Wasser ist notwendig
Mittwoch, 12. August 2015, 13:58 Uhr
Ein Leserbrief, der heute die Redaktion erreichte, beschäftigt sich mit der dürstenden Natur. Hier kn mit den Einzelheiten...
Leserbrief
Hallo, sicher habt ihr die Wärme auch schon satt, jedoch stelle ich mit entsetzen jeden Tag mehr fest, das die Natur noch mehr unter der Hitze leidet. In Sondershausen und sicher nicht nur hier sieht es aus als sterben die Birken ab und auch andere Arten von Bäumen verlieren jetzt schon stark Blätter und sind am vertrocknen. es ist schrecklich mit anzusehen wie Jahrzehnt gewachsene Bäume jämmerlich kaputt gehen. Obstbäume werfen seit Wochen schon die Früchte ab weil sie kein Wasser haben.
Deshalb meine Frage, weiß jemand ob die Stadt Sondershausen etwas dagegen tut (Redaktion: siehe Ende Leserbrief)? Private Hausmeister Firmen gießen ab und an aber auch nur bestimmte Stellen, lässt man die andere Natur kaputt gehen? Es ist ein immenses Risiko auch für ein evtl. kommendes nächstes Unwetter, da wird die Feuerwehr noch mehr zu tun haben wie beim letzten.
Allein in den Gärten vom Hasenholz wenn man da entlang geht kommt es ein vor als kämmen die Bäume selbst ohne Wind jeden Tag mehr in Schieflage, was sicher nicht die einzigste Stelle ist wo dies geschieht.
Beängstigend ist es schon irgendwie und traurig zugleich, wo doch die Wipper durch Sondershausen fließt und das schöne Grün was Sondershausen noch bleibt und ausmacht vertrocknen gelassen wird.
Michael Knoch
So weit der Leserbrief. Für kn war das der Anlass bei der Stadt Sondershausen, bzw. beim Bauhof nachzufragen.
Jetzt bei der heißen Jahreszeit ist eine Kollegin von Montag bis Freitag die ganze Schicht mit einem Transporter und seinem 2.000 Liter Fass unterwegs, um Blumen und Bäume mit Wasser zu versorgen. Dabei wird das Fass in der Schicht meist sechs Mal befüllt.
Die Versorgung unser Blumen und Bäume, für welche die Stadt Sondershausen verantwortlich zeichnet, ist noch nicht mal das größte Problem, so Bauamtsleiter Manfred Kucksch auf die gleiche Frage.
Mehr Sorge bereiten ihm die Ausgleichspflanzungen von Bäumen an der Ortsumfahrung der B4. Dort ist an manchen Bäumen schon kein Laub mehr dran. Die Bäume waren vor Jahren vom Nordthüringer Straßenbau gepflanzt worden.
Ich habe, so Kucksch, das Straßenbauamt und die untere Naturschutzbehörde auf die Situation hingewiesen, weil unklar ist, wer für die Pflege dieser Ausgleichspflanzungen zuständig ist.
Sicher wäre es auch schön, wenn Bürger Initiative zeigen und selbst mal zum Eimer greifen und etwas Wasser dürstenden Bäumen an den Stamm schütten.
Wie kn in einem Gespräch mit dem Landratsamt (Wasserbehörde) erfuhr bedarf die regelmäßige Entnahme von Wasser aus unseren fließenden Gewässern (Wipper, Bebra, Klinge) einer Genehmigung durch die Behörden, in jedem Fall, wenn das Wasser gar mit einer Pumpe entnommen wird. Wer gelegentlich mit einem Eimer etwas Wasser für einen dürstenden, auf öffentlichem Gelände stehenden Baum, entnimmt, braucht nicht gleich eine behördliche Genehmigung, so das Landratsamt auf Nachfrage.
Autor: khhLeserbrief
Hallo, sicher habt ihr die Wärme auch schon satt, jedoch stelle ich mit entsetzen jeden Tag mehr fest, das die Natur noch mehr unter der Hitze leidet. In Sondershausen und sicher nicht nur hier sieht es aus als sterben die Birken ab und auch andere Arten von Bäumen verlieren jetzt schon stark Blätter und sind am vertrocknen. es ist schrecklich mit anzusehen wie Jahrzehnt gewachsene Bäume jämmerlich kaputt gehen. Obstbäume werfen seit Wochen schon die Früchte ab weil sie kein Wasser haben.
Deshalb meine Frage, weiß jemand ob die Stadt Sondershausen etwas dagegen tut (Redaktion: siehe Ende Leserbrief)? Private Hausmeister Firmen gießen ab und an aber auch nur bestimmte Stellen, lässt man die andere Natur kaputt gehen? Es ist ein immenses Risiko auch für ein evtl. kommendes nächstes Unwetter, da wird die Feuerwehr noch mehr zu tun haben wie beim letzten.
Allein in den Gärten vom Hasenholz wenn man da entlang geht kommt es ein vor als kämmen die Bäume selbst ohne Wind jeden Tag mehr in Schieflage, was sicher nicht die einzigste Stelle ist wo dies geschieht.
Beängstigend ist es schon irgendwie und traurig zugleich, wo doch die Wipper durch Sondershausen fließt und das schöne Grün was Sondershausen noch bleibt und ausmacht vertrocknen gelassen wird.
Michael Knoch
So weit der Leserbrief. Für kn war das der Anlass bei der Stadt Sondershausen, bzw. beim Bauhof nachzufragen.
Jetzt bei der heißen Jahreszeit ist eine Kollegin von Montag bis Freitag die ganze Schicht mit einem Transporter und seinem 2.000 Liter Fass unterwegs, um Blumen und Bäume mit Wasser zu versorgen. Dabei wird das Fass in der Schicht meist sechs Mal befüllt.
Die Versorgung unser Blumen und Bäume, für welche die Stadt Sondershausen verantwortlich zeichnet, ist noch nicht mal das größte Problem, so Bauamtsleiter Manfred Kucksch auf die gleiche Frage.
Mehr Sorge bereiten ihm die Ausgleichspflanzungen von Bäumen an der Ortsumfahrung der B4. Dort ist an manchen Bäumen schon kein Laub mehr dran. Die Bäume waren vor Jahren vom Nordthüringer Straßenbau gepflanzt worden.
Ich habe, so Kucksch, das Straßenbauamt und die untere Naturschutzbehörde auf die Situation hingewiesen, weil unklar ist, wer für die Pflege dieser Ausgleichspflanzungen zuständig ist.
Sicher wäre es auch schön, wenn Bürger Initiative zeigen und selbst mal zum Eimer greifen und etwas Wasser dürstenden Bäumen an den Stamm schütten.
Wie kn in einem Gespräch mit dem Landratsamt (Wasserbehörde) erfuhr bedarf die regelmäßige Entnahme von Wasser aus unseren fließenden Gewässern (Wipper, Bebra, Klinge) einer Genehmigung durch die Behörden, in jedem Fall, wenn das Wasser gar mit einer Pumpe entnommen wird. Wer gelegentlich mit einem Eimer etwas Wasser für einen dürstenden, auf öffentlichem Gelände stehenden Baum, entnimmt, braucht nicht gleich eine behördliche Genehmigung, so das Landratsamt auf Nachfrage.
