Landespolitik
Ramelow im Kyffhäuserkreis (2)
Freitag, 18. September 2015, 16:35 Uhr
Nach einem Besuch in einem Landwirtschaftlichen Betrieb am Morgen (Ramelow im Kyffhäuserkreis (1)), besuchte am frühen Nachmittag Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) bei seiner Kreisbereisung durch den Kyffhäuserkreis das Unternehmen Isoplus in Sondershausen...
Es war die vierte Station seiner Reise durch den Kreis von Klostergut Mönchpfiffel GmbH in Mönchpfiffel-Nikolausrieth bis hin zu Isoplus im Westteil.
Mir ist die Kreisbereisung wichtig, so Ramelow und so ging es von Landwirtschaft einem wichtige Wirtschaftsfaktor in Thüringen zu einem wichtigen Betrieb für die Nachhaltigkeit bei der Senkung des Energieverbrauchs.
Geschäftsführer Jörg Kauschat (li.) begrüßte die Gäste um Ministerpräsident Ramelow und Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Weitere Gäste auf der Kreisbereisung sind u. a. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Grüne) und Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD),der Fraktionsführer im Kreistag Jens Krautwurst (CDU), sowie der Leiter der Arbeitsagentur Carsten Froböse und Dr. Wolfgang Peter vom Bauernverband des Kyffhäuserkreises.
Kauschat stellte den Marktführer bei der Produktion von isolierten Fernwärmerohren dem Ministerpräsidenten vor. Einige wichtige Kennzahlen finden Sie in der Bildergalerie. Kauschat wies auf die schwierige Situation bei der Beschaffung von Arbeitskräften hin. Früher standen 20 bis 30 Schweißer vor der Tür, jetzt müsse man suchen, auch bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen.
Bei den Migranten und Flüchtlingen, die jetzt nach Deutschland kommen, so hofft Kauschat werden doch handwerklich begabte Handwerker dabei sein. Wir bieten an 15 bis 220 Arbeitsplätze für die Flüchtlinge zu schaffen und auch ausbilden würde man.
Ministerpräsident Ramelow
sagte, die wichtigsten Rohre kommen aus Sondershausen,
- ökologisch sinnvoll,
- und nachhaltig.
In diesem Sinne sagte Ramelow, wir müssen mehr stolz auf das sein, wo wir in Thüringen Spitze sind. Nicht mal die Bevölkerung nimmt das manchmal war.
Dann kam Ramelow auf die Problematik Flüchtlinge zu sprechen. Wenn sich von 100 Thüringern nur einer um einen Flüchtling kümmern würde, wäre die Situation gelöst. Durch die Berichterstattung in seiner Fülle durch die Medien meint man zu fühlen, auf eine Thüringer kommen 100 Flüchtlinge.
Wir haben in Thüringen 22.000 leerstehende Wohnung, denen 10.000 Flüchtlingen gegenüber stehen. Wenn jedes Unternehmen sagt, wir probieren es mal mit Flüchtlingen aus, dann wäre schon viel geholfen. Ramelow gratulierte dem Unternehmen für sein Engagement.
Er kritisierte, wir müssen dem IS die Finanzen entziehen und nicht bei den Waffen anfangen. Er wies auf die Gefahr hin, die in Afghanistan erwächst, wo eine Million Pässe illegal ausgegeben wurden. Mit Blick auf die Ereignisse in Rockensußra sagte er, Wer Häuser ansteckt ist ein Terrorist.
Politisch forderte er, man solle jetzt nicht versuchen Ost gegen West auszuspielen.
Als Ortsgastgeber distanzierte sich Kreyer von den Ereignissen in Rockensußra. Er nutze aber gleich die Gelegenheit, beim Ministerpräsidenten eine Bitte, ja schon Forderung anzubringen. Rund ein Drittel der Thüringer Kommunen sind in der Konsolidierung. Die Forderung des Freistaates 10 Prozent höhere Gewerbesteuern als der Thüringenschnitt ausmacht, um Hilfen zu bekommen sei mit Blick auf die verschlechterten Wettbewerbsbedingungen nicht gut für die Regionen, die betroffen sind, so auch Sondershausen.
Mit einem Rundgang durch den Betrieb endete dieser Besuchstermin, bevor es für den Ministerpräsidenten weiter nach Ebeleben ging.
Von den Besuchsorten Kyffhäusergymnasium (zum Thema Schulpolitik im Kyffhäuserkreis) und Kyffhäuserdenkmal u.a. zum Thema Geolift kommen durch kn noch getrennte Berichte.
Autor: khhEs war die vierte Station seiner Reise durch den Kreis von Klostergut Mönchpfiffel GmbH in Mönchpfiffel-Nikolausrieth bis hin zu Isoplus im Westteil.
Mir ist die Kreisbereisung wichtig, so Ramelow und so ging es von Landwirtschaft einem wichtige Wirtschaftsfaktor in Thüringen zu einem wichtigen Betrieb für die Nachhaltigkeit bei der Senkung des Energieverbrauchs.
Geschäftsführer Jörg Kauschat (li.) begrüßte die Gäste um Ministerpräsident Ramelow und Landrätin Antje Hochwind (SPD).
Weitere Gäste auf der Kreisbereisung sind u. a. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer, Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU), Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Grüne) und Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD),der Fraktionsführer im Kreistag Jens Krautwurst (CDU), sowie der Leiter der Arbeitsagentur Carsten Froböse und Dr. Wolfgang Peter vom Bauernverband des Kyffhäuserkreises.
Kauschat stellte den Marktführer bei der Produktion von isolierten Fernwärmerohren dem Ministerpräsidenten vor. Einige wichtige Kennzahlen finden Sie in der Bildergalerie. Kauschat wies auf die schwierige Situation bei der Beschaffung von Arbeitskräften hin. Früher standen 20 bis 30 Schweißer vor der Tür, jetzt müsse man suchen, auch bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen.
Bei den Migranten und Flüchtlingen, die jetzt nach Deutschland kommen, so hofft Kauschat werden doch handwerklich begabte Handwerker dabei sein. Wir bieten an 15 bis 220 Arbeitsplätze für die Flüchtlinge zu schaffen und auch ausbilden würde man.
Ministerpräsident Ramelow
sagte, die wichtigsten Rohre kommen aus Sondershausen,
- ökologisch sinnvoll,
- und nachhaltig.
In diesem Sinne sagte Ramelow, wir müssen mehr stolz auf das sein, wo wir in Thüringen Spitze sind. Nicht mal die Bevölkerung nimmt das manchmal war.
Dann kam Ramelow auf die Problematik Flüchtlinge zu sprechen. Wenn sich von 100 Thüringern nur einer um einen Flüchtling kümmern würde, wäre die Situation gelöst. Durch die Berichterstattung in seiner Fülle durch die Medien meint man zu fühlen, auf eine Thüringer kommen 100 Flüchtlinge.
Wir haben in Thüringen 22.000 leerstehende Wohnung, denen 10.000 Flüchtlingen gegenüber stehen. Wenn jedes Unternehmen sagt, wir probieren es mal mit Flüchtlingen aus, dann wäre schon viel geholfen. Ramelow gratulierte dem Unternehmen für sein Engagement.
Er kritisierte, wir müssen dem IS die Finanzen entziehen und nicht bei den Waffen anfangen. Er wies auf die Gefahr hin, die in Afghanistan erwächst, wo eine Million Pässe illegal ausgegeben wurden. Mit Blick auf die Ereignisse in Rockensußra sagte er, Wer Häuser ansteckt ist ein Terrorist.
Politisch forderte er, man solle jetzt nicht versuchen Ost gegen West auszuspielen.
Als Ortsgastgeber distanzierte sich Kreyer von den Ereignissen in Rockensußra. Er nutze aber gleich die Gelegenheit, beim Ministerpräsidenten eine Bitte, ja schon Forderung anzubringen. Rund ein Drittel der Thüringer Kommunen sind in der Konsolidierung. Die Forderung des Freistaates 10 Prozent höhere Gewerbesteuern als der Thüringenschnitt ausmacht, um Hilfen zu bekommen sei mit Blick auf die verschlechterten Wettbewerbsbedingungen nicht gut für die Regionen, die betroffen sind, so auch Sondershausen.
Mit einem Rundgang durch den Betrieb endete dieser Besuchstermin, bevor es für den Ministerpräsidenten weiter nach Ebeleben ging.
Von den Besuchsorten Kyffhäusergymnasium (zum Thema Schulpolitik im Kyffhäuserkreis) und Kyffhäuserdenkmal u.a. zum Thema Geolift kommen durch kn noch getrennte Berichte.


























