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Erneuerbare auf dem Vormarsch

Montag, 19. Mai 2014, 10:47 Uhr
Geothermie, Solarenergie aber auch BIogas und sogar Holz werden bei Bauherren und Planern immer in Thüringen immer beliebter. Das Statistische Landesamt hat jetzt zusammengetragen welcher Energieträger Spitzenreiter ist...

Die Bauherren von neuen Wohngebäuden in Thüringen planten 2013 als vorwiegende Heizquelle erneuerbare Energien. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik erreichten die erneuerbaren Energien einen Anteil von 52 Prozent (2012: 56 Prozent). Dabei dominierte mit 45 Prozent die Nutzung von Wärmepumpen, wobei zwischen Geothermie und Umweltthermie (Luft/Wasser) unterschieden wird (2012: 49 Prozent).

Weitere sieben Prozent der genehmigten neuen Wohnhäuser sollen vorwiegend mit Holz beheizt werden. Von der Möglichkeit des Einbaus von Gasheizungen machten 43 Prozent der Bauherren Gebrauch (2012: 38 Prozent). Neun Wohngebäude ohne Heizung, die aufgrund ihrer guten Wärmedämmung nicht über ein klassisches Heizsystem, ggf. aber über Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung verfügen, wurden genehmigt.

In neuen Wohngebäuden planten wiederum 55 Prozent der Bauherren eine Zusatzheizung. Hier dominierten 2013 Holzheizungen. Knapp jedes dritte geplante neue Wohngebäude wird zusätzlich mit einer Holzheizung ausgestattet sein.

Die beliebteste Kombination von vorwiegend genutzter Heizenergie und Zusatzheizung ist 2013 die Gasheizung, die mit einer Holzheizung ergänzt wird (13 Prozent).

Neben den Angaben der verwendeten Heizenergie wurden auch Daten der verwendeten Energien zur Warmwasserbereitung erhoben. Hier wurde festgestellt, dass das Warmwasser bei 43 Prozent der geplanten neuen Wohngebäude überwiegend mit Wärmepumpen (Geothermie und Umweltthermie) erhitzt werden soll. Der Anteil des Energieträgers Gas lag bei 35 Prozent.
Autor: red

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