, die teilnehmenden Behörden auf dem Weg zum RAL-Gütezeichen Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung zu begleiten und finanziell zu unterstützen.
Der Kyffhäuserkreis sowie die Städte Eisenach, Gotha, Leinefelde-Worbis und Sondershausen sind dabei aufgeschlossene Partner, die wirtschaftsfreundliches Handeln künftig konsequent praktizieren wollen. Die Verwaltungsspitzen haben die Initiative zur Chefsache erklärt, weil dieser Standort- und Imagefaktor auch beste Wachstums- und Entwicklungschancen in den Städten und Regionen sichert, so Grusser. Für die Unternehmer der Region bedeute dies perspektivisch, dass klare Regelungen über Zuständigkeiten bestehen, frühzeitige Vorgespräche mit den Behörden stattfänden sowie Verfahrensabläufe und Entscheidungen transparenter würden.
Das neue Projekt baut auf den sehr guten Erfahrungen und Ergebnissen des Vorgängerprojektes Wirtschaftsfreundliche Verwaltung Mittelthüringen auf. Im Ergebnis erhielten die Landeshauptstadt Erfurt, der Landkreis Sömmerda sowie der Kreis Weimarer Land das RAL-Zertifikat. Das Gütezeichen trug wesentlich zu strukturbestimmenden Ansiedlungen in der Region bei und löste damit bedeutende wirtschaftliche Impulse aus.
Für unsere Unternehmen entwickelte das RAL-Gütezeichen Signalwirkung, denn die Bedeutung von Zertifizierungsverfahren ist aus der Praxis hinlänglich bekannt. Daraus können eine Vielzahl von Standortvorteilen abgeleitet werden, wenn sich die örtliche Verwaltung einem solchen standardisierten Qualitätsverfahren unterzieht, argumentiert Grusser.

