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Wieder interessante Lesung mit Eisert

Mittwoch, 21. September 2016, 00:30 Uhr
Der Autor Christian Eisert ist vielen Sondershäusern durch frühere Lesungen („Pudel in Aspik“, „Tachoman“, "Kim und Struppi") schon bekannt. Und gestern füllte er wieder die Bibliothek...

Denn bevor es zur Lesung kam, ssten erstmal jede Menge Stühle geschleppt werden, denn mit so einem Ansturm hatte man nicht gerechnet. Doppelt interessant, er hat verwandtschaftliche Bande mit Sondershausen und so ist das Interesse eben groß. Und wer bei den letzten Lesungen war, wusste es:

Wieder interessante Lesung mit Eisert (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wieder interessante Lesung mit Eisert (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Es gibt nicht nur ein trockenes Vorlesen der Texte. Er bringt seine Themen immer mit Humor gewürzt ein. Er schreibt ja auch Texte die Fernsehreihe "Shopping Queen", für den Hintergrundsprecher. Guido Maria Kretschmer, der Designer, macht seine Txte selbst, stellte Eisert klar.

Wieder interessante Lesung mit Eisert (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wieder interessante Lesung mit Eisert (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bibliotheksleiterin Christine Most konnte sich schon bei der Begrüßung über die volle "Hütte" freuen. Und bei der Lesung ging es um eine Ferienfahrt zu den Schweizern. Christian Eisert las in der Stadtbibliothek Sondershausen aus seinem neuesten Buch „Viele Ziegen und kein Peter“...

Und man merkte bei der Lesung, er hatte sich tief mit dem Thema Schweiz beschäftigt und brachte immer wieder interessante Details rüber, die teils auch sprachbedingt sind.
Ein Beispiel, das er brachte:
Bestellen Sie in der Schweiz kein "Müsli", wie man es bei uns ausspricht. Denn es es zur Hand ist, würde man ein Mäuschen bringen, und keine Körner (oder Hühnerfutter wie er sagte). Man müsste es dann eher so aussprechen: "Mü esli". Wobei dies eingeschobene e wichtig sei.
Und ob die Badraer Schweiz wirklich ähnlich schön wie die Schweiz ist? Das Kompliment kam von Eisert.

Ja, es war wieder eine Interessante Lesung und er sollte bald ein neues Buch schreiben, damit er wieder kommen kann. Dann muss man wohl über einen anderen Raum für ihn nachdenken.
Allerdings mss man auch sagen, nicht alle Passagen kamen gut an, wie die Darstellung des Bunkerbesuchs. Er hätte schönere Stellen aus dem Buch auswählen sollen, so ein Zuhörer gegenüber kn.
Autor: khh

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