24. ORF-Friedenslicht kommt...
Freitag, 13. Dezember 2013, 17:06 Uhr
nach Thüringen. Landtagspräsidentin Diezel: Flamme zeigt unsere mitfühlende und versöhnliche Seite. Hier Schon die Ankunftszeiten für den Kyffhäuserkreis..
24. ORF-Friedenslicht kommt... (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am kommenden Sonntag gelangt das ORF-Friedenslicht bereits zum 24. Mal nach Thüringen. Im Jahr 2013 steht die Aussendung des Lichts unter dem Motto Recht auf Frieden. Es wird am dritten Advent zu einem Jugendgottesdienst in der Leinefelder St. Bonifatiuskirche erwartet. Der 12-jährige Michael Weixlbaumer aus dem österreichischen Kematen entzündete am 27. November in Betlehem das diesjährige Friedenslicht und brachte es in sein Heimatland. Nach der Übergabe des Lichtes am morgigen Sonnabend in der Wiener Votivkirche an die internationale Pfadfindergemeinschaft gelangt es bis Sonntag durch Thüringer Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Leinefelde-Worbis. Am Montag wird die Flamme in die Thüringer Staatskanzlei gebracht und von Erfurt aus am 23. Dezember im Freistaat verteilt.
In guter Tradition wird das Friedenslicht seit 1990 überall in Thüringen vor Heiligabend ausgesendet, erklärte Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) im Vorfeld der Aussendung. Das Recht auf Frieden ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen festgeschrieben. Zwar ist es nicht einklagbar, dennoch wohnt ihm eine ganz eigene Stärke inne. Sie liegt in der Universalität dieses Rechts, in einer friedlichen Vorstellung von einer Welt ohne bewaffnete Konflikte begründet. Daher bekräftigt das diesjährige Motto der Aktion unseren Wunsch nach einträchtigem Miteinander und Versöhnung. Wir verbinden mit dem Licht große Hoffnungen auf ein globales friedliches Zusammenleben, auf eine Verringerung der vielen gewaltsam ausgetragenen Konflikte.
Frieden beginnt mit einer Vision und kann auf der Grundlage des festen Willens der Menschen gestiftet werden. Das Friedenslicht ist ein Symbol für die Möglichkeit, dass Frieden überall wachsen kann, auch wenn es zunächst nicht die großen Krisenherde dieser Welt befriedet. Aber in der Flamme zeigt sich die warme, mitfühlende Seite von uns Menschen. Darin flackert ein weltweit verständlicher Versöhnungsgedanke auf, dem wir gerade während der besinnlichen Weihnachtszeit mehr Beachtung schenken sollten, so Frau Diezel.
Der Österreichische Rundfunk (ORF) begründete den neuzeitlichen Brauch 1986 in Linz. In Thüringen leuchtete das Friedenslicht erstmals 1990 in Gera. Seit 1994 wird das Hoffnungssymbol zu Weihnachten deutschlandweit an Institutionen und Privatpersonen verteilt. Thüringer Jugendfeuerwehr- und Pfadfinderverbände bringen die Flamme am 23. Dezember an fast alle Bahnhöfe im Freistaat. Die Ankunftszeiten an den 262 Haltepunkten im Freistaat können unter www.orf-friedenslicht-thueringen.de abgerufen werden.
Auf dem Sondershäuser Bahnhof wird es 11:56 Uhr erwartet und in Greußen 11:38 Uhr. Weitere Orte sind Reinsdorf(Artern) 14:52,
Artern 14:48, Heldrungen 15:05, Bretleben 14:55 und Etzleben 15:10.
Autor: khh
24. ORF-Friedenslicht kommt... (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am kommenden Sonntag gelangt das ORF-Friedenslicht bereits zum 24. Mal nach Thüringen. Im Jahr 2013 steht die Aussendung des Lichts unter dem Motto Recht auf Frieden. Es wird am dritten Advent zu einem Jugendgottesdienst in der Leinefelder St. Bonifatiuskirche erwartet. Der 12-jährige Michael Weixlbaumer aus dem österreichischen Kematen entzündete am 27. November in Betlehem das diesjährige Friedenslicht und brachte es in sein Heimatland. Nach der Übergabe des Lichtes am morgigen Sonnabend in der Wiener Votivkirche an die internationale Pfadfindergemeinschaft gelangt es bis Sonntag durch Thüringer Pfadfinderinnen und Pfadfinder nach Leinefelde-Worbis. Am Montag wird die Flamme in die Thüringer Staatskanzlei gebracht und von Erfurt aus am 23. Dezember im Freistaat verteilt.In guter Tradition wird das Friedenslicht seit 1990 überall in Thüringen vor Heiligabend ausgesendet, erklärte Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) im Vorfeld der Aussendung. Das Recht auf Frieden ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen festgeschrieben. Zwar ist es nicht einklagbar, dennoch wohnt ihm eine ganz eigene Stärke inne. Sie liegt in der Universalität dieses Rechts, in einer friedlichen Vorstellung von einer Welt ohne bewaffnete Konflikte begründet. Daher bekräftigt das diesjährige Motto der Aktion unseren Wunsch nach einträchtigem Miteinander und Versöhnung. Wir verbinden mit dem Licht große Hoffnungen auf ein globales friedliches Zusammenleben, auf eine Verringerung der vielen gewaltsam ausgetragenen Konflikte.
Frieden beginnt mit einer Vision und kann auf der Grundlage des festen Willens der Menschen gestiftet werden. Das Friedenslicht ist ein Symbol für die Möglichkeit, dass Frieden überall wachsen kann, auch wenn es zunächst nicht die großen Krisenherde dieser Welt befriedet. Aber in der Flamme zeigt sich die warme, mitfühlende Seite von uns Menschen. Darin flackert ein weltweit verständlicher Versöhnungsgedanke auf, dem wir gerade während der besinnlichen Weihnachtszeit mehr Beachtung schenken sollten, so Frau Diezel.
Der Österreichische Rundfunk (ORF) begründete den neuzeitlichen Brauch 1986 in Linz. In Thüringen leuchtete das Friedenslicht erstmals 1990 in Gera. Seit 1994 wird das Hoffnungssymbol zu Weihnachten deutschlandweit an Institutionen und Privatpersonen verteilt. Thüringer Jugendfeuerwehr- und Pfadfinderverbände bringen die Flamme am 23. Dezember an fast alle Bahnhöfe im Freistaat. Die Ankunftszeiten an den 262 Haltepunkten im Freistaat können unter www.orf-friedenslicht-thueringen.de abgerufen werden.
Auf dem Sondershäuser Bahnhof wird es 11:56 Uhr erwartet und in Greußen 11:38 Uhr. Weitere Orte sind Reinsdorf(Artern) 14:52,
Artern 14:48, Heldrungen 15:05, Bretleben 14:55 und Etzleben 15:10.
