Im Cinema 64 Sondershausen wird es eine Sondervorstellung des Films Schindlers Liste geben, so der Kreisjugendring in seiner Meldung...
Der Kreisjugendring Kyffhäuserkreis e.V. zeigt am 3. März 2019 17:00 Uhr Steven Spielbergs Holocaust-Drama Schindlers Liste in Sondershausen - 25 Jahre nach dem deutschen Kinostart am 3. März 1994.
Der Film wurde von dem Studio Universal Pictures anlässlich des 25. Jahrestags technisch überarbeitet. Schindlers Liste basiert auf dem gleichnamigen Tatsachenroman von Thomas Keneally. Der Industrielle Oskar Schindler, der nach Hitlers Überfall auf Polen nach Krakau kommt, versucht während des Zweiten Weltkriegs sich in Krakau eine Existenz aufzubauen und beschäftigt aus finanziellen Gründen Juden…
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Als die Brutalität des Holocaust die Stadt Krakau erreicht, riskiert er nicht nur sein Vermögen, sondern auch sein Leben, um seine Arbeiter vor der Deportation zu bewahren. Selbst als 1943 die Menschen aus dem Krakauer Ghetto in das Lager Plaszow deportiert werden, hält Schindler an seinen jüdischen Arbeitern fest, schließlich rettet er gegen Zahlung gewaltiger Bestechungssummen rund 1200 Juden vor den Gaskammern. Jeder Name auf Schindlers Liste bedeutet ein Opfer weniger.
Die Lehren des Films hält der Regisseur für hochaktuell. Die wahren Geschichten über das Ausmaß und die Tragödie des Holocaust dürften nie vergessen werden, sagte Spielberg. Es ist die perfekte Zeit, den Film noch einmal zu veröffentlichen. Wahrscheinlich noch wichtiger als damals in den 90er Jahren, sagte Spielberg in einer Fernsehsendung. Heute steht mehr auf dem Spiel als damals. Der Regisseur will jungen Menschen eine Botschaft vermitteln: Wenn einzelne Menschen hassen, ist das schrecklich. Aber wenn dieser Hass organisiert daherkommt und industrialisiert wird, dann führt das zu einem Völkermord.
Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich. Sondervorstellung Schindlers Liste (Foto: Kreisjugendring)
...dass er das immer wieder thematisiert und auch bei "Der Soldat James Ryan", wenn auch eher dezent darstellt, dass Hass nicht an die Nationalität und Uniform gebunden ist.
Aber es waren Stanley Kubrick und Oliver Stone, die auch den Amerikanern zeigten, wohin falsch verstandener Patriotismus auch direkt vor der eigenen Haustür führen
Das macht Spielbergs Filme nicht schlechter, aber "patriotischer", was zumindest in den USA, bezogen auf unserer derzeitigen "Nationalverständnis" kein Makel ist.
"Schindler Liste" ist ein hervorragender Film mit tollen Schauspielern. Immer wieder empfehlenswert.