Wetter-Katastrophen: März 2013
Freitag, 13. Dezember 2013, 09:00 Uhr
Im zurückliegenden Jahr traten deutschlandweit wieder viele Unwetter auf, die Menschenleben forderten und zu beträchtlichen Schäden führten. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf des Jahres 2013 Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht, etwa 30 000 Mal frühzeitig vor gefährlichen Wetterlagen gewarnt und diese dokumentiert...
vom 9. bis 12., vom 17. bis 20., am 25./26. und am 31. viele Verkehrsbehinderungen und Unfälle in ganz Deutschland. Am Frankfurter Flughafen fielen durch heftige Schneefälle am 12. weit über 600 Flüge aus. Passagiere mussten die Nacht auf Feldbetten verbringen.
Auch am 13. und am 17. wurden 150 bzw. etwa 90 Flüge gestrichen. Den vorliegenden Meldungen zu Folge wurden über 1 700 Unfälle auf Straßen und Autobahnen gemeldet. Aber es dürften weitaus mehr sein. Am Abend des 11. starb bei Stadtallendorf im Kreis Marburg-Biedenkopf ein Mann, als er frontal in einen entgegenkommenden Lkw fuhr. Am gleichen Tag rutschte ein Reisebus mit 46 Schülern in Schleswig-Holstein von der Straße in einen Graben.
Am 12. waren insgesamt 100 Fahrzeuge in eine Massenkarambolage auf der A45 bei Münzenberg in Mittelhessen verwickelt. 38 Personen wurden verletzt, 5 davon schwer. Die Autobahn blieb über Nacht voll gesperrt. In Mecklenburg-Vorpommern verkeilten sich mehrere Fahrzeuge auf der A20 bei Bad Sülze ineinander, einige Insassen wurden schwer verletzt. Am 13. starben zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw an der Theißtalbrücke bei Niedernhausen in Hessen.
Am 18. verlor ein Autofahrer im Kreis Schleswig-Flensburg durch eine Schneeverwehung die Fahrzeugkontrolle, geriet auf die Gegenfahrbahn, stieß mit einem Laster zusammen und starb. Am 19. kam ein LKW-Fahrer in Thüringen zwischen Nordhausen und Sondershausen auf der B4 ums Leben, als er mit einem Kleintransporter kollidierte und dann in eine Scheune raste.
Auch der öffentliche Nahverkehr war von den teils extremen Witterungsereignissen betroffen. So gab es am 11. Probleme bei den S-Bahnen in Berlin, am 12. mit den Straßenbahnen in Mainz sowie dem Busbetrieb im Hunsrück, der Region Nahe, in Rheinhessen, in Wiesbaden und dem Main-Taunus-Kreis, aber auch am 19./20. in Nordwestmecklenburg und auf Rügen.
Ab dem 20. mussten in Lübeck acht Turnhallen wegen Schneemassen auf den Dächern geschlossen werden. Am 18. und 19. wurde der Fährverkehr zwischen Sassnitz und Trelleborg (Schweden) wegen Sturm eingestellt. Am 29. ertrank bei starkem Wind und einer Wellenhöhe bis einem Meter ein Angler auf der Ostsee, nachdem sein Kajak gekentert war.
Autor: redMärz 2013
Schneefälle, Schnee- und Eisglätte sowie Schneeverwehungen brachtenvom 9. bis 12., vom 17. bis 20., am 25./26. und am 31. viele Verkehrsbehinderungen und Unfälle in ganz Deutschland. Am Frankfurter Flughafen fielen durch heftige Schneefälle am 12. weit über 600 Flüge aus. Passagiere mussten die Nacht auf Feldbetten verbringen.
Auch am 13. und am 17. wurden 150 bzw. etwa 90 Flüge gestrichen. Den vorliegenden Meldungen zu Folge wurden über 1 700 Unfälle auf Straßen und Autobahnen gemeldet. Aber es dürften weitaus mehr sein. Am Abend des 11. starb bei Stadtallendorf im Kreis Marburg-Biedenkopf ein Mann, als er frontal in einen entgegenkommenden Lkw fuhr. Am gleichen Tag rutschte ein Reisebus mit 46 Schülern in Schleswig-Holstein von der Straße in einen Graben.
Am 12. waren insgesamt 100 Fahrzeuge in eine Massenkarambolage auf der A45 bei Münzenberg in Mittelhessen verwickelt. 38 Personen wurden verletzt, 5 davon schwer. Die Autobahn blieb über Nacht voll gesperrt. In Mecklenburg-Vorpommern verkeilten sich mehrere Fahrzeuge auf der A20 bei Bad Sülze ineinander, einige Insassen wurden schwer verletzt. Am 13. starben zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall mit einem Lkw an der Theißtalbrücke bei Niedernhausen in Hessen.
Am 18. verlor ein Autofahrer im Kreis Schleswig-Flensburg durch eine Schneeverwehung die Fahrzeugkontrolle, geriet auf die Gegenfahrbahn, stieß mit einem Laster zusammen und starb. Am 19. kam ein LKW-Fahrer in Thüringen zwischen Nordhausen und Sondershausen auf der B4 ums Leben, als er mit einem Kleintransporter kollidierte und dann in eine Scheune raste.
Auch der öffentliche Nahverkehr war von den teils extremen Witterungsereignissen betroffen. So gab es am 11. Probleme bei den S-Bahnen in Berlin, am 12. mit den Straßenbahnen in Mainz sowie dem Busbetrieb im Hunsrück, der Region Nahe, in Rheinhessen, in Wiesbaden und dem Main-Taunus-Kreis, aber auch am 19./20. in Nordwestmecklenburg und auf Rügen.
Ab dem 20. mussten in Lübeck acht Turnhallen wegen Schneemassen auf den Dächern geschlossen werden. Am 18. und 19. wurde der Fährverkehr zwischen Sassnitz und Trelleborg (Schweden) wegen Sturm eingestellt. Am 29. ertrank bei starkem Wind und einer Wellenhöhe bis einem Meter ein Angler auf der Ostsee, nachdem sein Kajak gekentert war.
