Keine guten Nachrichten
Strom wird in diesem Jahr deutlich teurer
Montag, 06. März 2017, 15:45 Uhr
Ab diesem Jahr müssen etwa elf Millionen Haushalte in Deutschland mit höheren Stromkosten rechnen. Wie ein bekanntes Vergleichsportal mitteilte, beläuft sich die Preissteigerung auf durchschnittlich etwa 3,5 Prozent...
Die Welle der Strompreiserhöhungen im Januar war in diesem Jahr fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. In Zahlen ausgedrückt: über 330 Anbieter hatten Strompreiserhöhungen angekündigt. Doch mit diesen Werten ist die Spitze des Eisbergs vermutlich noch nicht erreicht.
Denn erfahrungsgemäß folgen weitere Anbieter noch einmal im März und April. Ein wichtiger Grund für die eklatanten Preiserhöhungen ist die gestiegene Ökostromumlage, die sich in diesem Jahr auf 6,9 Cent erhöht hat. Dieser Wert entspricht einem Anstieg von 8,3 Prozent. Des Weiteren sind die wachsenden Kosten für die Stromnetze für diese Preisentwicklung verantwortlich.
Diese beiden Posten wirken sich zu etwa 50 Prozent auf die Preisbildung des Stroms aus. Und dennoch folgen diesem Trend nicht alle Dienstleister. Denn in den vergangenen Monaten hatten rund 20 Grundversorger auch deutliche Preissenkungen angekündigt, die sich auf durchschnittlich 2,1 Prozent beliefen. Auswertungen ergeben, dass eine vierköpfige Familie nach diesem Preisanstieg jährlich 41 Euro mehr für Strom einplanen muss. In geballter Form werden die Preisanstiege auf dem Land, in Bayern sowie in Ostdeutschland erwartet.
Die Gründe liegen auf der Hand: genau diese Regionen sind die Gebiete, in denen aktuell besonders viele Sonnen- und Windenergieanlagen errichtet werden. Das bedeutet, dass Verbraucher in den Gebieten für deren Aufbau auf diesem Wege zur Kasse gebeten werden.
Autor: mshDie Welle der Strompreiserhöhungen im Januar war in diesem Jahr fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. In Zahlen ausgedrückt: über 330 Anbieter hatten Strompreiserhöhungen angekündigt. Doch mit diesen Werten ist die Spitze des Eisbergs vermutlich noch nicht erreicht.
Denn erfahrungsgemäß folgen weitere Anbieter noch einmal im März und April. Ein wichtiger Grund für die eklatanten Preiserhöhungen ist die gestiegene Ökostromumlage, die sich in diesem Jahr auf 6,9 Cent erhöht hat. Dieser Wert entspricht einem Anstieg von 8,3 Prozent. Des Weiteren sind die wachsenden Kosten für die Stromnetze für diese Preisentwicklung verantwortlich.
Diese beiden Posten wirken sich zu etwa 50 Prozent auf die Preisbildung des Stroms aus. Und dennoch folgen diesem Trend nicht alle Dienstleister. Denn in den vergangenen Monaten hatten rund 20 Grundversorger auch deutliche Preissenkungen angekündigt, die sich auf durchschnittlich 2,1 Prozent beliefen. Auswertungen ergeben, dass eine vierköpfige Familie nach diesem Preisanstieg jährlich 41 Euro mehr für Strom einplanen muss. In geballter Form werden die Preisanstiege auf dem Land, in Bayern sowie in Ostdeutschland erwartet.
Die Gründe liegen auf der Hand: genau diese Regionen sind die Gebiete, in denen aktuell besonders viele Sonnen- und Windenergieanlagen errichtet werden. Das bedeutet, dass Verbraucher in den Gebieten für deren Aufbau auf diesem Wege zur Kasse gebeten werden.
