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Mi, 07:58 Uhr
10.02.2021
ifo-Berechnungen

Zweite Welle sorgt jede Woche für Milliardenverluste

Die zweite Coronawelle wird die deutsche Konjunktur im Winterhalbjahr 2020/21 dämpfen. Pro Woche entgeht Deutschland Wertschöpfung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Das ist das Ergebnis einer Analyse der ifo Unternehmensbefragungen...

„Damit sind die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen deutlich geringer als während der ersten Welle im Frühjahr 2020“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunkturprognosen. „Die Wirtschaftsleistung dürfte nur in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen ins Minus rutschen, in denen soziale Kontakte ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells sind.“

Zu diesen Branchen gehören unter anderem das Gastgewerbe, die Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen sowie Friseur- und Kosmetiksalons. Sie ziehen die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2020 um etwa einen halben Prozentpunkt nach unten und im ersten Quartal 2021 nochmals um knapp einen Prozentpunkt.

Insgesamt dürfte die reale Wirtschaftsleistung in den betroffenen Zweigen im ersten Quartal 2021 um etwa 20 Milliarden Euro niedriger liegen als im vierten Quartal 2019, also dem letzten Vorkrisenquartal. „Da die Industrie- und Baukonjunktur jedoch weiterhin gut laufen, dürfte das Bruttoinlandsprodukt zu Jahresbeginn nicht zurückgehen, sondern stagnieren“, ergänzt Wollmershäuser.
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Kommentare

10.02.2021, 09.15 Uhr
aha222 | Geld, Geld, Geld...
...lieber Milliarden an Euro verloren als Milliarden Menschenleben!!!

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10.02.2021, 10.35 Uhr
Wolfi65 | Das ist das Ergebnis
Globaltourismus und Globalmaketing mit ständigen gegenseitigen Geschäftsbesuchen in und aus aller Welt führen dazu, das ein Virus aus der letzten Ecke der Welt auch die letzte Ecke des besuchten Landes erreicht.
Selbst in der Pandemie wird sich noch gegenseitig zwischen den einzelnen Firmen mit Privatjets besucht.
Oder wie kann man erklären, dass es möglich war, die einzeln auftretenden Mutationen des Corona Virus in kürzester Zeit in vielen Ländern zu verteilen?
Eine Existens eines Labores in Wuhan, in dem seit Jahren am Corona-Virus herumgeforscht wird, wird in China nicht bestritten.
Aber die Möglichkeit eines Laborunfalles und das Endweichen eines auf dem Menschen übertragbaren Virus schon.
Man macht es wie man es eben braucht.

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10.02.2021, 11.43 Uhr
grobschmied56 | Ooch, Nu habt Euch doch nicht so...
... wegen ein paar lumperten Milliarden. Das Geld holen wir doch mühelos wieder rein! Immerhin haben es unsere unvergleichlich cleveren Damen doch geschafft, durch konsequent europäisch-konzertiertes-solidarisch-vereintes Agieren (manche nennen es auch nur verschlafen) einen Schnäppchenpreis für den Impfstoff herauszuschlagen. Zumindest für den, den wir bekommen. Ist halt nicht so sehr viel, aber in der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Meister!

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10.02.2021, 11.49 Uhr
BigBen | Unverschämt
Da hebt ein Gericht die von den Regierenden angeordnete Ausgangssperre auf. Ist das nicht eine Frechheit? Sollte man hier nicht einmal genau hin schauen, ob die Richter nicht der RECHTEN Szene angehören?

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10.02.2021, 12.10 Uhr
tannhäuser | Mal zum Googeln...
...verlinken darf ich nicht und werde auch keine Wertungsäusserung der Artikel zum Besten geben:

Jan Fleischhauer. Das Trottel-Problem.

Vera Lengsfeld: Bestelltes Horrorszenario.

Man kann immer mal nachlesen, seine Meinung überdenken und ändern oder auch nicht.

Aber bitte hören Sie auf von Querdenkern und Aluhüten zu schreiben. Wer Corona leugnet, ist ein Ignorant. Das trifft zu.

Wer auf Grippetote der letzten Jahre und einen damals ausbleibenden Hype wie heute verweist, ist KEIN Covidiot oder Staats- und Menschenfeind!

Denken Sie mal darüber nach, warum der Lockdown schon wieder verlängert werden soll, obwohl wir uns fast alle daran halten und niemand nachweisbar infiziert den Frisörladen oder Döner-Imbiss verlassen hat.

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