Landespolitik
Energiewende braucht Speicher
Freitag, 07. August 2015, 12:48 Uhr
Thüringens Umwelt- und Energieministerin Anja Siegesmund hat im Rahmen ihrer energiepolitischen Sommertour auf die Bedeutung von Technologien zur Energiespeicherung für das Gelingen der Energiewende hingewiesen...
Hohenwarte-Stausee (Foto: nnz)
Bei einem Besuch des Pumpspeicherkraftwerks des Betreibers Vattenfall an der Talsperre Hohenwarte erneuerte die Ministerin ihre Forderung nach einer wirtschaftlichen Ausrichtung der Rahmenbedingungen für Pumpspeicherkraftwerke.
Die Energiewende braucht verlässliche Rahmenbedingungen für bewährte und neue Energiespeicher. Ein wirtschaftlicher Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken ist derzeit aber kaum noch möglich. Hier muss die Bundesregierung bei der Ausrichtung des zukünftigen Strommarktes handeln. Insbesondere die Doppelbelastung dieser Speichertechnologie durch die Netzentgelte ist zu überdenken, forderte Siegesmund.
Die Ministerin kündigte an, im Rahmen einer Stellungnahme Thüringens zum Weißbuch zum zukünftigen Strommarktdesign erneut auf die derzeit unbefriedigende Situation für Speichertechnologien aufmerksam zu machen. Unter anderem müsse die Erforschung innovativer Energiespeicher in diesem Bereich unterstützt und intensiviert werden. Energiespeicher sind eine wichtige Option zur Flexibilisierung des Stromsystems. Das Weißbuch der Bundesregierung enthält hierzu keine praktischen Maßnahmen, so die Ministerin. Thüringen trägt mit den bestehenden fünf Pumpspeicherkraftwerken und einer Kapazität von 12 GWh bereits mit einem Drittel der deutschlandweit vorhandenen Pumpspeicherkapazität maßgeblich zu Versorgungssicherheit und Netzstabilität bei.
Hintergrund: Das am 3. Juli durch das Bundeswirtschaftsministerium vorgestellte Weißbuch Ein Strommarkt für die Energiewende enthält Eckpunkte und Maßnahmen für einen Strommarkt 2.0. Das Weißbuch entstand nach einem Konsultationsprozess zum zukünftigen Strommarktdesign.
Weitere Informationen: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch,did=718200.html
Autor: red
Hohenwarte-Stausee (Foto: nnz)
Bei einem Besuch des Pumpspeicherkraftwerks des Betreibers Vattenfall an der Talsperre Hohenwarte erneuerte die Ministerin ihre Forderung nach einer wirtschaftlichen Ausrichtung der Rahmenbedingungen für Pumpspeicherkraftwerke.
Die Energiewende braucht verlässliche Rahmenbedingungen für bewährte und neue Energiespeicher. Ein wirtschaftlicher Betrieb von Pumpspeicherkraftwerken ist derzeit aber kaum noch möglich. Hier muss die Bundesregierung bei der Ausrichtung des zukünftigen Strommarktes handeln. Insbesondere die Doppelbelastung dieser Speichertechnologie durch die Netzentgelte ist zu überdenken, forderte Siegesmund.
Die Ministerin kündigte an, im Rahmen einer Stellungnahme Thüringens zum Weißbuch zum zukünftigen Strommarktdesign erneut auf die derzeit unbefriedigende Situation für Speichertechnologien aufmerksam zu machen. Unter anderem müsse die Erforschung innovativer Energiespeicher in diesem Bereich unterstützt und intensiviert werden. Energiespeicher sind eine wichtige Option zur Flexibilisierung des Stromsystems. Das Weißbuch der Bundesregierung enthält hierzu keine praktischen Maßnahmen, so die Ministerin. Thüringen trägt mit den bestehenden fünf Pumpspeicherkraftwerken und einer Kapazität von 12 GWh bereits mit einem Drittel der deutschlandweit vorhandenen Pumpspeicherkapazität maßgeblich zu Versorgungssicherheit und Netzstabilität bei.
Hintergrund: Das am 3. Juli durch das Bundeswirtschaftsministerium vorgestellte Weißbuch Ein Strommarkt für die Energiewende enthält Eckpunkte und Maßnahmen für einen Strommarkt 2.0. Das Weißbuch entstand nach einem Konsultationsprozess zum zukünftigen Strommarktdesign.
Weitere Informationen: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch,did=718200.html
