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DRF Luftrettung in Nordhausen

20 Jahre unter dem Roten Kreuz in der Luft

Mittwoch, 01. Juli 2026, 16:51 Uhr
Am 1. Juli 2006 übernahm die DRF Luftrettung den Flugbetrieb an der Luftrettungsstation in Nordhausen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten leisten die Besatzungen des Rettungshubschraubers Christoph 37 von ihrem Standort am Südharz Klinikum aus einen unverzichtbaren Beitrag zur notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung in Nordthüringen sowie den angrenzenden Regionen...

Gegründet wurde die Station 1992, bis zur Übernahme durch die DRF Luftrettung im Jahr 2006 stellte die Bundespolizei den Flugbetrieb sicher. Letztes Jahr hatte das Deutschen Rot Kreuz in Nordhausen sein 35-jähriges Bestehen gefeiert.

Bis 2023 kam eine Maschine des Typs Airbus Helicopters EC 135 zum Einsatz. Heute steht die Besatzung von Christoph 37 mit einem hochmodernen Hubschrauber des Typs H135 für Alarmierungen in einem weitläufigen Einsatzgebiet bereit, das von Nordthüringen bis in die Harzregion reicht. Insbesondere in Gebieten, die bodengebunden nur schwer oder mit längerer Anfahrtszeit erreichbar sind, ermöglicht der Rettungshubschrauber eine schnelle medizinische Hilfe aus der Luft.

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Seit 20 Jahren ist die DRF Luftrettung mit Christoph 37 über Nordthüringen unterwegs (Foto: DRF)

Der Schwerpunkt der Einsätze liegt auf der präklinischen Notfallversorgung: In rund 98 Prozent der Fälle wird Christoph 37 alarmiert, um den Notarzt schnell zum Einsatzort zu bringen oder Patienten zügig und schonend in eine geeignete Klinik zu transportieren. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier in Nordhausen seit 20 Jahren in enger Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz die Luftrettung für die Region sicherstellen dürfen“, unterstreicht Philipp Koeppen, Stationsleiter und Pilot in Nordhausen. „Allen Einsatzpartnern in der Region möchten wir für die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken, denn schnelle und bestmögliche Notfallversorgung ist immer Teamarbeit.“


Für die Versorgung schwer erkrankter oder verletzter Menschen ist Christoph 37 mit modernster Medizintechnik ausgestattet. Dazu gehören unter anderem ein mobiles Blutgasanalysegerät, ein Sonografiegerät für die sogenannte Point-of-Care-Diagnostik, ein Videolaryngoskop sowie ein mechanisches Reanimationsgerät. Ziel ist es, bereits am Einsatzort mithilfe moderner Verfahren innerhalb weniger Minuten erste diagnostische Erkenntnisse zu gewinnen. So lassen sich lebensrettende Therapien und Maßnahmen frühzeitig einleiten und die für die weitere Behandlung am besten geeignete Klinik auswählen.
Autor: red

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