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Spahn fordert Neuaufstellung der CDU

Freitag, 08. Oktober 2021, 17:35 Uhr
Jens Spahn (CDU) hat sich für eine personelle Neuaufstellung seiner Partei ausgesprochen,
denn bei der Aufstellung des Kanzlerkandidaten und im Wahlkampf seien Fehler passiert. Ferner gehe es jetzt um die Aufstellung für die Zukunft, einfach so weitermachen sei keine Option. So beginnt die Mail einer Familie an die Nordthüringer Online-Zeitungen...


Da hat Herr Spahn sicher grundsätzlich und in vielerlei Hinsicht recht. Eine Partei sollte bei der Wahl des Spitzenkandidaten auf den kompetentesten und charismatischsten Bewerber setzen. Außerdem sollte dieser zu allererst an das Wohl des Volkes und nicht an das eigene denken. Was wir jetzt brauchen ist ein ehrlicher Neuanfang. Scheinbar versucht Herr Spahn jetzt den nächsten Karriereschritt zu setzen. Nur habe ich da meine Zweifel, dass gerade er da der geeignete Protagonist ist.

Der gelernte Bankkaufmann hat so zielstrebig an seiner Karriere in Partei und Bundestag gearbeitet, dass er für sein Politikwissenschaftsstudium nicht wie üblich 5 Jahre, sondern - so liest man es - 13 Jahre brauchte.

Jens Spahn ist in unseren Augen seit vielen Jahren einer der größten Populisten und Lobbyisten in der deutschen Politik. Er war u.a. an einer Lobbyagentur beteilig, er leistete Lobbyarbeit als Vorsitzender des Beirats Gesundheit. Er denkt immer in allererster Linie nur an sich, an seinen persönlichen Vorteil und dass, sowohl in finanzieller Hinsicht, als auch in Sachen Karriere.

Er hat doch Armin Laschet sowohl bei der Kandidatur zum Parteivorsitzenden, als auch in Sachen „K-Frage“ seine volle Unterstützung zugesichert. Das Ganze geschah sicher in der weisen Voraussicht im Erfolgsfall von Herrn Laschet profitieren zu können und im Falle des Scheiterns, genau jetzt die Weichen in Richtung eigene Spitzenkandidatur zu stellen. Unmittelbar nach der Wahlniederlage der CDU war von Herrn Spahn nicht viel zu hören.
Jetzt, da sich Innerhalb der Union die Kritik am Kanzlerkandidaten Armin Laschet immer deutlicher wird, spricht sich Herr Spahn für eine personelle Neuaufstellung und eine Änderung des Verfahrens zur Aufstellung des Kanzlerkandidaten und des Wahlprogramms aus. Die „nächste Generation“ und da meint er natürlich in erster Linie sich oder solche Kandidaten wie z.B. Philipp Amthor, müsse in Positionen und Verantwortung kommen.
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Nein, es geht nicht darum die „nächste Generation“ in Stellung zu bringen.

Es geht darum, das Land wieder voran zu bringen. Darum sollte die CDU einen Kandidaten küren, der die richtigen Sachthemen angeht und vor allem die entsprechenden Kompetenzen dafür besitzt.
Familie T. der vollständige Name ist der Redaktion bekannt
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Autor: psg

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