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Samstag, 24. Mai 2014, 10:46 Uhr
Carius: Europa macht mobil. Brüssel fördert Thüringer Verkehrsinfrastruktur

„Offene Grenzen in Europa sind längst eine Selbstverständlichkeit geworden. Schlagbäume und Zollhäuschen sind ein Relikt des 20. Jahrhunderts. Genauso wichtig wie grenzüberschreitende Mobilität ist jedoch eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Was Bürgerinnen und Bürger oft nicht wissen: Die Wirtschaftsförderung mit Finanzmitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) leistet seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Weiterentwicklung der Straßen- und Schienennetze in Thüringen.“

Das erklärte am heutigen Samstag Verkehrsminister Christian Carius anlässlich der Europawahl 2014 am morgigen Sonntag. Carius appellierte zudem an die Thüringer, zahlreich von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. „Wir haben lange um dieses demokratische Grundrecht gekämpft“, so Carius weiter. „Jetzt sollten alle Wahlberechtigte auch davon Gebrauch machen. Von Wahlenthaltung profitieren in der Regel nur die extremen Splittergruppierungen.“

Hintergrund

Aufgrund von EFRE-Förderung konnte von 2000 bis 2013 der Bau der Bundesautobahn 71 zwischen Erfurt-Bindersleben und der A 38 bei Sangerhausen mitfinanziert werden:

Gesamtinvestition: 497,4 Mio. €
davon EFRE 223,9 Mio. €

Der Bund finanziert aus dem Bundeshaushalt bis Ende 2017 den Neubau der ICE Strecke (VDE 8.1) Erfurt-Ebensfeld und (VDE 8.2) Erfurt-Halle/Leipzig. Thüringen unterstützt den Bau des ICE-Streckennetzes zudem mit EFRE-Mitteln:

Gesamtinvestition: ca. 5 Mrd. €
davon EFRE 239 Mio. €

Der Landesstraßenbau wird darüber hinaus seit 1994 auch mit Finanzmitteln aus dem EFRE-Programm des Landes unterstützt.

In der Förderperiode 2007 bis 2013 liegt der Schwerpunkt auf Autobahnzubringern und Ortsumgehungen, etwa für Artern, Heldrungen, Heiligenstadt, Saalfeld, Kölleda, Schleiz etc.


Gesamtprogramm: 181,9 Mio. €
davon EFRE 132,0 Mio. €
Autor: khh

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