Faszination Metall
Dienstag, 22. April 2014, 12:05 Uhr
Kraftfahrzeuge, Handys oder Waschmaschine: Metall steckt in den unterschiedlichsten Gegenständen. Sie passgenau herzustellen oder zu montieren, ist Aufgabe der Fachkraft für Metalltechnik. Aus elf Berufen wird ein einziger neuer...
Erst seit gut einem halben Jahr gibt es in der Metallbranche den neuen Ausbildungsberuf. Er löst elf Altberufe ab. Gemeint ist unter anderem der Teilezurichter, Schleifer oder Fräser. "Die Berufsbezeichnung ist noch nicht überall verbreitet ", erklärt Andreas Bol, verantwortlicher Leiter der Berufsberatung in der Arbeitsagentur Nordhausen.
"Verschiedene Berufsbilder wurden zusammengefasst. Nach einem Jahr können sich Jugendliche für eine der vier verschiedenen Fachrichtungen entscheiden." Zur Wahl stünde dann die Spezialisierung in der Konstruktions- Montagetechnik, Zerspanungs- sowie Umform- und Drahttechnik. "Wir müssen junge Leute mit diesem Ausbildungsberuf vertrauter machen", darüber waren sich die Partner im April beim Treffen des Netzwerkes "ZUKUNFT METALL" einig.
Klaus-Dieter Worm, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen wie auch Andreas Baerwolff, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Kyffhäuser- und Unstrut-Hainich-Kreis kennen die Situation genau: "Berufe in der Metallbranche haben goldenen Boden und Fachkräfte sind in Handwerk und Industrie vielseitig einsetzbar."
Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Servicecenters der IHK bestätigt: "Ob im Maschinenbau oder in der Schweißtechnik, das Angebot ist breit gefächert und die Metall- und Elektrobranche sucht in Nordthüringen weiterhin verstärkt nach Fachkräften." Bis Ende März gingen bei der Nordhäuser Arbeitsagentur über 40 Prozent der gemeldeten Ausbildungsstellen allein aus dieser Branche ein.
Insbesondere für Jugendliche, die sich noch nicht an eine Ausbildung zum Industriemechaniker oder Metallbauer heran wagen, sei dieser Beruf eine geeignete Alternative. Zugleich könne man das Sprungbrett nutzen, um später Karrierewege in der Metallbranche zu beschreiten.
Nähere Informationen zum Ausbildungsberuf und zu den Ausbildungsmöglichkeiten erteilen die Berufsberater unter 0800 4 5555 00 *
*Der Anruf ist gebührenfrei.
Autor: redErst seit gut einem halben Jahr gibt es in der Metallbranche den neuen Ausbildungsberuf. Er löst elf Altberufe ab. Gemeint ist unter anderem der Teilezurichter, Schleifer oder Fräser. "Die Berufsbezeichnung ist noch nicht überall verbreitet ", erklärt Andreas Bol, verantwortlicher Leiter der Berufsberatung in der Arbeitsagentur Nordhausen.
"Verschiedene Berufsbilder wurden zusammengefasst. Nach einem Jahr können sich Jugendliche für eine der vier verschiedenen Fachrichtungen entscheiden." Zur Wahl stünde dann die Spezialisierung in der Konstruktions- Montagetechnik, Zerspanungs- sowie Umform- und Drahttechnik. "Wir müssen junge Leute mit diesem Ausbildungsberuf vertrauter machen", darüber waren sich die Partner im April beim Treffen des Netzwerkes "ZUKUNFT METALL" einig.
Klaus-Dieter Worm, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen wie auch Andreas Baerwolff, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft im Kyffhäuser- und Unstrut-Hainich-Kreis kennen die Situation genau: "Berufe in der Metallbranche haben goldenen Boden und Fachkräfte sind in Handwerk und Industrie vielseitig einsetzbar."
Udo Rockmann, Leiter des Regionalen Servicecenters der IHK bestätigt: "Ob im Maschinenbau oder in der Schweißtechnik, das Angebot ist breit gefächert und die Metall- und Elektrobranche sucht in Nordthüringen weiterhin verstärkt nach Fachkräften." Bis Ende März gingen bei der Nordhäuser Arbeitsagentur über 40 Prozent der gemeldeten Ausbildungsstellen allein aus dieser Branche ein.
Ausbildung mit Berufsabschluss
Die Ausbildung zur Fachkraft umfasse laut Teamleiter Bol zwei Jahre und finde im Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule statt. "Zum Ende der Ausbildung folgt eine Abschlussprüfung und damit haben Absolventen einen anerkannten Berufsabschluss", so Bol. Wer dieses Ziel vor Augen habe, für den biete der Arbeitsmarkt gute Aussichten für die Zukunft.Insbesondere für Jugendliche, die sich noch nicht an eine Ausbildung zum Industriemechaniker oder Metallbauer heran wagen, sei dieser Beruf eine geeignete Alternative. Zugleich könne man das Sprungbrett nutzen, um später Karrierewege in der Metallbranche zu beschreiten.
Nähere Informationen zum Ausbildungsberuf und zu den Ausbildungsmöglichkeiten erteilen die Berufsberater unter 0800 4 5555 00 *
*Der Anruf ist gebührenfrei.


