Am gestrigen Mittwoch hieß das Team des Hasenholz-Östertal-Centrums mit kulinarischem Augen- und Gaumenschmaus zum ersten Mal in diesem Jahr seine Besucher willkommen...
Zum ersten kommunikativen Frühstück in diesem Jahr wurde, neben dem Geschäftsführer der FAU Herrn Jürgen Rauschenbach, ebenfalls Bürgermeister Herr Steffen Grimm eingeladen.
Bürgermeister zu Gast im HOC (Foto: Susanne Stadermann & Katrin Sieber)
Nachdem die Ansprechpartnerinnen des Stadtteilbüros Katrin Sieber und Susanne Stadermann einen kurzen Ausblick auf geplante Veranstaltungen des neuen Jahres gaben, ergriff unser Bürgermeister Herr Grimm das Wort und bedankte sich auf das Herzlichste für die Einladung ins HOC.
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Gemeinsam konnte man in kommunikativ geselliger Runde Gedanken austauschen und Ideen wie Pläne rund um das Wohngebiet Hasenholz-Östertal mit seiner Begegnungsstätte HOC besprechen. Bereichert wurde die Gesprächsrunde durch Frau Bianca Fliß vom Mehrgenerationenhaus Düne e.V..
Das Team des HOC bedankt sich bei all seinen Gästen und freut sich auf das nächste kommunikative Frühstück am 6.Februar 2019.
Wenn ich mir so die Facebook-Posts der letzten Zeit ansehe, drängt sich mir der Verdacht auf, dass der (bislang) parteilose Bürgermeister Grimm, ziemlich offensiv von den SPD-Mandatsträgerinnen, egal ob Land, Kreis oder Stadt umgarnt wird. Diese lassen tatsächlich keine Gelegenheit aus, sich auf Bilder mit ihm zu drängeln und diese dann zu verlinken bzw. zu posten. Soll hier eine Nähe inszeniert werden, die die bislang noch vorhandene Popularität von Grimm in der hiesigen Bevölkerung ausnutzen soll, um das sinkende SPD-Schiff vorm endgültigen Kentern zu retten?
Steffen Grimm sollte aufpassen, dass er nicht ins Fahrwasser seines Amtsvorgängers Kreyer gerät und vergisst, wofür er angetreten ist. Bürgernahe Politik und Verwaltung hier in Sondershausen war sein Ziel, Schildbürgertum und Inkompetenz ausmerzen seine Agenda. Langsam muss man sich fragen, wohin soll die Reise gehen lieber Bürgermeister?
Neujahrsempfang, Wezel-Gedenken, Liszt-Biennale, Ausstellungseröffnungen Hoc-Frühstück und weitere Dinge in allen Ehren.
Wo aber bleiben die versprochene TV-Übertragungen aus dem Stadtrat zum Zwecke einer transparenten Demokratie, wo bleibt die Video-Überwachung auf dem Marktplatz, wie wird am Thema Verwaltungswillkür und-verdrossenheit gearbeitet, was sollen Planspiele einer eigenen Stadtratsfraktion und das Bewerben um ein Mandat, dass man dann ohnehin nicht annehmen kann und will, wohin sind die guten Vorsätze für mehr Bürgernähe?
So langsam verfestigt sich bei vielen der Eindruck, dass dieser neue Hoffnungsträger, gar nicht mehr ein solcher ist und er langsam im erlauchten Kreise seiner Kollegen und Kolleginnen (Marx, Hochwind, Dr. Thiele etc.) aus der Berufspolitik, zu einem Bürgermeister mutiert, dem zwar wichtig ist, auf jedem Pressefoto, welches auch immer kursiert, gut in Szene gesetzt zu sein, leider aber im nicht immer einfachen Arbeitsalltag eines Bürgermeisters, die Basis langsam, aber sicher aus dem Auge verliert. Schade für die Wähler, die ihm ihre Stimme gaben, schade für Sondershausen!