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Zu Gast im Amtsgericht Sondershausen

Mittwoch, 28. Mai 2014, 00:54 Uhr
Die justizpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dorothea Marx, besuchte gestern das Amtsgericht Sondershausen.

Zu Gast im Amtsgericht Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zu Gast im Amtsgericht Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dort gab es im Rahmen einer "Betriebsversammlung" ein Treffen mit dem Direktor des Amtsgerichts Volker Bressem und Dr. Klaus Hinkel vom Thüringer Justizministerium in Erfurt.

Diskutiert wurde über aktuelle Themen der Justizpolitik. Natürlich kamen auch örtliche Probleme zur Sprache. So wird die Personaldecke der Wachtmeister als zu dünn eingeschätzt. Auch gestaltet sich der Nachwuchs für Beamte im mittleren Dienst als problematisch. In Sondershausen hofft man, dass von den 27 Absolventen des Herbst auch Sondershausen etwas abbekommt.

Zu Gast im Amtsgericht Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zu Gast im Amtsgericht Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dr. Hinkel (li.) konnte auch in einem anderen Punkt noch keine Entwarnung geben, sprich Mittel für den Sicherheitsbereich zu sagen. Kritisch ist der Einlassbereich des Amtsgerichts. Er ist von den Wachtmeistern kaum einsehbar, wenn sie zum Beispiel telefonieren müssen. Bressem brachte es auf den Punkt: Das Amtsgericht soll in diesem Gebäude bleiben, aber Sicherheit muss vor Denkmalschutz stehen.
Laut Dr. Hinkel sind Umbaumaßnahmen bereits geplant, aber eben die Mittel noch nicht bereitgestellt. Könnte man auch als Wink für die Landtagsmitglieder auffassen.

Abschließend zog Bressem ein Fazit: Die Beamten machen in der Unterbesetzung seit Jahren eine tolle Arbeit. Es wäre höchste Zeit, dass man dazu in Erfurt mal mit Dank zurückzahlt, wobei er weniger an Geld sondern an mehr Leute dachte.
Autor: khh

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