Wie die Integration nach Bad Frankenhausen kam
Dienstag, 20. Mai 2014, 07:32 Uhr
Das Frankenhäuser Familienband (FFB) veranstaltete am 14.Mai 2014 zum 10. Mal ein Erzählcafè und zahlreiche Interessierte folgten dieser Einladung ins DOMizil.
Nicole Rupprecht und Phillip Schlufter vom Kinder- und Jugendstadtrat interviewten Dorothea Lehmann zum Thema: Kindervilla – Pionierinnen der Integration. Eine Frau schreibt Kindergartengeschichte.
Frau Lehmann war jahrelang die Leiterin der nunmehr integrativen Kindertagesstätte Kindervilla in Bad Frankenhausen und hatte viel zu erzählen.
Sehr emotional und durch diverses Bildmaterial zu besichtigen, erfuhren die Gäste, wie schwierig sich die ersten Schritte hinsichtlich der Betreuung von behinderten Kindern Anfang der 90er Jahre in Bad Frankenhausen gestalteten.
Bis dahin wurden Behinderte in separaten Einrichtungen betreut und gesetzliche Vorgaben zur gemeinsamen Betreuung waren noch nicht vorhanden. Es bedurfte viel Mut, kreativer Ideen, unendliches Engagement und Beharrlichkeit, um neue Schritte zu gehen.
Besonders deutlich wurde, dass es neben finanziellen Mitteln vor allem auf die persönlichen Einstellungen ankommt. Jeder der Beteiligten muss das gemeinsame Miteinander wollen und den Anderen so anerkennen, wie er ist. Ist dies gelungen, kann voneinander viel gelernt werden.
Dieses Erzählcafè erfüllte wiedermal sein Ziel, die unmittelbar in Bad Frankenhausen erlebte Geschichte, welche in keinem Geschichtsbuch steht, weiterzugeben und trug zu einem interessanten Abend in der familienfreundlichen Stadt bei.
Silvana Schäffer
Autor: khhNicole Rupprecht und Phillip Schlufter vom Kinder- und Jugendstadtrat interviewten Dorothea Lehmann zum Thema: Kindervilla – Pionierinnen der Integration. Eine Frau schreibt Kindergartengeschichte.
Frau Lehmann war jahrelang die Leiterin der nunmehr integrativen Kindertagesstätte Kindervilla in Bad Frankenhausen und hatte viel zu erzählen.
Sehr emotional und durch diverses Bildmaterial zu besichtigen, erfuhren die Gäste, wie schwierig sich die ersten Schritte hinsichtlich der Betreuung von behinderten Kindern Anfang der 90er Jahre in Bad Frankenhausen gestalteten.
Bis dahin wurden Behinderte in separaten Einrichtungen betreut und gesetzliche Vorgaben zur gemeinsamen Betreuung waren noch nicht vorhanden. Es bedurfte viel Mut, kreativer Ideen, unendliches Engagement und Beharrlichkeit, um neue Schritte zu gehen.
Besonders deutlich wurde, dass es neben finanziellen Mitteln vor allem auf die persönlichen Einstellungen ankommt. Jeder der Beteiligten muss das gemeinsame Miteinander wollen und den Anderen so anerkennen, wie er ist. Ist dies gelungen, kann voneinander viel gelernt werden.
Dieses Erzählcafè erfüllte wiedermal sein Ziel, die unmittelbar in Bad Frankenhausen erlebte Geschichte, welche in keinem Geschichtsbuch steht, weiterzugeben und trug zu einem interessanten Abend in der familienfreundlichen Stadt bei.
Silvana Schäffer



