Kreisderby beim Schach
Montag, 13. Januar 2014, 09:10 Uhr
Am Sonntag trafen sich die Schachsportler des SV Springer Oldisleben und des SV Glückauf Sondershausen zum Kreisderby in der Bezirksklasse Nord im "Thüringer Hof" in Bad Frankenhausen. Dazu erreichte kn ein Bericht von Thomas Richter...
Nach einem relativ (und erwartungsgemäß) ruhigen Beginn sorgte unser Nachwuchs gleich für eine schöne Überraschung. Mit sehr solidem Spiel und einen wirklich guten Endspiel konnte er seinen Gegner bezwingen und den ersten Punkt für Oldisleben einfahren. Hier zahlt sich die Nachwuchsarbeit sichtlich aus.
Kurz darauf bekam Ulf Sander am zweiten Brett ein erstes Remis-Angebot. Zu diesem Zeitpunkt war an den übrigen Brettern noch keine Tendenz absehbar....das frühe Remis war also ein wenig wie Pokern. Dennoch nahm Ulf das Remis an, was angesichts der Tatsache, dass er gegen den amtierenden Kreismeister der Senioren spielte, sicherlich nachvollziehbar war.
Am Spitzenbrett entwickelte sich eine muntere Partie, da Sportfreund Goronzi mit einer Gambit-Variante sofort aktive Stellungen auf das Brett brachte. Durch umsichtiges Spiel und der rechtzeitigen Rückgabe des in der Eröffnung gewonnenen Bauern wurde jedoch Stück für Stück der Druck aus der Partie genommen und nach einigen gleichwertigen Figurenabtauschen einigte man sich auch hier auf remis.
Es stand also zwischenzeitlich 2:1 für Oldisleben. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine positive Tendenz am Brett 4 (Andreas Bauer) und Brett 5 (Peter Grube) zu sehen, die beide eine bessere Stellung sowie Materialvorteile hatten.
An den Brettern 6 (Ingolf Sander) und 7 (Uwe Steinicke) sah die Sache jedoch genau anders herum aus. Beide hatten komplizierte Stellungen bzw. weniger Figuren auf dem Brett.
Die nächste Entscheidung fiel jedoch an Brett 3 (Volker Glassl), der sich mit seinem Gegner ebenfalls auf die Punkteteilung einigte.
Kurz darauf konnte Andreas, der zwischenzeitlich durch ungenaues Spiel noch einmal kurz Hoffnung bei seinem Gegner aufkommen ließ, seine erarbeitete bessere Stellung ausbauen und letztendlich den nächsten vollen Punkt sichern. Damit stand es 3,5 zu 1,5 für Oldisleben. Alles hoffte nun auf Peter Grube, der seinen bessere Stellung Stück für Stück ausbaute.
Ingolf Sander gelang es an Brett 6 durch seine ruhige Art seinen Gegner zu überraschen und konnte in ein Unentschieden abwickeln. Das Mannschafts-Remis war damit gesichert. Aber es liefen ja noch 2 Partien.
Die letzten beiden Partien wurden nun sehr verbissen geführt. Sondershausen konnte sich ja nun nicht einmal mehr ein Remis leisten, wenn die Niederlage verhindert werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war es aber schon zu spät, da Peter am Brett 5 seinen Gegner mit jedem Zug mehr und mehr niederkämpfte. Schlussendlich siegte die größere Erfahrung (und der inzwischen erhebliche Stellungs- und Materialvorteil). Mit dem Sieg von Peter hatte Oldisleben 5 Punkte errungen. Uwe kämpfte in wesentlich schlechterer Ausgangslage mit bewundernswerter Hartnäckigkeit. Schlussendlich setzte sich sein Gegner jedoch durch und errang den einzigen vollen Punkt für die Gäste aus Sondershausen.
Damit lautete das Endergebnis der 5. Runde 5:3 zugunsten von Oldisleben.
Thomas Richter
Autor: khhNach einem relativ (und erwartungsgemäß) ruhigen Beginn sorgte unser Nachwuchs gleich für eine schöne Überraschung. Mit sehr solidem Spiel und einen wirklich guten Endspiel konnte er seinen Gegner bezwingen und den ersten Punkt für Oldisleben einfahren. Hier zahlt sich die Nachwuchsarbeit sichtlich aus.
Kurz darauf bekam Ulf Sander am zweiten Brett ein erstes Remis-Angebot. Zu diesem Zeitpunkt war an den übrigen Brettern noch keine Tendenz absehbar....das frühe Remis war also ein wenig wie Pokern. Dennoch nahm Ulf das Remis an, was angesichts der Tatsache, dass er gegen den amtierenden Kreismeister der Senioren spielte, sicherlich nachvollziehbar war.
Am Spitzenbrett entwickelte sich eine muntere Partie, da Sportfreund Goronzi mit einer Gambit-Variante sofort aktive Stellungen auf das Brett brachte. Durch umsichtiges Spiel und der rechtzeitigen Rückgabe des in der Eröffnung gewonnenen Bauern wurde jedoch Stück für Stück der Druck aus der Partie genommen und nach einigen gleichwertigen Figurenabtauschen einigte man sich auch hier auf remis.
Es stand also zwischenzeitlich 2:1 für Oldisleben. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine positive Tendenz am Brett 4 (Andreas Bauer) und Brett 5 (Peter Grube) zu sehen, die beide eine bessere Stellung sowie Materialvorteile hatten.
An den Brettern 6 (Ingolf Sander) und 7 (Uwe Steinicke) sah die Sache jedoch genau anders herum aus. Beide hatten komplizierte Stellungen bzw. weniger Figuren auf dem Brett.
Die nächste Entscheidung fiel jedoch an Brett 3 (Volker Glassl), der sich mit seinem Gegner ebenfalls auf die Punkteteilung einigte.
Kurz darauf konnte Andreas, der zwischenzeitlich durch ungenaues Spiel noch einmal kurz Hoffnung bei seinem Gegner aufkommen ließ, seine erarbeitete bessere Stellung ausbauen und letztendlich den nächsten vollen Punkt sichern. Damit stand es 3,5 zu 1,5 für Oldisleben. Alles hoffte nun auf Peter Grube, der seinen bessere Stellung Stück für Stück ausbaute.
Ingolf Sander gelang es an Brett 6 durch seine ruhige Art seinen Gegner zu überraschen und konnte in ein Unentschieden abwickeln. Das Mannschafts-Remis war damit gesichert. Aber es liefen ja noch 2 Partien.
Die letzten beiden Partien wurden nun sehr verbissen geführt. Sondershausen konnte sich ja nun nicht einmal mehr ein Remis leisten, wenn die Niederlage verhindert werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war es aber schon zu spät, da Peter am Brett 5 seinen Gegner mit jedem Zug mehr und mehr niederkämpfte. Schlussendlich siegte die größere Erfahrung (und der inzwischen erhebliche Stellungs- und Materialvorteil). Mit dem Sieg von Peter hatte Oldisleben 5 Punkte errungen. Uwe kämpfte in wesentlich schlechterer Ausgangslage mit bewundernswerter Hartnäckigkeit. Schlussendlich setzte sich sein Gegner jedoch durch und errang den einzigen vollen Punkt für die Gäste aus Sondershausen.
Damit lautete das Endergebnis der 5. Runde 5:3 zugunsten von Oldisleben.
Thomas Richter
