Durch den Sturm haben die Einsatzkräfte im Kreis viel zu tun. Umgestürzte Bäume und losgerissene Waggons führen und führten zu Straßensperrungen. (Update mit Bildern)..
Waggons (Foto: Andreas Adloff)
Aktuell ist die Straße zwischen Wiedermuth und Ebeleben gesperrt. Ursache hier ist, dass sich abgestellte Waggons gelöst haben und jetzt die Straße blockieren, wie die Rettungsleitstelle auf Nachfrage bestellte.
Waggons (Foto: Andreas Adloff) Bilder Andreas Adloff
Die im Raum Großenehrich durch umgefallene Bäume blockierten Straßen sind wieder frei, weil die Bäume entfernt wurden.
Aktuell müssen noch umgestürzte Bäume in den Regionen Ebeleben, Oberbösa und Seega entfernt werden.
In der Rettungsleitstelle hat man noch leider satt zu tun. Da weitere Schadensmeldungen eintrafen, wurde das Gespräch umgehend beendet. Um Ostteil des Kreises sind wohl noch weitere umgestürzte Bäume zu verzeichnen.
Sicherheitshinweis
Wer nicht aus Gründen der Arbeit oder weil er als Rettungskraft gerufen wird, sollte vorläufig zu Hause bleiben.
Das Beispiel Großenehrich und Ebeleben zeigt, dass auch dort einiges passieren kann, obwohl für die Region Ebeleben nicht mal KatWarn ausgelöst wurde!
Warum wird der Bahnübergang nicht geräumt? Die Straße zwischen Ebeleben und Wiedermuth ist weiterhin gesperrt.
Was ist, wenn der in Toba stationierte Rettungswagen nun einen großen Umweg fahren muss und dadurch die Rettungszeiten nicht eingehalten werden können?
Ist hier nicht Gefahr im Verzug?
Werden sie demnächst in der Nähe gebraucht...irgendwann?
Oder warten sie auf Verschrottung...irgendwann?
Woran lag es? Der heftige Sturm entbindet trotzdem nicht deren Eigentümer von der Verantwortung!
Oder wird der neuerliche Vorfall wieder heruntergespielt? "Findet" man plötzlich spielende Kinder oder Jugendliche, die auf den Waggons herumturnten und die Bremsen lösen? Das würde bei der kruden Informationspolitik der Konzerne nicht wundern.
Hätte man von Seiten der Bahn nicht die Abstellgleise auf den "kleineren" Bahnhöfen wie Sondershausen, Greussen oder Hohenebra Bahnhof abgebaut, würden sich sichere, weil durch Stellwerke besser kontrollierbare Parkplätze für Waggons finden lassen.
Ja, richtig warum stehen die da noch auf den Schienen?
Wer ist jetzt für die Kosten zuständig.
Wer bezahlt die "jetzige " Entsorgung?
Das Saarland oder Bremen usw?
Wie hoch ist der Kostenunterschied zwieschen der damaligen Entsorgungsabsicht und der jetzigen Entsorgung?
War kommt dafür auf?
Auf Informationen über den weiteren Verbleib, die Höhe der Kosten und wer dafür die Brieftasche öffnen muss werden wir Leser hier und die Redaktion wohl lange warten oder irgendwo recherchieren müssen.
Ich denke einmal, dass die Kosten die RbT Regiobahn Thüringen GmbH übernimmt. Also nicht der Steuerzahler und auch nicht die Deutsche Bahn.
Gut, dass es keine weiteren Schäden gab und kein Mensch verletzt wurde.