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Hydro-klimatologische Einordnung der Stark- und Dauerniederschläge

DWD-Analyse der Flutkatastrophe

Donnerstag, 22. Juli 2021, 10:52 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine hydro-klimatologische Einordnung der Stark- und Dauerniederschläge in Teilen Deutschlands im Zusammenhang mit dem Tiefdruckgebiet „Bernd“ vom 12. bis 19. Juli durchgeführt. Wir stellen ihn hier als download bereit...

Klimatologische Einordnung
Im Ereigniszeitraum traten Starkniederschläge verschiedener Andauer auf. Zu Beginn spielten kurze extreme Regenschauer eine Rolle (Dauerstufe D = 1 bis 6 Std.). Danach kam es zu einer Mischung von wiederkehrenden (mit Regenpausen) und anhaltenden Ereignissen (ohne Regenpausen). Beide Typen führten zu hohen Niederschlagssummen in den mittleren bis langen Andauerstufen (D = 9 bis 48 Std.).

Die meisten Ereignisse in der ersten Phase (Mittel- und Westdeutschland) konnten mindestens als Jahrhundertereignis (Wiederkehrintervall T= 100 Jahre) eingestuft werden (siehe Tab. 2 und Tab. 3, sowie Abb. 4). In vielen Teilen wurde diese Marke sehr deutlich überschritten. Bei den Ereignissen der zweiten Phase (Sachsen, Südbayern) war dies eher nicht der Fall.

Der Deutsche Wetterdienst erstellt bei extremen Wettereignissen aus aller Welt, die auf breites Interesse stoßen, regelmäßig als Hintergrund kurzfristig erste meteorologisch-klimatologische Analysen und Einordnungen solcher
Ereignisse.

Sie finden diesen detaillierten Bericht in der Anlage als. pdf-Datei.

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