In der Bundeswehrhalle in der Karl-Günther-Kaserne Sondershausen fand gestern nun schon traditionell der Neujahrsempfang des Kyffhäuserkreises statt...
Neujahrsempfang des Landkreises (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD), der Standortälteste und Kommandeur des Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillons 1 Sondershausen, Oberstleutnant Stephan Podolski als "Hausherr" und der Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Markus Biere, hatten traditionell zum Neujahrsempfang in die Bundeswehrhalle geladen.
Natürlich gab es auch Ehrengäste, so die Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft, Valentina Kerst, das Bundestagsmitglieder Kersten Steinke (DIe Linke), sowie die Landtagsmitglieder Gudrun Holbe (CDU) und Manfred Scherer (CDU), Dorothea Marx (SPD), Babett Pfefferlein (Die Grünen), Dr. Iris Martin-Gehl (Die Linke), Landrat Matthias Jendricke (Nordhausen) und Nordhausens Oberbürgermeister Kai Buchmann und viele Bürgermeister des Landkreises.
Neujahrsempfang des Landkreises (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Begrüßung nahm traditionell der Hausherr Oberstleutnant Stephan Podolski vor.
Der Vorstandsvorsitzende der Kyffhäusersparkasse, Markus Biere, konnte auf eine gute Bilanz für das Jahr zurück blicken. Gern wurde im Saal das gehört, dass man erstmalig die Bilanzsumme von einer Milliarde Euro überschritten hat.
Neujahrsempfang des Landkreises (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Kyffhäusersparkasse gehört zu den wichtigsten Förderern von Projekten in den Bereichen Sport Soziales und Kultur im Kyffhäuserkreis. Mit Spenden, Sponsoring und Erträgen der Stiftungen unterstützt die Kyffhäusersparkasse Vereine, öffentliche Einrichtungen sowie Verbände und sorgt damit für lebendige Vielfalt in der Region. Bilanzsumme: Sprung über die Milliardengrenze
Landrätin Hochwind wünschte allen Anwesenden und Bewohnern des Kyffhäuserkreises alles Gute für das Jahr. Sie gab eine kurzen Ausblick auf das vergangene Jahr und konnte gerade im Schulbau auf gute erfolge verweise. Hier die komplette Rede der Landrätin: Rede Antje Hochwind-Schneider
Neujahrsempfang des Landkreises (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Einen besonderen Eindruck hinterließ der ehemalige Vizekanzler der Bundesrepublick Deutschland Franz Müntefering (SPD). Für bedeutende Politiker selten, er war schon anwesend und führte mit vielen Gästen Gespräche durch, als die Bundeswehrhalle am Anfang nich fast leer war.
In seiner Rede wies er besonders auf die Wichtigkeit der Kommunnen hin und unterstrich die wichtige Bedeutung der Sparkassen in Deutschland. Hier finden Sie große Teile seiner Rede: Rede Franz Müntefering
Neujahrsempfang des Landkreises (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Auch dieses Jahre waren wieder Delegationen der Partnerkreis Schwalm-Eder-Kreis und des Donnersberg-Kreis (hier im Bild) dabei.
Traditionell fand wieder eine Spendensammlung statt. Dieses Mal ging es um die Unterstützung der Förderverein für den Klosterturm Göllingen und und die Funkenburg Westgreußen. Für Funkenburg und Klosterturm
Traditionell unterstützten Gewerbetreibende den Neujahrsempfang, so auch 2018, wie Meisterbäckerei Hengstermann OHG, Konditorei am Rathaus, Landfleischerei Baldur Krause GmbH,und Partyservice, Kreative Floristik Sunflower, Schinköthe Getränke GmbH, Kyffhäusersparkasse, Getränke Glende GmbH, Brauerei Neunspringe Worbis GmbH, KiEZ Ferienpark Feuerkuppe e.V., Licht Produktiv, Gebäudereinigung Scheler GmbH, Bundeswehr, DRK Kyffhäuserkreis, Katschutzzug und Feuerwehr Ebeleben und Greußen, KYFKONZEPT UG und Janine's Tortenschmiede Sondershausen.
Geigerin Katrin Deichstetter mit Ihrer Violine und Gitarren-Virtuose Klaus-Dieter Weigert sorgten für die kulturelle Umrandung.
Nachtrag:
Hinweis für TANNHÄUSER: Vielleicht hatte MDB Jürgen Pohl auch einen Termin. MDB Manfred Grund (CDU) war mit dem ungarischen Botschafter im Kyffhäuserkreis und im Eichsfeld unterwegs, Bericht folgt noch.
Hatte unser Wahlkreis-MdB Jürgen Pohl keine Zeit oder war er nicht willkommen?
Ex-CDUler und Neu-Blauer Jens Krautwurst ist ja auf einem Foto zu erkennen, obwohl es seine neue Partei im KYF noch gar nicht gibt. Das hat aber sicher damit zu tun, dass er "noch" bei der Sparkasse arbeitet.
Hauptsache, die Spendensumme fällt großzügig aus und alle sind unfallfrei nachhause gekommen.
Danke für die Antwort. Aber meine Theorie war auch nicht despektierlich gemeint.
Wobei man ja geteilter Meinung sein kann, ob man nach einem Austritt das Mandat behalten sollte. Das beziehe ich aber auf jeden Gewählten, unabhängig von welcher Partei und in welchem Parlament.
Hallo und besten Dank für die Nachfrage. Ich war als MdB wohl nicht erwünscht. Da gab es keine Einladung. Vorher nicht zur Vorstellung im letzten Jahr und nachher nicht zum Empfang. Eigenwillig ist dies schon, vor allem bei den Problemen im Landkreis.
Sehen wir der Zukunft und den nächsten Wahlen entgegen.
Für die, die Interesse haben, bin ich immer telefonisch oder im Wahlkreisbüro in Sondershausen, Hauptstraße 41 zu erreichen.
http://pohlposition-afd.de/event/mdb-juergen-pohl-eroeffnet-wahlkreisbuero-in-sondershausen-und-teil-i-der-ausstellung-voll-der-osten/
Ich will es nicht beschwören, aber eigentlich klappt meine Terminverwaltung. An eine Einladung kann ich mich nicht erinnern. Nun, es wird werden.
Die Region braucht Hilfe aus Berlin. Die Angst vor uns wird sich legen.
Jürgen Pohl, MdB
Das Landratsamt hat das mit der Demokratie nicht so drauf
Wir kennen die Story doch schon von Herrn Weber. Falsche Partei. Auch als ordentlich demokratisch gewähltes Kreistagsmitglied wurde er ausgeladen.
Peter Hengstermann hatte mit dem Spiel begonnen, dem konnte Frau Hochwind nicht nachstehen.
Jetzt ist eben eine weitere Partei auf dem Index.
Ich hatte es nicht despektierlich aufgefasst. Meine Antwort war auch nur als Antwort darauf gemeint.
Beim Thema Mandat behalten oder nicht finde ich, dass immer dann, wenn das Mandat nicht über Personenstimmen sondern über Listenstimmen erreich wurde, wie es vor allem oft im bereich Landtag oder Bundestag der Fall ist, sollte man dieses nicht behalten dürfen. Handelt es sich um Personenstimmen, dann sollte man selbst entscheiden, ob man das Vertrauen der Wählerinnen oder Wähler auch noch hätte, wenn man nicht mehr für die Partei spricht, für die man angetreten ist.