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Fr, 10:23 Uhr
05.08.2022
AUCH JOURNALISTEN HABEN ES NICHT LEICHT

Anfeindungen und die Folgen

Die Impfärztin Lisa-Maria Kellermayr ist tot. Die Österreicherin nahm sich das Leben. Sie wurde nur 36 Jahre alt. Von Einschüchterungen bis zu Morddrohungen aus der Impfgegner-Szene hatte sie auf ihrer Webseite berichtet und letztlich ihre Praxis infolge unzumutbarer Arbeitsbedingungen geschlossen...


Der Tod der Ärztin macht deutlich, wohin die Verrohung des gesellschaftlichen Klimas führt. Es bedarf keiner Aussage des Präsidenten der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, um zu wissen, das auch in Deutschland die Hemmschwelle sinke, Ärztinnen und Ärzte Drohbriefe erhielten und verbal angegriffen würden.

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Betroffen sind Mediziner auch in unserer Nähe. Die halten sich bedeckt, wollen nicht genannt werden. Sie nehmen sich zwar nicht gleich das Leben, aber die Sorgen bleiben. Lisa-Maria konnte sich keinen Personenschutz, schon gar nicht eine gepanzerte Limousine wie Gesundheitsminister Lauterbach leisten.

Auch Journalisten haben es nicht leicht. Eine Betrachtung über die AfD und schon wird man der Nazi-Szene zugeordnet. Ein kritischer Bericht über Corona-Demonstrationen und schon macht das Wort von der Lügenpresse die Runde. Man kann in einer Redaktion über alles reden, diskutieren, streiten. Lästerhafte, zynische Reden als Teil des kritischen Selbstverständnisses halten – aber schreiben? Besser mit Vorbehalt!

Dass ein lokales Medium den Oberbürgermeister einer Kreisstadt auf den Magen schlug und er einen Redakteur am liebsten auf dem Mond sehen würde, ist das Ergebnis kritischer Berichterstattung. Der Kollege einer Lokalredaktion beklagte in einem Gespräch mir gegenüber den Hass gewisser Leute, dem sie ausgesetzt seien, wenn sie gewisse Szenen und Ereignisse kritisch beleuchteten. Die Journalisten in den lokalen Medien bekommen das besonders zu spüren, da sie vielen Menschen bekannt sind.

Recht hat der Kollege: da schwindet mit der Zeit die Lust an einer kritischen Berichterstattung. Das Medium wird zahmer. Da wird nur noch registriert, ein Ereignis oder eine Sache beschrieben. Immer weniger kühn hinterfragt, obwohl es angebracht wäre.

Wenn, wie in „Da bin ich weg – für immer“ die Teilnehmer einer Zusammenkunft die Ablösung der Regierung fordern, aber nichts, aber auch gar nichts als Alternative zu bieten haben, ist das einer Betrachtung im Nachhinein wert. Darum die Frage in dem Beitrag „Nur ein Sturm im Wasserglas?“ Wie kaum anderswo konnten sich Leser dazu äußern. Nun ja, Journalisten sind einiges gewohnt.

Seit ihr zum zahnlosen Tiger geworden?, fragte mich heute ein aufmerksamer Leser. Seine Frage erstaunte mich. Im ersten Moment. Objektiv betrachtet gebe ich dem Mann Recht. Wie kein anderes lokales Medium hatte es biss. Geschliffene Kommentare, hart aber fair. Anerkennung bei vielen Lesern einerseits, Ärgernisse andererseits. Ärger, Beleidigungen - die Personen, die da unter Nicknamen schreiben, werden wohl wissen, warum sie das tun.

Zum zahnlosen Tiger will und wird sich diese Zeitung nicht degradieren.
Kurt Frank
Autor: psg

Kommentare
DonaldT
05.08.2022, 11.30 Uhr
Anfeindungen
Schreiben unter Nicknamen - eben wegen der Anfeindungen.

Und wie verhält es sich mit den Anfeindungen gegen Nicht-Covid-Geimpfte?
Drohungen und Ankündigung von gesellschaftlicher Ausgrenzung durch Lauterbach, Werner (Thüringen) und viele anderen, die Ungeimpften drohen, Polzei, die auf friedliche Demonstranten einknüppelte, Wasserwerfer einsetzte, was ist damit?

Jeder Suizid ist tragisch, warum er passierte ist jedoch Mutmaßung.
tannhäuser
05.08.2022, 13.11 Uhr
Es wurden auch in unserer Region...
...schon Ärzte angefeindet und verloren Patienten, weil sie nicht gegen Corona impfen wollten.

Der Fall der österreichischen Ärztin ist tragisch. Aber Mobbing im Internet praktizieren militante Corona-Leugner und keine zivilisierten Impfskeptiker.

Was muss J. K. Rowling durch Hardcore-Geschlechter-Bekämpfer ertragen, bloß weil sie wagte, Biologie über Ideologie zu stellen?

Wäre sie dünnhäutiger und hätte Suizid begangen...Kein Mobber aus der selbstgerechten woken Genderblase hätte auch nur ein Wort des Bedauerns gefunden!
Enka
05.08.2022, 13.47 Uhr
Feinster Whataboutism
Ich finde das wirklich traurig, dass hier von meinen Vorkommentatoren sofort der eigentliche Sachverhalt beiseite gelegt wird, um zu fragen: "Aber was ist mit diesem / jenem ...?".
Natürlich gibt es Anfeindungen gegen Impf-Skeptiker und Corona-Leugner, die in Ihrer Form und Ausprägung sicher häufig nicht angebracht sind.
Aber dies zum Anlass zu nehmen, um den Suizid der Frau Dr. Kellermayr zu relativieren, ist meiner Meinung nach völlig unangebracht, gar abartig. Man sollte mal ansatzweise versuchen, sich in die Lage dieser Frau zu versetzen. Mit solch einer Welle an Hass und Hetze täglich konfrontiert zu werden und um sein Leben zu fürchten. Was das für eine psychische Belastung sein muss. Ihr dann auch noch unterschwellig zu unterstellen, sie wäre "dünnhäutig", ist einfach nur zynisch.
Piet
05.08.2022, 14.08 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
tannhäuser
05.08.2022, 14.38 Uhr
NICHT "Dünnhäutig" bezog sich auf Rowling!
...und war nicht auf die Ärztin gemünzt. Rowling scheint nicht suizidgefährdet zu sein. Googeln Sie mal, was diese Schriftstellerin seit längerer Zeit an Anfeindungen ertragen muss.

Niemanden mit psychischen Problemen würde ich so abqualifizieren.

Aber natürlich haben Sie Interpretationsspielraum, das ist ja der Sinn dieses Forums.

Ich denke nur, dass man nicht selektieren sollte zwischen Opfern.

Wie gesagt, der Fall ist tragisch. Aber die Vorstufe dazu ist auch bei anderen Themen schon fast überschritten, die nichts mit Corona zu tun haben.

Das Problem sind Trolle, die verschiedene Foren terrorisieren oder bei Twitter oder den anderen Plattformen Stunk machen und selbst nach Suiziden ihrer Opfer ungestraft davonkommen.

Genau gegen diese Fakeprofile wollte Elon Musk vorgehen, als er Twitter kaufte. Dummerweise hat er zu spät gemerkt, in welche hirn- und gewissenslose Zombie-Mistgrube er investieren will.
Maybach
05.08.2022, 14.41 Uhr
Das Spiel
guter Journalist, böser Journalist?

Werter Herr Frank, solange Sie es nicht für nötig erachten, sich aktiv nach ihren Meinungs-Kommentaren, einer eventuellen Diskussion zu stellen, ist das nur, entschuldigen Sie bitte, Gejaule auf hohem Niveau.

Welchen Vorschlag sollen die „Teilnehmer einer Zusammenkunft“ Ihrer Meinung denn bitte unterbreiten, damit es für Sie schlüssig und akzeptabel ist?
Ich versuche es mal, da ich nicht zu der Gruppe gehöre und auch nicht betroffen bin, nicht stellvertretend.
- sofortiger Rücktritt des derzeitigen Bundesgesundheitsministers, welcher nicht nur trotz aller persönlicher Schutzmaßnahmen derzeit Covid hat, sondern auch durch zwielichtige Lobbyarbeit aufgefallen ist
- Ernennung eines BGM, welcher zumindest fachnah, seinem Ressort gegenüber ist und welcher genug Erfahrung hat, die Herkulesaufgabe zu schultern, die das Gesundheitswesen in den kommenden Jahren sein wird

Verdiente Mitarbeiter zu diffamieren, zu entlassen und mit Strafen zu belegen und gleichzeitig auf einen eklatanten Mangel an Pflegekräften hinzuweisen und Arbeitskräfte aus dem Ausland zu fordern, tut mir leid, da passt was nicht zusammen.

Was den Suizid der österreichischen Ärztin angeht, wird der wunderbar ausgeschlachtet.
Was der wahre Grund für ihren Suizid war, weiß nur sie selbst und die Allgemeinheit kann sich nur in Spekulationen verstricken.
Alles gut möglich, daß sie Suizid wegen der Anfeindungen begangen hat, es kann aber auch ein Tropfen gewesen sein, der das Fass bei persönlichen oder gesundheitlichen Problemen zum überlaufen brachte.

Was mich jetzt interessieren würde, da Österreich ja nun nicht unmittelbar zu unserer Region gehört, ob Sie ab jetzt für jeden Suizid in unserer Region eine Trauerbekundung veröffentlichen werden.
Ob das auch für einen Teilnehmer der Zusammenkunft gelten wird, falls jemand aus der Gruppe Suizid begehen sollte? Werden Sie als indirekt Beteiligter Konsequenzen ziehen und sich dann Ihrer persönlichen Verantwortung stellen?

Man sollte sich schon seiner Verantwortung als Journalist bewusst sein und nicht pauschal und ohne persönliche Gespräche urteilen.
Sie haben ihre Gründe für Ihre Meinung, die ihre und ich meine. Nennt sich Individualismus.
N. Baxter
05.08.2022, 14.52 Uhr
Fisch fängt am Kopf an zu ...
in dem Falle sind das Politiker, Journalisten und andere in der Öffentlichkeit stehende Personen die eben mit Ihren Äußerungen zu Hass und Verunglimpfung beitragen... und das kommt eben aus allen Richtungen und Lagern, ob Steinmeier oder Höcke, Habeck oder Rosenbusch ...
Mister X
05.08.2022, 15.04 Uhr
Tod der Ärztin
Warum wird gerade dieser Fall so in der Presse breit getreten? Ganz einfach, weil er der Versagerpolitik so gut in die Hände spielt.Hier kann man so richtig auf seine Gegner eindreschen. Es wird genutzt um die Leute zu manipulieren. So etwas wird natürlich von den Machtgierigen Teil der Bevölkerung nicht zugegeben. Fragen wir doch mal ganz ehrlich, wer ist denn wirklich Schuld an den Tod der Ärztin, so traurig das auch ist? Darauf werden sie nur ein dummes und verzweifeltes Bla,Bla hören wen Überhaupt.
Maybach
05.08.2022, 15.06 Uhr
@Enka
Sie standen Frau Dr. Kellermayr nahe und wissen über ihre genauen Beweggründe Bescheid?
Nein? Gut, ich auch nicht.

Was ich aber weiß, das Medien Berichte über Suizid weitestgehend vermeiden und wenn bei öffentlichen Interesse darüber berichtet wird, dann mit der Angabe der Hilfehotline bei Suizidgedanken.
Auch eine Frau Dr. Kellermayr hätte eine ähnliche Hilfestellung nutzen können, wenn ihr persönliches Umfeld nicht in der Lage war, sie zu stützen.

Was ich hier nicht verstehe ist, warum der Eindruck erweckt wird, es ginge darum komplette Weltbevölkerung gegen Frau Dr.
Es kann mir keiner erzählen, das sie keine Freunde, Bekannte und mit ihrer Arbeit zufriedene Patienten hatte und in ihrem Umfeld nicht angesehen war und die ihre Meinung auch wenn sie ggf. nicht geteilt wurde, akzeptiert haben.

Man relativiert nichts und betreibt auch keinen Whataboutism, wenn man sich hinstellt und Dinge anspricht, die es gilt anzusprechen.
Jede Medaille hat zwei Seiten und es entspricht nur der persönlichen Agenda, wenn man ein tatsächliches Opfer über ein Anderes erhebt, nur weil es einen höheren Bekanntheitsgrad hatte.

Wenn jeder, der bedroht oder beleidigt wird, gleich Suizid begeht, dann hätten wir keine Menschheit mehr.
Entscheidend hierbei ist, das man Hilfe sucht und ein Umfeld hat, was beruhigend auf einem einwirkt.
tannhäuser
05.08.2022, 15.20 Uhr
Klasse, Maybach!
Nennen wir mal den von mir hochgeschätzten Boris "Yellow" Pfeiffer, Ex-InExtremo-Mitglied.

Gilt er auch als Corona-Opfer, weil er auf dem Weg zum Auto nach einer Demo Polizisten in die Arme lief und angeblich wegen "natürlicher" Ursache zu Tode kollabierte, obwohl er vorher 30 Jahre lang wie ein Berserker über die Bühne raste und nebenbei seinen Atem in ein Blasinstrument verschwendete?
nur_mal_so
05.08.2022, 15.30 Uhr
Schon als ich die schiere Anzahl der Kommentate sah,
dachte ich es mir, hatte aber gehofft, es könne doch anders sein.

Frage:
Warum muss der Tod eines Menschen, ein Suizid sogar, dazu benutzt werden, das eigene Weltbild zu verteidigen oder das anderer anzugreifen? Warum muss ein Suizid dazu benutzt werden schreiben zu können, "ja, aber die anderen erst, die anderen!"?
A. Tetzlaff
05.08.2022, 15.36 Uhr
"Haltungsjournalismus" - braucht kein Mensch !
Was wissen wir (Herr Frank) über den Tod der Ärztin ? Gibt es eine Untersuchung ? Kennt Herr Frank schon das Ergebnis?

Worin besteht also die Information des Artikels ? Sie besteht primär in der "Haltung" des Schreibers !

"Haltungsjournalismus: Kritik, Bedeutung, Erklärung

Wird Journalismus als Haltungsjournalismus kritisiert, so wird kritisiert, dass ein Journalist seine subjektive Meinung als objektive Berichterstattung verkauft, ohne dies dem Leser, Zuschauer oder Zuhörer kenntlich zu machen. Damit kann dem Journalisten vergeworfen werden, dass er täuscht und eigentlich kein Journalist ist, sondern vielmehr Aktivist. Ferner führt dies dazu, dass das Vertrauen in Journalisten und journalistische Produkte sinkt.

Weiterhin dient der Ausdruck “Haltungsjournalismus” als Vorwurf, dass ein Journalist Fakten subjektiv interpretiert und uminterpretiert, so dass sie einer Mehrheitsmeinung oder anderen Journalisten gefallen.

Beim Haltungsjournalismus verliert ein Journalist seine Unabhängigkeit, Überparteilichkeit und Objektivität. Er beginnt die Welt in gut und schlecht einzuordnen. Hierbei macht er sich selbst zum Maßstab. Davon profitieren die einen, benachteiligt werden andere.

Haltungsjournalismus wird auch als Meinungsmache bezeichnet."

Quelle: Bedeutung Online

Herr Frank (Journalist seit über 60 Jahren) betereibt hier "Meinungsmache - das braucht kein Mensch !
Paulinchen
05.08.2022, 15.49 Uhr
Der Vollständigkeit halber,...
... die Frau Doktor hat bereits zuvor, wegen der Anfeindungen einen Suizidversuch gestartet. Dieser ist Gott sei Dank, gescheitert. Darauf hin, wurde sie psychisch betreut. Nur, da weder Ämter, noch Behörden diese Hilferufe nicht besonders ernst genommen haben und selbst ihre Mitarbeiter mit Morddrohungen belegt wurden, hat sich die Dame nochmals an alle möglichen Stellen gewandt. Sie "soll" wohl aber selbst auch nicht sonderlich zaghaft im Wort mit den Impfgegnern gewesen sein. Deshalb haben diese ihrerseits den Druck auf die gesamte Praxis erhöht. So nachzulesen in einer Zeitung unserer Nachbarn in A. Die Frau Dr. hat die Praxis geschlossen und versucht, gegen die Windraeder zu sprechen, was ihr aber nicht gelang. Ich hatte mal einen Kollegen, der hat zwei Mal versucht, sich das Leben zu nehmen. Ein Arzt sagte mir daraufhin, er würde es garantiert auch nochmal probieren. Es kam auch wenig später dazu.
Möge sich jeder, dem jemals ein solcher Gedanken in den Sinn kommt, sich umgehend mit Fachleuten darüber unterhalten! Allerdings hat es die Frau Doktor alles versucht und ist nicht erhört worden. Nun wird der Fall von Seiten der Staatsanwaltschaft erneut untersucht. Leider zu spät.....
Paulinchen
05.08.2022, 17.57 Uhr
Ergänzung
... die Zeitung meldet heute noch dazu, dass sowohl in Berlin, als auch in München Hausdurchsuchungen durch- und Daten sichergestellt wurden. Dabei handelt es sich um polizeibekannte Personen.....

Also es ist Bewegung in den Fall gekommen. Hoffentlich werden die Treiber überführt.
Maybach
05.08.2022, 19.56 Uhr
@nur_mal_so
mögliche Antworten:
Weil jedes Menschenleben die gleiche Bedeutung haben sollte? Egal ob es sich um eine Frau Doktor, einen Einzelhändler um die Ecke, den ALG2 Empfänger ohne Perspektive oder eine gemobbte Schülerin handelt.

Weil wir, theoretisch, alle gleich vor Recht und Gesetz und als Gläubiger auch vor dem Schöpfer sein sollten?

@Paulinchen
Alles schön und gut, Ihre Einlassung betrifft aber die öffentlichen Stellen. Wie sieht es in ihrem persönlichen Umfeld aus?

Ein Satz triggert mich dann doch, daß sie nicht sonderlich zaghaft im Umgang mit Impfgegnern war.
Ok, ich gehe also, sagen wir mal: robust mit meinen Mitmenschen ins Gericht und rechne dann nicht mit gleichartigen Widerspruch, sondern nur mit Ehrerbietungen?
Wieviel gesellschaftlichen Zündstoff die Covid-Impfung bietet war doch schnell absehbar.
Es ändert für mich nichts an der Tatsache, dass dieser Tod unnötig und vermeidbar war, aber man sollte sich auch klarmachen das sobald man sich in den sozialen Medien bewegt, sich auch zur Zielscheibe für bestimmte Personen macht.

@Tannhäuser
Hätte Sie jetzt nicht für einen InExtremo-Fan gehalten. Kann mich aber noch gut an deren Konzerte nach der Jahrtausendwende auf der Burg in Weißensee erinnern. Für viele sicher ein zu spezieller Musikstil aber zu Gothic- und Mittelalter Events durchaus passend und etwas was man definitiv erlebt haben sollte.
Sehen wir es mal so, Boris Pfeiffer wurde im Computerspiel Gothic ein virtuelles Denkmal gesetzt.
henry12
05.08.2022, 20.28 Uhr
neun_mal_klug,
wie immer. Warum muss der Tod eines Menschen, ein Suizid sogar, für Sensationsjournalismus herhalten ? Es gab und gibt auch Selbstmorde
von Impfgegnern, die den Druck der Staatsräsong und seiner selbsternannten Kontrolleure nicht mehr aushalten.
Paulinchen
05.08.2022, 20.52 Uhr
Oh @ Tannhäuser...
... das will ich Ihnen nicht vorenthalten. Für meinen derzeitigen Urlaub, habe ich Anfang Juli, den Oberarm zum 4. Mal hochgekrempelt. Alles in der Hoffnung, es richtig zu machen. Wenn das Ihnen genügt, bin ich zufrieden. Wenn nicht, stehe ich Ihnen gerne zur zu Diensten. Zumindest in der Angelegenheit. Bis jetzt, habe ich in Sachen Gesundheit, nahezu alles über mich ergehen lassen, nur um noch ein paar Jahre später in die Kiste zu gehen. Da es meine freie Entscheidung war, habe ich auch alle Impfungen mitgenommen, welche man bekommen kann.
tannhäuser
05.08.2022, 20.52 Uhr
Maybach!
Warum nenne ich mich wohl "Tannhäuser" und habe schon mehrfach auf Robert Löhrs Roman "Krieg der Sänger" verwiesen?

Kleiner Tipp: "Sängerkrieg" heißt ein Album von InExtremo.

Zurück zum Thema: Sie und andere Kommentatoren haben es wirklich gut weiterargumentiert, was ich meinte: Es darf keine Selektion in "Armes Opfer" und "Selbst Schuld am eigenen Schicksal" geben!
tannhäuser
05.08.2022, 21.16 Uhr
@ Paulinchen!
Was habe ich mit Ihrem Oberarm zu schaffen?

Kollege Maybach hat Sie doch persönlich angesprochen zum Thema Impfen, nicht ich.
Paulinchen
05.08.2022, 21.23 Uhr
Da gab es leider...
... eine Verwechslung zwischen Mayb und dem Tannhäuser. Ich bitte vielmals um Entschuldigung!!
Paulinchen
05.08.2022, 21.33 Uhr
Nun @ Maybach...
... wie weit man in den soz. Medien gehen kann und darf, werden aller Wahrscheinlichkeit nach, demnächst die Gerichte entscheiden. Fakt aber dürfte durchaus sein, dass man nicht soweit gehen kann, nur um seine persönliche Meinung anderen mit schriftlichen Drohungen in den Tod zu treiben. Aber - warten wir mit Geduld ab, bis ein Gericht darüber befunden hat. Wie ich aber schon schrieb, der Frau Doktor hilft es nicht mehr, aber vielleicht kommen die extremen Treiber dadurch zur Besinnung. In meinem Umfeld /Familie, haben alle die Arme frei gemacht. Wenn Sie das beruhigt. Es kann jeder für sich entscheiden, aber nicht über andere richten.
nur_mal_so
05.08.2022, 22.40 Uhr
Danke mal wieder für den Gegenwind,
aber eigentlich sehe ich anhand der Kommentare bis jetzt nur, dass der Suizid von den Impfgegnern zum Anlass genommen wird darauf hinzuweisen, wie sehr sie selbst leiden.

Um mein eigentliches Problem klarzustellen folgendes (ich hoffe, ich darf das schreiben):
Ich wäre dafür, dass es für Artikel, die den Tod von Menschen melden, gar keine bis eingeschränkte Kommentarfunktion geben sollte.
Meldung über Unfall mit Todesfolge für Ü-keine-Ahnung-was: Diskussion, ob Rentner hinter's Steuer gehören mit Beleidigungen und Vorurteilen.
Meldung über Unfall mit Todesfolge für U-keine-Ahnung-was: Diskussion, ob Twens hinter's Steuer gehören mit Beleidigungen und Vorurteilen.
Meldung über Sterbe-Statistik Ungeimpfter: Diskussion pro/kontra mit Beleidigungen.
Meldung über Sterbe-Statistik Geimpfter: Diskussion pro/kontra mit Beleidigungen und Beschimpfungen.
Meldung über Unfall-Tod von Motorradfahrer: Diskussion, dass die eh alle Raser sind und liegengelassen werden sollten.
Meldungen über Kapitaldelikte von Menschen mit Migrationshintergrund: mit Vorurteilen gespickte Diskussion.
Meldung über Kapitaldelikte von Deutschen: ... gut, kein gutes Beispiel, weil meist ohne Diskussion.
Und wenn ich schreibe "Diskussion", dann meine ich damit, dass diese hier oft gar nicht statt findet. Beispiel: ich hinterfrage etwas, ich gebe nicht mal eine persönliche Meinung zum Artikel ab, und muss mir trotzdem sofort einen persönlichen Angriff gefallen lassen. Also genau das Gegenteil von Diskussion.

Das wäre ja alles okay, ich habe nur ein Problem damit, wenn der Tod von Personen zum Anlass genommen wird, einbetonierte statements zum x-ten Male von sich zu geben. Wir wissen ja nun alle, dass es Impfgegner und Impfbefürworter gibt.
Herr Taft
06.08.2022, 00.09 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
darkmoon
06.08.2022, 12.01 Uhr
mediale Ausschlachtung
Herr Frank,

Menschen haben sich in den letzten 2 Jahren das Leben genommen, weil sie alles durch diese Maßnahmen verloren haben. Kleine Unterehmen wurden kaputt gemacht, viele Menschen haben ihre Jobs verloren etc. Wurde darüber in allen Medien berichtet und ausgeschlachtet und für framing benutzt?
Im Fall der Ärztin gibt es noch eine andere Komponente, die Sie doch vor Ihrem Bericht hätten recherchieren sollen.
Sie hat vor 2 Jahren auf ein Asthmaspray, namens Budesonid aufmerksam gemacht, dass bei Corona hilft und es wurde von einer britischen Studie bestätigt. Vielleicht war das der Pharmaindustrie und deren Handlanger ein Dorn im Auge und sie wurde von dieser Seite auch unter Druck gesetzt.
Mal sacken lassen.
Maybach
06.08.2022, 14.54 Uhr
@Paulinchen
ist doch wunderbar, wenn sich Gerichte nun der Sache annehmen, wirklich. Nur fehlt mir der Glaube, daß hier etwas für die Allgemeinheit heraus kommt. Das Urteil hilft Frau Dr. definitiv nicht mehr, wird aber hauptsächlich auf den Fall bezogen sein.
Wir werden sehen ob da was verwertbares für Menschen herauskommt, die per sozialen Medien in Schulen und in ihren Berufen gemobbt und terrorisiert werden. Zu wünschen wäre es, aber mir fehlt der Glaube.

Was Ihren Oberarm angeht, so ist der mir völlig egal.
Nur im Endeffekt sind Sie diejenige, die über andere Mitmenschen richtet. Mit Ihrer Aussage, um Ungeimpfte einen großen Bogen zu machen, haben Sie sich jedenfalls disqualifiziert. Tut mir leid.
Sollte inzwischen auch zu ihnen durchgedrungen sein, daß sie genauso ansteckend sein können, wie ein Ungeimpfter.
Wer aber so argumentiert, meidet je nach eigenem Gusto und persönlicher Einstellung auch Ausländer, Homosexuelle, Kranke. Willkommen im Mittelalter.
Wünschenswert wäre es aber in ihrem Fall es öffentlich bekannt zu machen, da Sie ja einen großen Bogen um Ungeimpfte machen, sie auch eine eventuelle Nothilfe durch einen Ungeimpften ablehnen.
Erspart Ihnen den Kontakt zu einer potentiellen Virenschleuder und allen die nicht geimpft wurden den Kontakt mit der Staatsanwaltschaft.
Bisher war es mir persönlich egal zu welcher Vorsorge sich jemand entscheidet, da ja sowieso eher der Schutz vor einem eigenen schweren Verlauf im Vordergrund steht und nicht wie bei den restlichen Impfungen der Schutz der Allgemeinheit. Ihre Aussage lässt mich aber über diese Einstellung zumindestens reflektieren.
Warum ich als junger gesunder Mensch, welcher zu keiner Risikogruppe gehört, plötzlich mit einem an Ebola erkrankten gleichgesetzt werde, erschließt sich mir nicht.

Kommen wir zum letzten Punkt, in diesem Thema. Eine Nachbarin war auch eine Impffanatikerin, hat alles fürs Enkelkind gemacht Vor der Pandemie lebensfroh, agil und abgesehen vom Verschleiß gesund. Nach der 2. Herzprobleme aus heiterem Himmel. Beim letzten persönlichen Kontakt nur noch ein Schatten ihrerselbst. Vor sieben Tagen und nach ihrer 4. war ihr Kapitel leider fertigerzählt.
Von daher viel Glück mit der Kistenvermeidung.
Romikon
06.08.2022, 15.22 Uhr
wollte mich nicht einmischen .Denn hier wird vom Staat Meinung manipuliert ...meine Meinung
aber der Herr Maybach hat es mit seinem Beitrag an Paulinchen auf den Punkt gebracht.
Ich danke für dieses schöne Leseerlebnis.
Kobold2
06.08.2022, 17.30 Uhr
Traurig zu lesen
Wie das Mileu hier tickt.
Beim Artikel zur Tierquälerei und Misshandlung, ist man sich gradlinig einig, bishin zur Todesstrafe.
Bei Hass und Hetze, die andere Menschen zum Suizid treiben, versucht man zu relativieren, abzulenken und die Schuld bei den Medien und Behördenzu suchen...
Einfach nur arm dran......
Romikon
06.08.2022, 18.50 Uhr
tja Kobold.Selbstmord ist nun mal was anderes als "vollzogene Tierquälerei mit Todesfolge"
über die Statements von Kobold und deren Sinn muss man sich schon echt wundern.
Ich habe den Eindruck der Kobold will das Forum "ankurbeln"
henry12
06.08.2022, 19.08 Uhr
neun_mal_klug
"ich hinterfrage etwas,.........., und muss mir trotzdem sofort einen persönlichen Angriff gefallen lassen." Warum machen Sie das dann hier ständig ? Also genau das Gegenteil von Diskussion. Dann machen Sie's wie Romikon und die drei Affen, weil Sie diese Erkenntnis einfach nicht wahr haben WOLLEN? ...........Jetzt schwafel ich auch mal.............
Warum die Tante Selbstmord begangen hat, werden wir nie erfahren. Die Staatspresse hat das so behauptet. Die üblichen Moralhüter und Alleswisser besetzen aber auch dieses Thema mit Belehrungen und dem üblichen Zeigefinger. Komisch nur, wenn man vom Klimawandel über Mopedthemen bis zum Selbstmord immer gegen die Mehrheit anschreibt. So oft können doch die meisten zu ungunsten weniger gar nicht daneben liegen. Aber das ist jetzt sicher zuviel verlangt.
Kobold2
06.08.2022, 20.20 Uhr
Und gleich
schon wieder relativiert....
Durch Hass ind Hetze in den Selbsmord getrieben, entspricht eher den Tatsachen....
Paulinchen
06.08.2022, 20.21 Uhr
@Maybach, wie sind Sie denn drauf?
Mit wem ich mich treffe, oder begegne, darf ich doch wohl frei und unbekümmert selbst entscheiden. Ob die Person jung, alt, oder sonstwas ist, darüber kann man sich noch immer seine eigene Meinung bilden.
Es ist nun mal ein Recht der Freiheit, wer mir gefällt und zu mir passt, mit dem setze ich mich auch an einen Tisch. Und wer mir bedenklich erscheint bleibt weg. Wo finden Sie da etwas verwerfliches? Sonst haben Sie keine weiteren Probleme? Mir gefällt Ihr treten unter dem Tisch ganz einfach nicht und somit wäre es schon ein Grund für mich, dass wir nicht zusammen an einem Tisch sitzen können. Damit ist die Diskussion für mich an dieser Stelle beendet.
Junge21
06.08.2022, 21.59 Uhr
Suizid
Diese Form, aus dem Leben zu scheiden, ist von uns, die wir nicht in diese Seele schauen können, nicht nachvollziehbar.
Von daher sollten wir keine Mutmaßungen anstellen.
Aber Kobolde und Trolle , die sind leicht zu durchschauen. Do'nt feed the troll. Guten Abend!
Herr Taft
06.08.2022, 23.53 Uhr
Aufgeben...
... Suizid ist in diesem Fall der letzte Ausweg, den jemand nimmt, der keine Kraft mehr hat, gegen Borniertheit, Dummheit und Ignoranz anzukämpfen.

Ich für meinen Teil, tröste mich damit, dass dieser bornierte, dumme Teil der Menschheit absolut in der Minderheit ist... und streite mich da nicht mehr rum.
HisMastersVoise
07.08.2022, 12.30 Uhr
Die Meinungsradikalen !
Man muß bei der ganzen Diskussion hier zwei Lager ganz klar trennen. Zum einen ist dort das legitime Lager des Gesundheitsministeriums, welches einen Weg durch die Coronasituation für die Bevölkerung sucht und dessen Gegner, welche sich durch sachliche Argumente auch gegen bestimmte Maßnahmen aktiv am Prozess der Wegfindung beteiligen. So funktioniert Demokratie. Und dann haben wir das Lager der Anarchisten, welche in der Diskussion um die Coronamassnahmen unsere Demokratie aushöhlen und durch immer radikalere Methoden anders Denkende diffamieren und verfolgen, um durch die Zerstörung von Gegenmeinungen der eigenen Sicht mehr Gewicht zu verschaffen. Das ist Anarchie in ihrer schlimmsten Form und eine echte Gefahr für alles, was unsere Demokratie in den letzten 70 Jahren erreicht hat. Corona ist nur das Mittel des Tages. Sonst wären es die Bezinpreise oder die Asylanten oder die Trumpisten oder oder oder. Hier bilden sich Parallelgesellschaften, welche zu Krönung auch noch alle Rechte des Staates einfordern, sich aber jeglichen Pflichten verweigern. Und solche Kreaturen gehen auf Jagd auf anders Denkende. Leider sind sie in ihrer Jämmerlichkeit zu feige, offen die Diskussion zu führen. Somit bleiben Mobbing und Drohanrufe und Verleumdungen und ähnliches als Mittel. Denn dem Heckenschützen gleich lässt sich aus dem Verborgenen leicht schießen. Und jeder da draussen sollte es sich genau überlegen, ob er eine solche rote Linie überschreitet, da es von dort kein zurück mehr geben kann. Beim Krebs werden Tumorzellen herausgeschnitten. Bei einer Demokratie ist das Verfahren das selbe, nur mit anderen Mitteln. Und jeder hier, der sich der deutschen Demokratie verplichtet fühlt, sollte solchen Subjekten jeglichen Raum der Verbreitung verweigern.
A. Tetzlaff
07.08.2022, 13.24 Uhr
"...aus dem Volkskörper entfernen..." - hatten wir schon einmal !
Radikal sind immer die anderen und H.M.V. ist auch kein Klarname ?!

Die Italienische Richterin - Susanna Zanda - hat sich dazu wie folgt geäußert:

...nach den Erfahrungen des Nazifaschismus nicht zulässt, dass das Individuum zugunsten eines tatsächlichen oder vermeintlichen kollektiven Interesses geopfert wird, und noch weniger, dass das Individuum ohne seine freie und informierte Zustimmung medizinischen Experimenten unterworfen wird, die einen Eingriff in die Person darstellen in der Erwägung, dass eine informierte Zustimmung nicht denkbar ist, wenn die Bestandteile der Seren und der Mechanismus ihrer Wirkungsweise, wie in diesem Fall, nicht nur unter das Betriebsgeheimnis, sondern unverständlicherweise auch unter das "militärische" Geheimnis fallen...

Hier schon einmal besprochen - in dieser Woche !

https://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=313725
HisMastersVoise
07.08.2022, 15.27 Uhr
Beweisführung abgeschlossen !
Hier geht es doch gar nicht mehr darum, eine sinnvolle Diskussion zu führen. Hier will nur Recht gehabt werden. Und wenn die eigene Wagschale nicht schwer genug ist, wird die Rassenkeule der Nazizeit hervorgewühlt. Mehr Phantasie hätte ich da schon erwartet. Und trotz aller Argumentenklauberei bleiben üble Nachrede, Mobbing, Verleumdung, Schikane, Stalking und ähnliches in Europa Straftaten. Und dagegen hat eine Demokratie vor zu gehen. Das hat rein gar nichts mit früheren Greueltaten zu tun. Die Täter heute sitzen hinter Monitoren und Handys. Die Opfer aber sehen sich Gewalt ausgesetzt. Heutige Hexenjagden werden in wenigen Minuten am Rechner organisiert. Doch die Folgen sind dann real und verheerend und enden dann all zu oft mit dem Verlust von Menschenleben. Und das muss mit der Härte des Gesetztes bestraft werden !
nur_mal_so
07.08.2022, 21.31 Uhr
"Warum tun Sie es dann?"
Antwort: weil nur durch Hinterfragen ein anderer Blickwinkel eingenommen werden und eine Diskussion geführt werden kann. Dass Sie Hinterfragen zum Anlass nehmen, "natürlich werden Sie dann angefeindet" loszulassen, sagt eine Menge aus.
Klar, es wäre natürlich bequemer, wenn alle Welt der Meinung von Henry 12 wäre, vor allem für Henry12 selbst wäre das toll.
So ist es aber nun mal nicht.

Und ich bleibe dabei: Todesnachrichten von Menschen (oder "die Tante da" laut H12) auszuschlachten und zum Anlass zu nehmen, Ideologien welcher Art und von welcher Seite auch immer rauszuröhren, zu relativieren oder in Besitz zu nehmen finde ich moralisch fragwürdig.

"Moral" finden Sie übrigens im Wörterbuch.
Henkel
08.08.2022, 09.11 Uhr
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Wo stecken wir denn eigentlich die Kinder und Jugendliche hin, deren Suizidversuche um 70 Prozent stiegen? Fabriziert und unterstützt von Maßnahmenanhängern mit Angstneurose. Gleichzeitig waren alle Ungespikten den Massen an Hassposts in den sozialen Medien ausgesetzt. So zu tun, als gäbe es so etwas nur unter gesunden Ungeimpften, ist ein Witz. Um mal ein Bsp. zu geben: Hier wurden die Ungespikten als Asozial und mehr betitelt. Nur weil den Gespikten weis gemacht wurde, das Spiken schützt andere vor Weitergabe. Da Wissenschaftler darlegten, dass dies bei dieser Infektion biologisch unmöglich ist, durfte man dies auch erwähnen. Wo stehen wir heute? Ugur von der Goldgrube behauptete im Feb. 2021, seine Studien hätten es bewiesen. Daraus wurde dann später "weniger und kürzer". Nun belegt eine israelische Studie, dass das Spiken zu einer Verschleppung und Verlängerung der Infektionsweitergabe führt. Und genau die Menschen, die jeden Fake verbreiteten und Ungespikte beleidigten, schwingen die Moralkeule. Kann man sich nicht ausdenken. Wir werden als eines der wenigen Länder im Herbst den Irrweg weiter gehen. Nur mit anderen Vorzeichen. Viele Gespikte haben am eigenen Leib verspürt, was diese Brühe anrichtet. Die Freiheit konnten sie mit ihrem blinden Gehorsam nicht erreichen. Das 3 Monatsabo steht vor der Tür. Bin gespannt, wie es weiter geht. Ich sehe da keine Entspannung.
henry12
09.08.2022, 21.12 Uhr
neun_mal_klug
Da sind wir ja mal einer Meinung. Nur diskutieren müssen Sie noch lernen. Weil, bis jetzt ist es weiterhin nur belehren und geschwafel .
"Todesnachrichten von Menschen auszuschlachten und zum Anlass zu nehmen, Ideologien welcher Art und von welcher Seite auch immer rauszuröhren, zu relativieren oder in Besitz zu nehmen finde ich moralisch fragwürdig." Yep, aber die Schlußfolgerung fehlt mal wieder.
Wo ist sie denn, die Ideologie ? Welchem Klischee fühlen wir uns denn diesmal bedient ? Bitte erleuchten Sie mich.........
Bleistift und Lineal
10.08.2022, 09.03 Uhr
Die eingeforderte "Schlussfolgerung"
hat "nur mal so" bereits im allerersten post genannt: bevor die Diskussionen um getötete und selbstgetötete Personen immer derart ins Kraut schießen (und die Betroffenen irgendwann zum Beispiel völlig respekt- und pietätlos "die Tante da" benamst werden) sollte eventuell darüber nachgedacht werden, die Kommentarfunktion bei solchen Meldungen einzuschränken oder zumindest besser zu moderieren.
Übrigens lässt es niemanden intelligenter aussehen, wenn er nicknames verballhornt.
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