nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Fr, 15:08 Uhr
30.07.2021
Polizeibericht

Drei Schwerverletzte nach Unfall

Am Freitagmittag wurden zwei Erwachsene und ein Jugendlicher bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung der Bundesstraße 249 und der Straße Schernberg / Hohenebra schwer, aber nicht lebensbedrohlich, verletzt....

Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD) Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)

Kurz vor 12 Uhr fuhr ein 71-jähriger Fahrer eines Mercedes E Kombis von Schernberg in Richtung Hohenebra. In dem von einem 71 Jahre alten Mann gefahrenen Mercedes saß auch noch ein 14-jähriger Junge. Als der Mercedes die Bundesstraße 249 befuhr, kam es zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtsberechtigten Renault Kleintransporters, der aus Richtung Ebeleben in Richtung Sondershausen unterwegs war.

Anzeige MSO digital
Der verletzte Jugendliche war beim Eintreffen der Polizei bereits mit einem Rettungshubschrauber auf dem Weg ins Krankenhaus. Der 71-jährige Fahrer des Mercedes und der 55-jährige Renault Fahrer wurden dann mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme für fast eine Stunde voll gesperrt, ehe halbseitig der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in einer Gesamthöhe von ca.40000 bis 50000 Euro.
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
Drei Schwerverletzte bei Unfall (Foto: SD)
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

30.07.2021, 17.05 Uhr
Kobold2 | Stoppschilder
Sind für manche leider halt nur Empfehlungen und die Einhaltung wird leider zu wenig kontrolliert....

0   |  4     Login für Vote
30.07.2021, 21.29 Uhr
Herb | Seltsamer Bericht.
Auf dem Foto prangt von Schernberg kommend das "Stopschild", und im Text steht aber "vorfahrtsberechtigt". Was lernen wir daraus.
Beim Mercedes ist die Vorfahrt schon werksseitig eingebaut. Theoretisch.

Meint Herb

0   |  2     Login für Vote
31.07.2021, 06.37 Uhr
T-Rex Sauerkirschen | Tempo 50
Leider hielt sich auch fast niemand dort an die 70 geschweige denn jetzt an die 50 km/h auf der Bundesstraße.
Aber es soll ja bald eine Ampel aufgebaut werden.

2   |  3     Login für Vote
31.07.2021, 09.34 Uhr
Kobold2 | Leider
Sucht man die Lösung zu oft in z.g.t teurer technischer Aufrüstung, anstatt mal das Niveau beim Verhalten im Starßenverkehr zu heben.
Am Lohberg fand man ja auch die teurereLösung den Grünen Pfeil durch eine Ampel zu ersetzen, anstatt die Fahrer durch Kontrollen und entsprechende Ahndung für ihr Fehlverhalten zur Rechenschaft zu ziehen.
Die dort so von einigen herbeigesehnte Ampel wird andere Vergehen nach sich ziehen.

Seltsam ist allerdings auch das man sich im hohen Alter immer noch ungehindert hinters Lenkradsetzen darf und seine Fahrtauglichkeit nicht kontrollieren lassen braucht, wärend andere mit dem Einstieg ins Berufsleben schon in jungen Jahren gesetzlich dazu verpflichtet sind.

0   |  4     Login für Vote
31.07.2021, 17.25 Uhr
tannhäuser | Sachlich richtig...
...fachlich nicht umsetzbar.

Wenn wegen Corona wichtige Operationen verschoben werden mussten, wann wollen Sie denn die älteren Autofahrer (Und welche Altersklasse schwebt Ihnen vor?) untersuchen lassen, Kobold2?

Da müssen wir uns nicht mal über kardiologische oder neurologische Defizite unterhalten. Auf einen Augenarzttermin in SDH müssen Sie ein Jahr warten.

Da gibt's wohl keine Chance, dass Vorsorge für den Führerschein wichtiger ist als jemand, der wegen Glaukom oder Retinitis pigmentosa sein Umfeld nicht mehr erkennt oder als Patient mit Netzhautablösung ein Notfall ist.

Der Eine schiesst sich auf ältere Autofahrer ein, andere würden gerne (Berechtigterweise) mehr Blitzer an gewissen Stellen befürworten.

2   |  2     Login für Vote
31.07.2021, 20.54 Uhr
Kobold2 | Muss man
Denn jedesmal von vorn anfangen, wo wie doch die Angesprochene Regelung bis 89 schon hatten.
Ab 65 aller 2 Jahre und die Ausrede mit dem Augenartztermin können sie getrost in die Tonne treten, denn alle meine Kollegen bekommen den Termin wenn man diese Notwendigkeit vorbringtund man sich rechtzeitig kümmert. Ein paar Monate vorher reicht da problemlos aus.
Das weiß man dann alles rechtzeitig und nicht von heutsif morgen. Es kann einfach nicht sein, daß hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Wenn die einen dafür bezahlen müssen (die Kasse übernimmt) , das sie überhaupt arbeiten dürfen und noch dafür sorgen das die Regale voll, durften Ander ungeachtet ihres Gesundheitszustands und ihrer medizinischen Fahrtauglichkeit umher Gondeln.
Es gibt eine Menge Leute, die mit einem unguten Gefühl zusehen müssen, wie ihre alten Herrschaften immer noch Autofahren, obwohl sie damit überfordert sind, oder unpassende Medikamente nehmen, oder halt mal die Brille vergessen. Die Notwendigkeit wird ja auch nicht eingetragen (bei unsereiner aber schon)
Aus Rücksicht auf den Familienfrieden kommen sie aber mit guten Worten nicht gegen den Altersstarrsinn an. Ärzte allein dürfen nicht eingreifen und in den meisten Fällen muss erst etwas gravierendes passieren, damit gehandelt.
wird.
Diese Situation kann man nur mit Egoismus, Verantwortunglosigkeit und der allgemein verbreiteten Abneigung gegenüber Berufskraftfahren gut finden.
Sonst würde man sich, an den Vorgaben ein Beispiel nehmen und entsprechend handeln.

0   |  4     Login für Vote
31.07.2021, 21.09 Uhr
tannhäuser
Der Beitrag wurde deaktiviert – Beziehen Sie sich in Kommentaren auf den Inhalt des Artikels.
01.08.2021, 08.49 Uhr
tannhäuser | Korrigieren Sie mich!
Soweit ich weiß, bekommt man eine für die Berufsausübung nötige Tauglichkeitsuntersuchung ausserhalb der normalen terminlichen Warteliste...Aber man muss für das Gutachten bezahlen?

Würden Sie endlich mal aufhören, Kobold2, sich und Ihre Berufskollegen mit einfachen Autofahrern in einen Topf zu werfen und hier den Superübergottlenker zu mimen, der scheinbar niemals alt und gebrechlich zu werden droht, müsste ich seltener vor der Deaktivierung meiner Kommentare auf der Hut sein!

1   |  2     Login für Vote
01.08.2021, 10.38 Uhr
Kobold2 | Schrieb ich doch schon
Das die Untersuchung nicht von der Kasse übernommen werden. Man muss jeweils zum Amtsarzt und zum Augenarzt. Entsprechende Terminschwierigkeiten sind mir nicht bekannt und den nötigen Zeitpunkt weiß ja jeder selbst. Der kommt ja nicht über Nacht.
Würden sie einfach aufhören, immer wieder Dinge hineinzuinterpretieren, die ich nicht geschrieben habe.
Nirgends steht, daß unsereiner die Superlenker sind und mit gesundheitliche Beeinträchtigungen, die mir das Autofahren versagten, hatte ich selbst schon zu kämpfen.
Eine Reihe meiner Kollegen mußte sich umorientieren, weil die gesundheitlichen Beeinträchtigungen das Fahren nicht mehr zuließen. Auch bei mir wird es irgendwann vielleicht nicht mehr gehen.
Vor kurzem wurde hier behauptet, man hätte ja nichts gegen die Berufskraftfahrer, möchte aber gesondert behandelt werden und möglichst keine Verpflichtungen zusätzlich haben. Wo bleibt der Gleichheitsgrundsatz.?
Letztens donnerte eine Seniorin hier auf einen PKW (das nächst mal ist es vielleicht eine Person) auf dem Gehweg, ein ander verlor die Kontrolle, über sein Fahrzeug als er auf einen Gehweg (da stand zum Glück nichts) fuhr, hier brauchte man für den Beifahrer einen Rettungshubschrauber!
Was diese Kreuzung betrifft, ist das m. M. n. der falsche Ansatz. Am Schernberger Kopf ein paar Meter weiter, passiert bedeutend weniger, obwohl sich ach nicht grad viele an die 50km/h auf der Bundesstraße halten.
Auf Grund der Übersichtlichkeit ist man hier einfach vorsichtiger. An dem Thalebraer Kreuz können sie die die 70km/h, oder jetzt 50km/h dauerhaft überwachen, aber es verhindert nicht, daß man das Stoppschild nicht weiter überfährt! Der Haupverkehrsfluss wird weiter beeintächtigt, weil ein paar Benutzer der Nebenstraße sich nicht an die Regeln halten wollen. Das Niveau heben und sich nicht an die an die Unbelehrbaren anpassen, wäre zielführender.
Der erste Schritt ist die Kontrolle der Einhaltung des Stoppschildes und nicht die teure Aufrüstung durch eine fragwürdige Ampelanlage.
Ersteres hebt das Bewußtsein für die Einhaltung der aufgestellten Regeln und bringt gar noch etwas Geld in die klammen Kassen.
Wenn es um mehr LKW Kontrollen geht, schreit ja die Masse auch sofort ja.

0   |  3     Login für Vote
01.08.2021, 14.45 Uhr
Micha123 | Was soll werden?
Meinen Vorkommentator kann ich verstehen.
Es geht vor allem um die Einhaltung von Regeln. Dies ist ja nicht nur im Straßenverkehr an der Tagesordnung, sondern auch in vielen Bereichen des Alltags - Siehe "Anti-Corona-Maßnahmen".

Also was bringt es? Sich hier aufregen? Sinnlose Zeit für Kommentare verschwenden? Nein! Jeder muss selbst auf sich aufpassen und sehen was er macht. Und so muss er auch dann die Verantwortung übernehmen, vielleicht auch am Ende mit seinem Gewissen.

Vielleicht liegt dort in der Gegend ja ein "Fluch"? Lange vor Ende der DDR gab es dort in der Nähe eine wilde Müllkippe - Müllbuddel.
Wer weiß, was dort genau vor sich geht. Wenn möglich, eben diese Strecke meiden... .

0   |  1     Login für Vote
01.08.2021, 14.56 Uhr
tannhäuser | Müllbuddel?
Genial, ein Begriff aus meiner Kindheit. Danke Micha123!

Sowas hatten wir ausserhalb meines Dorfes auch, und was dort landete, reichte aus, um alle 4 Wochen ein Feuerchen zu machen. Am liebsten warfen wir Spraydosen hinein, die lustig explodierten. Unser ABV war über 60 und hat wegen solcher Jungenstreiche nicht seine Schwalbe angeworfen.

Ich verstehe es nicht...Sooo unübersichtlich ist die besagte Kreuzung nun auch wieder nicht.

Ich stimme Kobold2 zu, aber die Herumhackerei auf dem Alter der Unfallverursacher trifft nun mal den Kern seiner Grundaussage "Unaufmerksamkeit" oder "Leichtsinn" nicht so ganz.

2   |  0     Login für Vote
01.08.2021, 15.45 Uhr
Micha123 | Es kann immer was passieren
Ja, man kann nicht gleich volle und scharfe Urteile treffen, nur weil der Fahrer erst oder schon 71 Jahre alt ist. Dazu ist aus dem Artikel zu wenig bekannt, wie Aussagen über den Gesundheitszustand usw.

Aufpassen muss jeder, egal ob 70 oder 20. Und ein jeder Menschen/Fahrer eines Fahrzeuges weiß auch, wie schnell etwas passiert - passieren kann.

Wollen wir hoffen, dass die verletzten Personen schnell genesen.

Ja, so eine Buddel hatten wir auch in der Nähe. Dort fand man immer was.
Langeweile gab es als Kind nicht. Und das in Zeiten, ohne Spielkonsolen, Internet und 100 TV Sender.
Es gab auch kaum Spielplätze, jedoch war man immer draußen.
Es war eine schöne Zeit.

0   |  1     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.