Am 3. Oktober vor 25 Jahren begann im Ergebnis der friedlichen Revolution der Weg des geeinten Deutschlands. Dazu Gedanken von Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU)...
Die Vorhersagen zur Zukunft dieses Landes folgten den Linien der politischen Überzeugungen. Ein Körnchen Wahrheit war dabei wohl bei jeder Aussage zu finden. Aber man wird zugeben müssen, dass Altkanzler Kohl am realistischsten gewesen ist, so Johannes Selle. Unsere wirtschaftliche Entwicklung in ganz Deutschland war zuletzt beeindruckend.
25 Jahre geeintes Deutschland (Foto: Wahlkreisbüro Johannes Selle)
Die Exporte eilen von Rekord zu Rekord mit mehr als 100 Mrd. EUR pro Monat. Umfragen kürten Deutschland als beliebtestes Land der Welt. Wir sind Weltmeister bei über 1500 Produkten, bei der niedrigen Jugendarbeitslosigkeit und im Fußball.
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Für viele Länder ist Deutschland ein Vorbild sowie gefragter Ansprechpartner, Berater und Unterstützer. Das ist vor allem in der aktuellen Weltpolitik spürbar. Im Gespräch mit internationalen Gäste stellt Johannes Selle immer häufiger fest: Die meisten Gesprächspartner halten nicht nur die Teilung Deutschlands, sondern auch die Überwindung der Folgen der Teilung für Geschichte.
Im Deutschen Bundestag trifft sich jede Woche dienstags die Kommission Aufbau Ost der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dort sprechen die Bundestagsabgeordneten der ostdeutschen Länder über alles, was noch zu tun und wünschenswert im wiedervereinigten Deutschland ist. Die Schwerpunkte Rente, Finanzbeziehung zum Bund nach 2019, Zwangsausgesiedelte und viele andere Themen werden abgearbeitet.
Denkt Herr Selle bei seinen "Jubelgedanken" in der wöchentlichen Zusammenkunft auch an die Liquidierung der thüringer Kaliindustrie und besonders an den Vorgang um Bischofferode, wo auch ein gesundes Unternehmen des Herrn Peine sterben musste, nur weil er Bischofferode eine Chance geben wollte? Das durfte er nicht, weil ein geheimer Vertrag zwischen Treuhand, K&S, der Mitteldeutschen Kali AG (ehemals Kalikombinat) bei Absegnung durch die CDU-geführten Regierungen im Bund wie in Thüringen bestand, der dies nicht zuließ! (siehe dazu die "Umschau" vom 29.09.2015) -Danke MdR für diese sachliche Darstellung des wahren Ablaufs um die Beseitigung der 20000 Arbeitsplätze thüringer Kumpel im Kalibergbau-Thüringen! Auch, dass die Treuhand mit Steuergeldern die Sanierung der westdeutschen Kali zu Lasten des Werke in Thüringen finanziert hat! Thüringer, denkt beim "verordneten" Jubeln am Sonnabend auch mal daran! Viele andere Beispiele gibt es ´noch.......! Auch eine kritische Betrachtung der 25 Jahre gehört zum Begehen eines Jubiläums......!