Wirtschaftsministerium schreibt Förderung für Freifunk-Netz aus
Verbesserung der W-LAN Versorgung
Mittwoch, 12. August 2015, 18:12 Uhr
Tiefensee: Bürgerschaftliches Engagement in der digitalen Gesellschaft stärken. Dazu eine Meldung aus dem Thüringer Wirtschaftsministerium...
Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft schreibt ein Pilotprojekt Freifunk in Thüringen zur Förderung aus. Ziel ist die Einrichtung eines allgemein zugänglichen W-LAN-Netzes in einer Thüringer Kommune. Das Wirtschaftsministerium stellt für diesen Zweck bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Um diese Förderung können sich private Freifunk-Initiativen oder öffentliche Einrichtungen – einschließlich der Kommunen – bewerben.
Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement für eine offene und demokratische digitale Gesellschaft stärken, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Mit dem Pilotprojekt sollen deshalb die technischen, finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau von zivilgesellschaftlich organisierten W-LAN-Netzen in Thüringen ausgelotet werden. So gehe es um Fragen der Akzeptanz solcher Angebote in der lokalen Bevölkerung, Kosten und Aufwand zur Unterhaltung eines solchen Netzes, aber auch Fragen der technischen Leistungsfähigkeit gerade im Hinblick auf mobile Internetzugänge.
Im Rahmen des heute gestarteten Auswahlverfahrens können bis zum 10. September 2015 Konzepte zum Auf- oder Ausbau eines W-LAN-Netzes als Freifunk-Initiative in Thüringer Kommunen eingereicht werden. Aus diesen Vorschlägen wird ein Projekt ausgewählt, das durch das Land gefördert wird.
Weitere Informationen zur Förderung und zur Antragstellung finden sich auf der Seite des Thüringer Wirtschaftsministeriums unter: http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/wettbewerbe/index.aspx.
Hintergrund
Freifunk-Netze sind offene und nicht-kommerzielle W-LAN-Netze in einem Gemeindegebiet, die auf bürgerschaftlichem Engagement beruhen. Das Freifunk-Netz entsteht durch Zusammenschaltung privater W-LAN-Router zu einer Art Intranet, in dem Daten (z.B. Text, Musik oder Filme) ausgetauscht oder Dienste (Chatten, Telefonieren) angeboten werden können. Sofern die Teilnehmer den eigenen Internetzugang zur Verfügung stellen, können auch andere Nutzer das weltweite Datennetz nutzen.
Freifunk-Initiativen sind bisher in den Städten Erfurt, Jena und Weimar, Gera/Greiz und Königsee bekannt.
Autor: khhDas Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft schreibt ein Pilotprojekt Freifunk in Thüringen zur Förderung aus. Ziel ist die Einrichtung eines allgemein zugänglichen W-LAN-Netzes in einer Thüringer Kommune. Das Wirtschaftsministerium stellt für diesen Zweck bis zu 100.000 Euro zur Verfügung. Um diese Förderung können sich private Freifunk-Initiativen oder öffentliche Einrichtungen – einschließlich der Kommunen – bewerben.
Wir wollen das bürgerschaftliche Engagement für eine offene und demokratische digitale Gesellschaft stärken, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Mit dem Pilotprojekt sollen deshalb die technischen, finanziellen und rechtlichen Voraussetzungen für den Aufbau von zivilgesellschaftlich organisierten W-LAN-Netzen in Thüringen ausgelotet werden. So gehe es um Fragen der Akzeptanz solcher Angebote in der lokalen Bevölkerung, Kosten und Aufwand zur Unterhaltung eines solchen Netzes, aber auch Fragen der technischen Leistungsfähigkeit gerade im Hinblick auf mobile Internetzugänge.
Im Rahmen des heute gestarteten Auswahlverfahrens können bis zum 10. September 2015 Konzepte zum Auf- oder Ausbau eines W-LAN-Netzes als Freifunk-Initiative in Thüringer Kommunen eingereicht werden. Aus diesen Vorschlägen wird ein Projekt ausgewählt, das durch das Land gefördert wird.
Weitere Informationen zur Förderung und zur Antragstellung finden sich auf der Seite des Thüringer Wirtschaftsministeriums unter: http://www.thueringen.de/th6/tmwwdg/service/wettbewerbe/index.aspx.
Hintergrund
Freifunk-Netze sind offene und nicht-kommerzielle W-LAN-Netze in einem Gemeindegebiet, die auf bürgerschaftlichem Engagement beruhen. Das Freifunk-Netz entsteht durch Zusammenschaltung privater W-LAN-Router zu einer Art Intranet, in dem Daten (z.B. Text, Musik oder Filme) ausgetauscht oder Dienste (Chatten, Telefonieren) angeboten werden können. Sofern die Teilnehmer den eigenen Internetzugang zur Verfügung stellen, können auch andere Nutzer das weltweite Datennetz nutzen.
Freifunk-Initiativen sind bisher in den Städten Erfurt, Jena und Weimar, Gera/Greiz und Königsee bekannt.
