Regionalmuseum würdigt Dichter Zachariä
Sonderausstellung zum 300. Geburtstag
Dienstag, 21. April 2026, 12:07 Uhr
Das Regionalmuseum Bad Frankenhausen würdigt seinen berühmten Dichtersohn mit einer besonderen Jubiläumsschau. Justus Friedrich Wilhelm Zachariä beeindruckte einst sogar Goethe und fürchtete doch, vergessen zu werden...
Mit einer Ausstellung und einem Vortrag erinnert das Regionalmuseum Bad Frankenhausen an den Dichter Justus Friedrich Wilhelm Zachariä. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 29. April 2026, um 19 Uhr im Festsaal des Museums statt.
Die Kabinett-Ausstellung anlässlich des 300. Geburtstages des in Frankenhausen geborenen Dichters ist bis zum 31. Januar 2027 zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk Zachariäs sowie seine Verbindung zu seiner Heimatstadt.
Der 1726 in Frankenhausen geborene Schriftsteller zählt zu den Dichtern der Aufklärung. Bekannt wurde er vor allem durch sein komisches Heldengedicht Der Renommist, in dem er das Studentenleben in Jena und Leipzig schildert. Auch Johann Wolfgang Goethe zeigte sich von Zachariä beeindruckt und widmete ihm ein Gedicht.
Nach einem begonnenen Jurastudium wandte sich Zachariä den Schönen Künsten zu und machte sich als Dichter einen Namen. Später wirkte er am Collegium Carolinum in Braunschweig, einer bedeutenden Bildungseinrichtung seiner Zeit, und wurde dort 1761 zum Professor der Dichtkunst ernannt.
Zu seinem literarischen Umfeld zählten unter anderem Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Christian Fürchtegott Gellert und Friedrich Gottlieb Klopstock. Trotz seiner Erfolge fürchtete Zachariä, in Vergessenheit zu geraten – auch in seiner Heimatstadt.
Bad Frankenhausen erinnerte jedoch immer wieder an seinen Dichtersohn, etwa mit Ausstellungen in den Jahren 1887, 1926 und 2001 sowie einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus.
Die neue Ausstellung greift diese Tradition auf und zeigt unter anderem seltene Erstausgaben aus den Beständen des Museums, des Stadtarchivs sowie aus Privatbesitz. Begleitend sind Führungen, Vorträge und Lesungen geplant.
Weitere Informationen und Termine veröffentlicht das Regionalmuseum Bad Frankenhausen auf seiner Internetseite. Nach dem Ende der Ausstellung sollen ausgewählte Inhalte dauerhaft in die Präsentation des Museums integriert werden.
Autor: redMit einer Ausstellung und einem Vortrag erinnert das Regionalmuseum Bad Frankenhausen an den Dichter Justus Friedrich Wilhelm Zachariä. Die Eröffnung findet am Mittwoch, 29. April 2026, um 19 Uhr im Festsaal des Museums statt.
Die Kabinett-Ausstellung anlässlich des 300. Geburtstages des in Frankenhausen geborenen Dichters ist bis zum 31. Januar 2027 zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk Zachariäs sowie seine Verbindung zu seiner Heimatstadt.
Der 1726 in Frankenhausen geborene Schriftsteller zählt zu den Dichtern der Aufklärung. Bekannt wurde er vor allem durch sein komisches Heldengedicht Der Renommist, in dem er das Studentenleben in Jena und Leipzig schildert. Auch Johann Wolfgang Goethe zeigte sich von Zachariä beeindruckt und widmete ihm ein Gedicht.
Nach einem begonnenen Jurastudium wandte sich Zachariä den Schönen Künsten zu und machte sich als Dichter einen Namen. Später wirkte er am Collegium Carolinum in Braunschweig, einer bedeutenden Bildungseinrichtung seiner Zeit, und wurde dort 1761 zum Professor der Dichtkunst ernannt.
Zu seinem literarischen Umfeld zählten unter anderem Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wilhelm Ludwig Gleim, Christian Fürchtegott Gellert und Friedrich Gottlieb Klopstock. Trotz seiner Erfolge fürchtete Zachariä, in Vergessenheit zu geraten – auch in seiner Heimatstadt.
Bad Frankenhausen erinnerte jedoch immer wieder an seinen Dichtersohn, etwa mit Ausstellungen in den Jahren 1887, 1926 und 2001 sowie einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus.
Die neue Ausstellung greift diese Tradition auf und zeigt unter anderem seltene Erstausgaben aus den Beständen des Museums, des Stadtarchivs sowie aus Privatbesitz. Begleitend sind Führungen, Vorträge und Lesungen geplant.
Weitere Informationen und Termine veröffentlicht das Regionalmuseum Bad Frankenhausen auf seiner Internetseite. Nach dem Ende der Ausstellung sollen ausgewählte Inhalte dauerhaft in die Präsentation des Museums integriert werden.
