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Do, 11:48 Uhr
10.06.2021
Thüringer LINKE will nachhaltige Energiewende umsetzen

„Energiearmut darf es nicht geben“

„Steigende Preise für Energie zeigen auch die Notwendigkeit für eine nachhaltige Energiewende“, sagt der energiepolitische Sprecher der LINKE-Landtagsfraktion, Markus Gleichmann. Aktuell werden ca. 70 Prozent des Gesamtenergiebedarfs in Thüringen importiert...

Der größte Teil davon in Form von Erdölprodukten für die Wärmeversorgung und Mobilität. „Gegen die große Abhängigkeit und damit Preisschwankungen, hilft nur die Umsetzung der im Thüringer Klimagesetz verankerten Energiewende.

Effizienzsteigerungen insbesondere im Wärme- und Mobilitätsbereich und in dem Ausbau von Produktionseinrichtungen erneuerbarer Energien sind nicht nur ökologisch wichtig, sondern am Ende auch günstiger“, so Gleichmann. „Kurzfristig brauchen wir jedoch auch eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger im EEG-Gesetz des Bundes. Es kann nicht sein, dass die Gewinne der Großunternehmen durch höhere Strompreise beim Endverbraucher subventioniert werden. „Energiearmut darf es nicht geben“, so Gleichmann mit dem Appell an die Bundespolitik.

„Als LINKE wollen wir eine soziale und ökologische Energiewende, von der die Menschen vor Ort profitieren. Neben der Notwendigkeit zum Schutz des Klimas gibt uns die Umstellung auf erneuerbare Energien auch die Chance auf ganz neue Wirtschaftskreisläufe und damit die Möglichkeit, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir lieber in die Anteile der Energiegenossenschaften um die Ecke investieren wollen, als in die Milliardengewinne der Öl-Oligarchen weltweit. Diese Handschrift trägt auch unser Landtagswahlprogramm, welches wir Ende Juni verabschieden wollen,“ so Gleichmann abschließend.
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Kommentare

10.06.2021, 12.18 Uhr
Sigmund | Herr Markus Gleichmann,
ist ihre Partei nicht in der Regierungsverantwortung? Dann handeln sie doch, anstatt hier Phrasen zu präsentieren. Guten Tag Genossen

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10.06.2021, 13.06 Uhr
DonaldT | Nachhaltige Energiewende
Leeres Geschwätz.
RRG hat in Thüringen schon länger "Regeirungsverantwortung".
Der Strom aus den hier stehenden Windrädern (oft sehr dicht an Ortschaften!), darf auch noch mit der EEG Umlage zusätzlich bezahlt werden.
Örtliche Stromnetze gibt es doch schon lange nicht mehr, nachdem alles an die MEAG (oder andere Unternehmen) verscherbelt wurde.

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10.06.2021, 14.58 Uhr
Paulinchen | Die LINKE ist..
.. im Landtag lediglich eine Anwesenheitspartei.
Es läuft wohl darauf hinaus, dass nicht nur die Stromversorgung nach dem Abschalten der Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke der Strom öfter ausfallen wird, sondern zusätzlich auch zum Luxusartikel mutiert. Gestern war zu lesen, in keinem Land von Europa, ist der Strom so teuer, wie in Deutschland. Hier diktieren Gier und Abzocker den Preis und der Staat schaut tatenlos zu, weil er sich über die Steuereinnahmen freut. Die Regierenden sollten sich schämen, von Parteien der Mitte und von Sozialvertraeglichjeit zu quatschen. In Wirklichkeit betrügen sie das Volk mit. Bei Einkünften von mehr als 10.000 Euro im Monat, braucht man sich über diese Preisgestaltung keinen Kopf zu machen.
So geht Politik. Fettaugen schwimmen eben immer oben auf.

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10.06.2021, 15.22 Uhr
tannhäuser | Soziale Energiewende?
Mit welchem Partner in welcher Regierung wollen die Genossen das denn durchsetzen?

Die Grünen sind alles andere als sozial, nicht mal zu Greifvögel-Populationen, die Windrädern in die Quere kommen.

Und für Sorgen verarmender schon länger hier Lebender haben die Baerböcke*Innen schon gar kein Ohr frei.

Und wenn inzwischen auch schon die FDP von massenhafter "Fachkräfte"Migration träumt, würden sich die Linken, sollten sie solcherart Grün-Gelbe Gedankenspiele bis zum bitteren Ende mittragen, komplett von ihrer noch vorhandenen Wählerbasis in den Neuen Bundesländern verabschieden.

Wäre ich noch Linken-Wähler, würde mich allein das parteiinterne Mobbing gegen die vernunfbegabten Wagenknecht und Dagdelen aktuell davon abhalten, das Kreuz bei den immer mehr ins Extremistische abdrifteten SED-Nachfolgern zu setzen.

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