Beim 5. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters ging es um Beziehungszauber. Wer es verpasst hat, kann es heute in Nordhausen hören...
Beziehungszauber hieß das Motto des 5. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Sondershausen gestern im Haus der Kunst Sondershausen und heute im Theater Nordhausen.
Romantik beim Beziehungszauber (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das Konzert begann mit Variationen über ein Thema von Joseph Haydn für Orchester op. 56a, von Johannes Brahms (1833 - 1897).
Die musikalische Leitung des Abends liegt in den Händen von Generalmusikdirektor Michael Helmrath.
Romantik beim Beziehungszauber (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Uraufführung fand am 2. November 1873 in Wien unter Brahms' Leitung statt.
Einen besonderen Auftritt hatten die Bläser, die dem Konzert ihren Stempel aufdrückten. Besonders die Schlussvariationen bestachen mit ihrer Beschwingtheit.
Romantik beim Beziehungszauber (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die kroatische Pianistin Ana-Marija Markovina bestach im zweiten Teil des Konzerts zusammen mit dem Loh-Orchester.
Ana-Marija Markovina studierte in Berlin, Wien und Weimar. Sie hatte bereits Konzerte in 50 Ländern und begeisterte gestern das Publikum in Sondershausen mit dem Klavierkonzert a-Moll op. 7 von Clara Schumann. Es war Clara Schumanns einzigstes Klavierkonzert, dass siE komponierte.
Nach der Pause erklang Robert Schumanns 4. Sinfonie und beschloss den Abend mit lyrischen Musik, Romantik pur.
Karten für das 5. Sinfoniekonzert am 24. März um 18 Uhr im Theater Nordhausen gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und im Internet unter www.theater-nordhausen.de.
war wie immer in Hochform. Michael Helmrath hat ein Orchester geformt, welches unter den Thüringer Sinfonieorchester wohl einen der vordersten Plätze belegt.
Nach den etwas verhaltenen Haydn Variationen kam mit Ana-Marija Markovinas Interpretation Clara Schuhmanns ein Höhepunkt ins Programm. Das Zusammenspiel der ausgezeichneten Pianistin mit dem Solocellist Hennemann war wahrscheinlich der Höhepunkt des ersten Konzertteils.
Der eigentliche Höhepunkt des Abends war allerdings die Aufführung der Schumann-Sonate. Michael Helmrath hat dem Orchester Höchstes abverlangt und ein unvergessliches Klangerlebnis geformt. Dank der ausgezeichneten Musiker ist dies gelungen. Ein zum Schluß sichtlich erschöpfter Dirigent konnte dann auch die Ovationen von Publikum und Musikern entgegennehmen.