Nach wie vor erschreckend
Donnerstag, 19. Dezember 2013, 13:35 Uhr
SPD-Justizpolitikerin Marx: Zahlen des Thüringen-Monitors sind nach wie vor erschreckend, so die Sondershäuserpolitikerin in einer Stellungnahme...
Dorothea Marx (Foto: Wahlkreisbüro Dorothea Marx)
Zu dem gestern vorgestellten Thüringen-Monitor 2013 erklärt die justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dorothea Marx:
Von Entwarnung kann auch im aktuellen Thüringen-Monitor nicht die Rede sein. Die Zahlen sind nach wie vor erschreckend. Immer noch stufen die Jenaer Wissenschaftler jeden achten Thüringer (nämlich 12 Prozent) als rechtsextrem ein, jedem zwanzigsten attestieren sie sogar ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild. Ich meine: Das sind immer noch viel zu viele. Selbst wenn der Thüringen-Monitor eine stagnierende Entwicklung im Vergleich zu 2010 und 2012 feststellt und mittelfristig – seit 2004 – sogar einen deutlichen Rückgang.
Gerade wenn man sieht, wie positiv die Thüringer die wirtschaftliche Lage im Land bewerten, wiegen die 12 Prozent rechtsextrem eingestellte Thüringer immer noch schwer. Schließlich haben die Jenaer Wissenschaftler festgestellt, dass bei einer besseren Wirtschaftslage fremdenfeindliche Einstellungen abnehmen.
Umso wichtiger sind die Aktivitäten, die wir eingeleitet haben. Wir müssen die Demokratie stärken, wie wir es mit dem `Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit´ tun. Dessen Projekte und lokale Aktionspläne leisten mit ihren gut vernetzten Akteuren unverzichtbare Arbeit vor Ort.
Autor: khh
Dorothea Marx (Foto: Wahlkreisbüro Dorothea Marx)
Zu dem gestern vorgestellten Thüringen-Monitor 2013 erklärt die justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dorothea Marx:Von Entwarnung kann auch im aktuellen Thüringen-Monitor nicht die Rede sein. Die Zahlen sind nach wie vor erschreckend. Immer noch stufen die Jenaer Wissenschaftler jeden achten Thüringer (nämlich 12 Prozent) als rechtsextrem ein, jedem zwanzigsten attestieren sie sogar ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild. Ich meine: Das sind immer noch viel zu viele. Selbst wenn der Thüringen-Monitor eine stagnierende Entwicklung im Vergleich zu 2010 und 2012 feststellt und mittelfristig – seit 2004 – sogar einen deutlichen Rückgang.
Gerade wenn man sieht, wie positiv die Thüringer die wirtschaftliche Lage im Land bewerten, wiegen die 12 Prozent rechtsextrem eingestellte Thüringer immer noch schwer. Schließlich haben die Jenaer Wissenschaftler festgestellt, dass bei einer besseren Wirtschaftslage fremdenfeindliche Einstellungen abnehmen.
Umso wichtiger sind die Aktivitäten, die wir eingeleitet haben. Wir müssen die Demokratie stärken, wie wir es mit dem `Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit´ tun. Dessen Projekte und lokale Aktionspläne leisten mit ihren gut vernetzten Akteuren unverzichtbare Arbeit vor Ort.
