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Mo, 10:38 Uhr
25.10.2021
ADAC Umfrage zu Mobilitätsaspekten

Mehrheit lehnt Verbot von Verbrennungsmotoren ab

Verbraucher setzen zum Schutz des Klimas auf Maßnahmen, die emissionsarme Mobilität ermöglichen oder diese verbessern. Das ergibt eine Umfrage unter 1000 Personen ab 18 Jahren in Deutschland über Aspekte der Mobilität, die den Befragten bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen besonders wichtig sind...

Mehrheit für Verbrenner (Foto: Lothar Wandtner auf Pixabay ) Mehrheit für Verbrenner (Foto: Lothar Wandtner auf Pixabay )
So befürwortet jeweils über die Hälfte der Befragten den Ausbau des ÖPNV und die Förderung und Zulassung von klimaneutralen Kraftstoffen (E-Fuels) für Pkw. Bei den Kosten spricht sich eine klare Mehrheit für die Anhebung der Entfernungspauschale aus, eine Abschaffung der E-Auto Förderung wird kontrovers gesehen.

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Ein Neuzulassungsverbot von Pkw mit Verbrennungsmotoren ab 2030, aber auch die Einführung einer City-Maut oder die schnellere Anhebung des CO2 Preisaufschlags bei Benzin und Diesel werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Für ADAC Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand folgt daraus: „Den Verhandlungsparteien muss es gelingen, für Klimaschutzmaßnahmen die Akzeptanz der Bevölkerung zu erhalten. Die Menschen sind auf Mobilität angewiesen, steigende Belastungen für die Arbeitswege müssen über eine höhere Pendlerpauschale abgefedert werden. Zusätzliche punktuelle Maßnahmen zur Verteuerung wie drastisch steigende Parkgebühren oder eine City-Maut tragen viele Menschen nicht mit. Einschränkungen und Verbote sind kein geeigneter Weg.“

Klar im Fokus künftiger verkehrspolitischer Regierungsarbeit steht für über Zweidrittel das Thema Verkehrssicherheit. Auch der Erhalt und Ausbau des Straßen- und Schienennetzes, sowie Klima- und Umweltschutz sind für über die Hälfte der Befragten starke und wichtige Themen, die die Menschen einer zukünftigen Regierung mit auf den Weg geben.
Grafik (Foto: ADAC e.V.)
Grafik (Foto: ADAC e.V.)
Grafik (Foto: ADAC e.V.)
Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr hat die Bevölkerung klare Vorstellungen: Wären die Befragten Verkehrsminister, dann hätten Abbiege- und Notbremsassistenten für Lkw, die Umgestaltung der Straßeninfrastruktur oder der Ausbau von Landstraßen oberste Priorität. Aber auch mehr Kontrollen, eine bessere Aufklärung beim Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr und härtere Strafen bei Verkehrsverstößen können nach Ansicht der Umfrageteilnehmenden zu mehr Verkehrssicherheit beitragen.

Neben den Verkehrsaspekten wurde der Bereich Tourismus in der Befragung ebenfalls berücksichtigt. Auch hier hält es eine Mehrheit für besonders wichtig, klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen. Als sinnvoll erachten es die Befragten, unter anderem den Verzicht auf das Auto am Urlaubsort Ort zu erleichtern oder dafür zu sorgen, dass touristische Ziele mit der Bahn besser erreichbar werden. Aber auch Themen wie der Ausbau des Fahrradtourismus, die Verbesserung der Barrierefreiheit oder die Stärkung der Fluggastrechte sehen viele als wichtige Maßnahmen an.
Autor: red


Kommentare

25.10.2021, 13.35 Uhr
Örzi | Eine Frage bleibt:
Wie bringt man das Luisa und ihren Hüpfkindern bei?

18   |  6     Login für Vote
25.10.2021, 15.31 Uhr
Kama99 | Schafft ....
die Förderung der E-Kisten ab, dann stellt sich die Frage einer Abschaffung von Verbrennern gar nicht.

14   |  5     Login für Vote
25.10.2021, 15.44 Uhr
Kobold2 | Das Mädel
heißt Greta....
Wer halbwegs die Grundrechenarten beherrscht, sollte ganz schnell selbst drauf kommen, das eine Mio Neuzulassungen, wie 2019 allein in Deutschland, dauerhaft nicht funktionieren kann..

4   |  15     Login für Vote
25.10.2021, 15.50 Uhr
Micha123 | Selbsttest für die Klima-Aktivisten
Gute Frage... wie bringt man diese Meinung (Ablehnung Verbot der Verbrenner) den Klimaaktivisten-FFF-"Luisa Neubauer" bei?

Ganz einfach... sie macht einmal ein freiwilliges Jahr in einer durchschnittlichen Nordthüringer Familie. Eine Familie, in welcher Vater und Mutter alleine schon wegen der Arbeit auf ein KFZ angewiesen sind, weil sie jeden Tag mindestens 60km Arbeitsweg haben. 2 Kinder mit im Haushalt. Dazu noch in der Nähe die pflegebedürftigen Großeltern, um welche man sich kümmert und und und.

Einzige Bedingung ist, dass sie wenigstens Ihren Nahrungsbedarf, Bedarf an Wasser/Strom/Heizung selbst bezahlt.
Sie erhält alle Einblicke in die Finanzen der Familie und kann sich so ein genaues Bild machen.
Mit der "Außenwelt" kann sie ja über Ihre mobilen Endgeräte in Verbindung bleiben.

Auf das Fazit nach einem Jahr wäre ich echt gespannt. Ich glaube, dass sie dann eine komplett andere Denkweise hat.

14   |  4     Login für Vote
25.10.2021, 17.14 Uhr
Kobold2 | Interessant
Wie hier eine durchschnittliche Familie definiert wird.....
Selbst an dieser hier dargestellten, gibt es verbesserungswürdige Lösungen. Aber weiter so und immer sind die anderen Schuld, ist halt nicht die Lösung. Ist halt wie im Urlaub, mehr Bequemlichkeit kostet.
Von letzerer ist bei vielen Kommentatoren reichlich vorhanden..

2   |  19     Login für Vote
25.10.2021, 17.30 Uhr
Nico Stachel
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verzichten Sie auf offensichtlich falsche Tatsachenbehauptungen.
25.10.2021, 18.05 Uhr
Nico Stachel | Tja !wenn man nur ein durchschnittlicher Journalist ist
kann man von Tatsachen auch nur mässige Ahnung haben und tut sie als Behauptung ab.

2   |  9     Login für Vote
25.10.2021, 18.32 Uhr
tannhäuser | Und Sie beherrschen das Mitdenken nicht, kobold2!
Glauben Sie denn, Greta fliegt jeden Freitag in Deutschland ein oder organisiert die hiesigen Veranstaltungen?

Dafür ist hier Luisa Neubauer zuständig! Also hat Örzi komplett richtig argumentiert und sie haben mal wieder vor lauter Verachtung gegenüber anderen Neinungen/Kommentatoren das Haar in der Suppe in ein ganzes Toupet verwandelt.

18   |  3     Login für Vote
25.10.2021, 18.54 Uhr
Bubo bubo | an Kodold den Zweiten
Wie definieren Sie den bitte "verbesserungswürdige Lösungen"? Ich warte gespannt auf eine Antwort von Ihnen.
Ja ja, die gute alte deutsche Bequemlichkeit, immer mehr zahlen zu müssen.
Wer ist denn Schuld an der asozialen Besteuerung, Verteuerung und Verarmung? Ich, mein Nachbar, die Hausgemeinschaft, der Straßenzug.... oder sollte man in der Betrachtung nicht doch mal ein paar Nummern höher ansetzen?

Seien Sie froh, so lange sie sich noch so etwas wie Urlaub leisten können! Ihre Ansichten klingen des Öfteren wie blanke Häme.

16   |  3     Login für Vote
25.10.2021, 18.59 Uhr
Kobold2 | Glückwunsch
das ihr Abend gerettet ist. Das ändert nichts daran das hier ganz andere Kommentatore noch größere Defizite beim Mitdenken haben und lieber Jammern als Nachdenken und schon gleich gar nichts ändern wollen.
Ich entschuldige mich hiermit ausdrücklich, das mir Luisa Neubauer als Galionsfigur und Feindbild für diejenigen entfallen ist, die nicht begreifgen wollen, das es so, wie bisher, nicht weiter gehen kann.
Deutschland hängt , dank dieser verkrusteten Denkweise international weiter hinterher.
Das beschriebene Toupè liegt als Famlienpackung im Kommentar von Micha123.
Zum Thema pendeln, empfehle ich mal das Topthema vom SWR aus dem letzten Monat.
Sie beide weisen mich doch so gern darauf hin, mich an der Realität zu orientieren und Mutmaßungen außen vor zulassen.
Bei andern sind sie da "großzügiger ".

2   |  17     Login für Vote
25.10.2021, 19.09 Uhr
henry12 | Verbot von Verbrennern
Kleines Schmankl aus der Wochenendzeitung.
"Strom auf beiden Achsen". Der C40 Recharge von Volvo. Ist mit 444 Kilometer Reichweite angegeben. Ja wenn......
Der Preis beträgt 62050 € .
Das ist dann also die Zukunft der Mobilität ?
Rückschritte in der Leistung zu so einem Preis ?
Das kann ich mir nicht leisten, selbst wenn die Bonzen noch so viel Steuergeld dafür sponsern.
Damit müsste Gretel Hüpfberg von Stockholm nach Berlin mind. 3 laden und hätte mind. 2 Std
Zeit dafür. Tolle neue Welt.

13   |  3     Login für Vote
25.10.2021, 19.10 Uhr
Kobold2 | Da hilft leider kein
Vorschlag bei ihnen Bubo bubo,
wenn sie die Besteuerung als asozial sehen.
Das der Lenkunggseffekt über die Steuen kommt und nicht über den Verstand hat wohl seine Ursache. Finde den Fehler. Die Betrachtung weiter oben anzusetzen, ist definitiv die falsche Richtung
Uns ist das schon vor über 20 Jahren aufgefallen..

2   |  16     Login für Vote
25.10.2021, 19.34 Uhr
Bubo bubo | bezeichnende Antwort
Wie um Himmels Willen ist die Besteuerung denn etwas anderes als asozial? Von Ihrem Lenkungseffekt kann sich der (nord)-thüringische Durchschnittsverdiener auch kein neues E-Mobil anschaffen. Meinen Sie das wirklich ernst was Sie schreiben? Leben Sie etwa in dieser berüchtigten Blase von der oftmals die Rede ist?

Ihr angepriesener Lenkungseffekt über Verstand führt in absehbarer Zukunft dazu, dass so mancher Mitbürger sein Arbeiten einstellen bzw. aufgeben wird, weil es sich einfach nicht mehr rechnet.
2 Euro und mehr pro Liter, samt der nach Begrifflichkeit eindeutig vorherrschenden ASOZIALEN Besteuerung scheinen Ihnen ja vollkommen egal zu sein. So viel Gleichgültigkeit wie in Ihrem Fall muss man sich wirklich leisten können!

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25.10.2021, 19.40 Uhr
Halssteckenbleib | Den Verbrennungsmotor
wird es noch viele viele Jahre geben.Alles ander funktioniert einfach nicht.Kein Lkw oder Pkw kann mit einer Batteriefüllung so weit fahren wie der Verbrenner.Aber bestimmt gibt es bald Batterien die man tanken kann wie Diesel oder Benzin.Es gibt jetzt schon Transportprobleme und dann erst Recht welche.Überall stehen dann die Fahrzeuge Rum weil Strom alle ist.Acha Strom gibt's auch bald den man in Reservekanister füllen kann.

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25.10.2021, 19.57 Uhr
Oberstudienrat | dämliche Umfrage...
...was soll schon dabei herauskommen, wenn ein Automobilclub seine Mitglieder befragt, die Stand jetzt mehrheitlich mit ihren Verbrennern unterwegs sind.

Es wird noch einige Zeit brauchen, bis E-Autos wirklich für jedes Fahrprofil geeignet sind. Wer überwiegend Kurzstrecken fährt, zu Hause eine Lademöglichkeit hat ist heute schon sehr gut mit einem Stromer bedient....und genau dieses Klientel stellt die Mehrheit der Autofahrer.

Es gibt noch viele Baustellen am E-Auto, die erledigt werden müssen....daher halte ich von einem Zulassungsverbot auch nix. Wenn diese Baustellen (Ladeinfrastruktur, Reichweite) erledigt sind, brauchen wir keine Verbrenner für den Individualverkehr mehr - allerdings braucht es dann auch keine Verbote, weil die E-Autos dann einfach besser, verschleißärmer und überhaupt moderner sind.

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25.10.2021, 21.06 Uhr
grobschmied56 | Solche Umfragen kenne ich...
... inzwischen zur Genüge. Dort werden Suggestiv-Fragen gestellt, welche den Befragten moralisch in die Ecke drängen und kaum noch eine Möglichkeit lassen, seine eigene Meinung zu äußern.
Z.B. fragt da niemand:
'Würden Sie Ihren Wochen-Einkauf (15-20 Kg) auf dem Buckel zu Fuß nach hause schleppen, damit die Abgase kompensiert werden, die junge Angehörige von Großfamilien in der Hauptstadt mit ihren Straßenrennen verursachen?'
Die Antwort auf solch eine Frage wäre wohl recht eindeutig.
Statt dessen fragt man:
'Würden Sie ihr Auto stehen lassen und mit dem Bus zum Einkauf fahren, um das Klima zu retten?'

So geht Welt-Rettungs-Ideologie.

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25.10.2021, 21.10 Uhr
Kobold2 | Was sie
Gleichgültigkeit nennen, ist bei uns ein schon länger stattgefundener Prozess, den man Umdenken nennt....
Wie sagten schon meine Großeltern.
Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ich schreibe hier schon seit Jahren, ( ja Erinnerungen sind hier nicht gewünscht) was in dieser Richtung, nach meinen jahrelangen täglichen Beobachtungen schief läuft und die Realitäts verweigerer toben sich mühsam mit ihren Daumen aus. Nur hilfts nicht, denn die Entwicklung ist seit Jahren absehbar .
Unsere deutschen "Weiter so" Autobauer haben grad heute wieder ihrer Quittung bekommen...
Autovermieter Hertz kauft 100.000 Tesla Model3 und möchte 20% ihrer Flotte elektrisch betreiben.
Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit...
Lt.Statistik pendeln der Durchschitt in Deutschland ~16 km und in dünneren Regionen ~
34 km .Das ist weit Weg von mindestens 60km.
Aber es taugt zum weiter jammern.
Durch die E-Bikes wurde von vielen mittlerweile die obere Grenze des Arbeitsweges von 10 auf 20km angehoben. Nur blöd, wenn man keine Radwege hat und den Bau auch noch ablehnt und gar nicht erst plant.
Dann muss man sich halt weiter mit steigenden Kosten durch den zunehmen dichteren Verkehr quälen. Ich denke manchmal, viele brauchen das, damit sie sich über andere Autofahrer und vor allem LKW's aufregen können, damit man sich irgendwie besser fühlt, aber real nicht ist.

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25.10.2021, 21.27 Uhr
Echter-Nordhaeuser
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen. Besonders Kindern gegenüber.
25.10.2021, 21.29 Uhr
grobschmied56 | Dem Oberstudienrat ins Poesie-Album...
... von einem, der von Natur aus skeptisch ist. Die tollen neuen Elektro-Autos können so modern werden, wie sie wollen. Die Frage ist, womit sie eigentlich geladen werden.

Hier mal ein bedenklicher Einwurf - nicht vom Grobi - sondern vom Bundesamt für Statistik:

Zitat:
'WIESBADEN – Der in Deutschland erzeugte und in das Stromnetz eingespeiste Strom stammte im 1. Halbjahr 2021 mehrheitlich aus konventionellen Energieträgern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Stromerzeugung aus konventioneller Energie gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um 20,9 % und machte einen Anteil von 56,0 % an der gesamten Stromerzeugung aus. Wichtigster Energieträger war aufgrund des windarmen Frühjahrs die Kohle, nachdem im 1. Halbjahr 2020 die Windkraft der wichtigste Energieträger gewesen war.'

Das, werter Oberstudienrat ist der Stand der Dinge - zwanzig lange Jahre nach Einführung des EEG und zehn Jahre, nachdem Frau Merkel ihre vollmundige 'Energiewende' verkündete.
Mehr als die Hälfte des Ladestromes für all die tollen, Klima-rettenden Elektro-Autos kommt aus alten, stänkernden Kohlekraftwerken. Tolle Energiewende. Sehr beeindruckend, diese Art von 'Klima-Rettung'.
Googeln Sie bitte mal nach, wieviele Milliarden der ganze Unfug uns bisher gekostet hat.
Mein Jüngster hat aus seiner zeitweiligen Studien-Heimat Kassel einen Spruch mitgebracht. (Die Kasselener können ziemlich cool und sarkastisch kommentieren):
- dass schmisch net kaputtlach!

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25.10.2021, 21.48 Uhr
Psychoanalytiker | Dämliche Antwort, Herr Oberstudienrat
Die "Mehrheit" der auf PKW angewiesenen Menschen wohnt eben nicht in Häuschen, und bei so manchen Häusern läßt sich auch nicht so ohne weiteres eine Ladestation hinzufügen. Das mag vielleicht in bayrischen Kuhbläken funktionieren, in Leipzig-Grünau oder Berlin-Marzan beispielsweise aber nicht, zumindest dann nicht, wenn ALLE nur noch E-Fahrzeuge bewegen müssen. Das Klientel sieht also ganz anders aus, wie sie es sich hier zurechtmalen.

Theoretisch bin ich sogar bei Ihnen, wenn, ja wenn ... Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär.

Es wird auf absehbare Zeit kein "wenn" geben, das ist das Problem und da bin ich mir sehr sicher.

Vor fast 50 Jahren war in meiner Lehrzeit schon das Thema E-Fahrzeuge ein Thema. Man sprach von moderneren Batterien (Akkus) ... und dann zerstörte unser Chemielehrer alle diesbezüglichen Phantasien. Wir verglichen die unterschiedlichsten Elemente, die miteinander reagieren und Strom erzeugen könnten. Das "kleine Perpetuum Mobile", dass uns Grüne heute schmackhaft machen wollen, war nicht dabei. Und ich bleibe auch dabei: So lange kleine Kinder Rohstoffe aus Minen in Asien oder Afrika mit Ihren Fingern herauskratzen müssen, damit wir ein gutes Gewissen bekommen sollen, so lange ist reine E-Mobilität, bei der verhältnismäßig viele Rohstoffe benötigt werden, nichts als verbrecherische Heuchelei derer, die herkömmliche Antriebe schlecht reden und Kinderarbeit dafür in Kauf nehmen. Und ich will auch nicht 80.000 € und mehr ausgeben, damit "1 €" bei den Familen dieser Kinder ankommt, auch wenn diese Familien das Geld dringend bräuchten.

50 Jahre nach den Theorien unserer Lehrer gibt es also noch immer nicht den Akku, der mit kleiner Bauweise, "umweltfreundlich" bau- und entsorgbar den Strom liefert, der ein Auto von NDH ohne Stopp nach Venedig fährt. Mein Diesel schaffte das problemlos. Ich habe auch keine Lust, drei, vier, fünfmal meine Urlaubszeit an Ladesäulen zu verplempern und dann noch nicht einmal darauf bauen kann, einen passenden Stecker zu finden. Europa ist da scheinbar wieder "uneins", denn ich kenne allein in D drei Steckerarten. Dann "gute Nacht" in Österreich oder Italien.

Ich bleibe bei meinem Diesel, und wenn ich nach Tschechien fahren müsste ...

11   |  9     Login für Vote
25.10.2021, 22.01 Uhr
diskobolos | Der Autovermieter Hertz
hat eben 100 000 E-Autos bei Tesla bestellt. Die deutschen Hersteller können in dieser Größenordnung leider nicht liefern.

10   |  9     Login für Vote
25.10.2021, 23.03 Uhr
Landarbeiter | Die haben vor vielen Jahren schon den Zug verpasst.
Wenn sie 1+1 zusammen zählen könnten, müsste ihnen eigentlich klar sein, dass sie in nicht allzu langer Zeit gar keinen Verbrenner und schon gar keinen Diesel von einem Premiumhersteller mehr bekommen.

Ein 1,4 Milliarden Markt der von seiner Partei und Staatsführung auf E-Mobilität getrimmt wird, ist für die Wirtschaft nun mal ein klein wenig größer als ein 10% Rentner-Wahlverlierermarkt in Deutschland. Ist denen aber völlig egal, sie halten sich für die Schlausten und den Nabel der Welt und werden hier weiter stramm in die Tasten hauen. An allem Elend Schuld sind natürlich die Grünen.

Wenn ich mal so eine Weltsicht habe, dann verspeise ich freiwillig zwei Kilo Knollenblätterpilze.

7   |  13     Login für Vote
26.10.2021, 07.29 Uhr
Jörg Thümmel | Hertz Bestellung....
nur wird vom Diskuswerfer nicht erwähnt, dass die Bestellung der 100K Tesla nicht etwas von Hertz Deutschland oder Europe generiert wurde, sondern von Hertz North America und für diesen Markt sind die Tesla auch genau vorgesehen.

Desweiteren war in keiner der üblichen Wirtschaftsblätter und -seiten etwas darüber zu finden, dass etwa deutsche Autobauer hätten nicht liefern können, sie sind aufgrund des protektionistischen Wirtschaftsprogrammes, was Biden gerade fährt überhaupt gar nicht erst gefragt wurden. Es wurde bei ARD vielmehr darauf verwiesen, dass Tesla selber noch nicht wisse, wie es die Produktion, die übrigens knapp 1/4 des Jahresausstosses von Tesla darstellt überhaupt abwickeln werde, da besonders im Werk in Grünheide aufgrund fehlender Genehmigungen nich absehbar sei, wann eine Produktion überhaupt anlaufen werde.

Die Fleetsize von Hertz in den USA beträgt übrigens laut Statista 538K Fahrzeuge, in ca. halbjährlicher Rotation, da bedienen avisierte 100K Testla mit einer geplanten Verweildauer von einem Jahr bei kanpp 1 Million Fahrzeugen in der US Fleet gerade mal 10% der Flotte.

7   |  5     Login für Vote
26.10.2021, 07.39 Uhr
Jörg Thümmel | Nachtrag...
die 100K Fahrzeuge entsprechen nicht 1/4 der avisierten Produktionskapazität Testlas sondern tatsächlich 1/10.

Die Zuordnung der Fahrzeuge zum US Markt oder dem Weltmarkt lässt der Artikel offen bzw. bezieht sich auf beide Möglichkeiten.

Laut ARD Artikel ensprechen die bestellten 100K Tesla angeblich 20% der weltweiten Flotte, allerdings hält Hertz allein in den USA bereits eine Flotte von insgesamt 538K Fahrzeugen vor, worauf sich diese 20% wohl eher beziehen dürften.

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26.10.2021, 09.26 Uhr
Psychoanalytiker | Ach Landarbeiter ...
... als "bekennender Bauer vons Dorfe" fahren Sie bestimmt schon Mähdrescher und Trecker mit E-Antrieb. Das zumindest kommt bei mir an, wenn ich Ihre Kommentare so lese. Sollte es die noch nicht geben, kommen sie bestimmt bald in die Geschäfte. Ich hoffe dann für Sie, dass die Bestellzeit nicht wie beim Trabbi 15 Jahre und länger dauert, sonst bekommen wir Städter weder Kartoffeln, noch Getreide, Erdbeeren oder Spargel zu kaufen.

Hat Ihr ehemaliger LPG-Vorsitzender eigentlich schon den betriebseigenen W 50 bzw. L 60 mit den Motoren aus dem VEB IFA Motorenwerke NDH verschrottet, um Platz für einen Tesla LKW mit Akku und E-Antrieb zu machen ? Der L 60 Motor war übrigens, nur so nebenbei erwähnt, zum Zeitpunkt seiner Konstruktion absolute Weltspitze, nur wussten das die Regierenden nicht.

Ich (z.B.) hatte in der Schule, wie andere Kommentatoren auch, nicht nur "Singen und Klatschen", sondern auch Mathe, Physik, Chemie, ... , und es waren Schulen aus DDR-Zeiten in die wir gingen, nicht diese Ruinen von heute mit Schülern, die nur noch Sternchen-, Unterstreichungs- und Doppelpunkt-Schreibweisen lernen und die keinen Respekt vor Lehrern mehr haben, aber "La Paloma" durch ihre Zahnlücken pfeifen. Andere Kinder würden sehr gerne auch eine Schule besuchen, aber sie müssen stattdessen z.B. Kobalt aus der Erde kratzen.

Aber das ist offenbar kein Problem für die Ökofreaks dieser Erde. Hauptsache mit Kohle oder aus Atomen Strom für "sauberen" E-Antrieb gewinnen.

An den Landarbeiter und die anderen E-Fans gerichtet: Da Sie ja offensichtlich E-Mobilität mögen, erklären Sie mir und den anderen doch mal, wie Sie (alle) in der "nicht allzulangen Zeit", die Sie (Landarbeiter) erwarten, zu der Kinderarbeit für die Gewinnung notwendiger Rohstoffe stehen. Sagen Sie klar und deutlich, was Ihnen lieber ist, Akkus mit Kobalt & Co., oder Kinderarbeit.

Aber vielleicht stehen Sie ja auf Kinderarbeit, so wie manche Landarbeiter außerhalb Europas, die auf (ausgetrockneten) Feldern in Afrika oder Asien Kinder arbeiten lassen.

Wussten Sie eigentlich, dass Ferdinand Porsche 1893 mit einem E-Motor für PKW begann ? Und warum setzten sich dann Diesel und Benziner durch. Bestimmt weil es noch keine Grünen gab

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26.10.2021, 12.59 Uhr
Psychoanalytiker | Hallo, ihr von der Daumen-runter-Koalition
Wie siehts aus. Hat es Euch die Sprache verschlagen? Habt Ihr nur große Münder oder auch "den Arsch in der Hose" bei der Beantwortung meiner Frage, was Ihr wollt: Kinderarbeit in Minen zur Gewinnung von Rohstoffen für Akkus, damit Ihr "mit gutem Gewissen" E-Autos fahren könnt, oder ist es die "Rettung der Welt" mit Windmühlen und Kollektoren, aber mit dem Zukauf von Strom aus Atomen, Kohle, Gas, wenn der Wind nicht genügend weht oder die Sonne (z.B. nachts) nicht scheint, damit Ihr Eure E-Autos aufladen könnt.

Und Ihr "Schlaumeier", erklärt bitte auch mal, wie es werden wird, wenn in den Plattenbauten in Ost jede Familie mit zwei E-Autos zur Arbeit fahren müssen, weil es nicht anders geht.

Mir fehlt Eure Phantasie dafür.
Und ich warte sehnsüchtig Eure Antwort.

Und denkt bitte, vor dem öffnen der "Schublade AfD daran", ich denke "links" im Sinne meiner politischen Vorbilder Brandt, Schmidt und Wehner, aber auch im Sinne der heutigen Denkweise einer Sarah Wagenknecht.
Allerdings denke ich nicht Grün, weil ich noch nicht glaube, dass man den zukünftig benötigten Strom jemals im Netz speichern kann ... .

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31.10.2021, 09.47 Uhr
diskobolos | Kinderarbeit im Kongo...
hat mit den Akkus nicht viel zu tun. Den Kindern im Kongo würde es nicht besser gehen, wenn die Welt auf Kobalt verzichtete. Eher müssten sie dann hungern. Das ist wie mit den Näherinnen in Bangladesh. Denen ginge es auch nicht besser, wenn keiner mehr billige T-Shirts kaufte.
Familien, die zwei Autos brauchen um zur Arbeit zu fahren sollten die Ausnahme sein. Vor 40 Jahren fuhr man mit Bus und Bahn oder wohnte in der Nähe der Arbeitsstelle. Die Zukunft kann nicht so aussehen, dass 4 Mrd. Autos auf der Erde herumfahren. Das hält der Planet sicher nicht aus.
Wer meint, er müsse unbedingt mit seinem Diesel bis Venedig fahren können, liegt heute schon falsch. Das geht mit der Bahn schneller und bequemer.

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31.10.2021, 11.53 Uhr
R. Reichhardt | Der Kommentar von Micha123,
ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern das ziemlich reale Ergebnis von 16 Jahren toller Regierungsarbeit. Reformen für überteuerte Kita-Plätze wurden als großer Erfolg verkauft, während Industrie und Ballungszentren im Osten seit 30 Jahren demontiert und aus den Region verlagert wurden, sodass Mutter und Vater immer noch weite Wege in Kauf nehmen müssen, um das Geld für die Kinderbetreuung zusammenzukratzen. Der "kleine Mann" klammert sich an die Pendlerpauschale als letztes Mittel, um wenigstens einen Teil der Werbungskosten wiederzukriegen, die sein Arbeitsweg mittlerweile verschlingt. Davon, könnte man jetzt meinen, finanziert er sich sein luxuriöses Hobby und klimaschädliche Urlaube, aber nein. Denn ein Klimageld o.ä. ist bei industriefreundlicher CDU-Politik in weitester Ferne.
Das verdiente Geld darf gewinnbringend beim Abschlag für Strom und Wasser eingesetzt werden, gewinnbringend v.a. für die TEAG versteht sich. Die kann davon wieder Tage der offenen Tür finanzieren, um dem Bürger zu zeigen, wo sein Erspartes im Betrieb eingesetzt wurde und in welchen ihrer Sektoren 24 Stunden lang kostenlos das Licht brennen darf.

Und dann möchte man auch noch gesund und klimabewusst essen und unbehandeltes Kram aus der Region kaufen, anstatt den vollgezuckerten Industrieschrott, Eier und Scheibchen von Hühner- und Schweinezombies.

Zu guter Letzt dann noch die Wege zu den Eltern, die man, v.a. auf dem Land so lang es geht vor den Sterbe, äh, Pflegeheimen schützen will, die so toll sind, weil die Politik seit dem nützlichen Pflege-Bahr nur Gutes für die deutsche Altenpflege und würdiges Altern hervorgebracht hat. Deswegen denken auch so viele alte Leute darüber nach, ihr Erbe zu verscherbeln, damit sie irgendwann mal ihren Kindern die Kosten für einen Heim-Platz ersparen.

Seht es doch ein: Klimapolitik und Sozialpolitik gehen nicht zusammen. Streicht die Milliarden-Subventionen für RWE, kippt Dienstwagenprivilegien und Rundum-Sorglos-Pakete für die Industrie, fahrt den CO²-Preis für den Ottonormalverbraucher zurück und gebt dem Bürger das Geld wieder und dann mischen wir die Karten neu und schauen nochmal in die nächste Umfrage-Kristallkugel zur E-Mobilität. Vorher gibt's nur Murks.

5   |  1     Login für Vote
04.11.2021, 22.19 Uhr
Graukopf55 NDH | Danke ... und man könnte es um viele Gegenargumente fortführen
Micha123 | Selbsttest für die Klima-Aktivisten ... Diese Familie wohnt in der "Platte" und hat KEINEN eigenen Stellplatz für den PKW ... wo wird der Akku geladen? Und zum Schluss wird irgendwann dieses schöne E Vehikel zu entsorgen sein?! Wo, wie und wer gibt dann wem die Schuld für die kaum wiederzuverwendenden Materialien, welche dann verbuddelt werden. Wird doch mit den Flügeln der Windkraftanlagen auch schon gemacht... nur darüber redet und schreibt keiner.
Verbrenner kleiner und effizienter machen. Energiefresser und Großraum SUV so besteuern dass es richtig weh tut. Nah- und Fernverkehrspreise so anpassen, dass jeder diese Verkehrsmittel dem PKW vorzieht. ...
Abschließend steht dann noch die Antwort auf die Frage aus, was ist wenn das E-Mobil im Parkhaus brennt. OK die normalen Autos können auch brennen. Die bekommt man aber ohne Container gelöscht!... auch im Parkhaus.

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04.11.2021, 23.16 Uhr
tannhäuser | Die Bahn als Alternative...
...klingt toll, kann sie aber nicht sein.

Neue Schienentrassen erfordern auch Landeinnahme und kürzere Takte Personal und Material (Züge).

Die komplette Abschaffung von Verbrennern wird das Stromnetz kollabieren lassen.

Aber wenn geliefert wie bestellt gewünscht wird...Autoaufladen und dafür kein TV und Internet mehr...

Die Dankesbekundungen für diesen Fortschritt werden Carla Reemtsma und Luisa Neubauer unverzüglich nach Schweden zu Greta Thunberg weiterleiten.

Dass sich diese Damen dann wahrscheinlich nicht mehr wagen, öffentlich aufzutreten, weil ihre FFF-Fans diese Konsequenzen nicht erwartet haben...Kleiner Kollateralschaden für die gute Sache.

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