Was passiert eigentlich, wenn Menschen aus Schulen, Kitas, Naturschutz, Kommunen und Bildungsarbeit gemeinsam an einem Tisch sitzen? Es entstehen Ideen, neue Kontakte und gemeinsame Perspektiven für die Bildungsarbeit in der Region. Genau darum ging es Ende Mai beim Austauschtreffen Bildungslandschaft Naturpark Kyffhäuser in der Orangerie Bendeleben...
Gespräche in der Orangerie in Bendeleben. (Foto: Janine Dildey)Eingeladen hatten der Naturpark Kyffhäuser und die Natura 2000-Station-Possen. Ziel des Treffens war es, bestehende Bildungsangebote sichtbar zumachen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam über die Zukunft der Bildungsarbeit in der Region nachzudenken. Schnell wurde deutlich: In der Region gibt es bereits viele engagierte Akteure, vielfältige Bildungsangebote und zahlreiche Ideen.
Anzeige symplr (mr_1)
Gleichzeitig besteht der Wunsch nach mehr Austausch, einer besseren Übersicht über bestehende Angebote und einer stärkeren Vernetzung der Bildungsakteure. In den Gesprächen spielte auch die Frage eine wichtige Rolle, wie Kinder und Jugendliche Natur, Landschaft und ihre Heimatregion als Lern- und Lebensraumerfahren können. Bildung wurde dabei nicht nur als Wissensvermittlung verstanden, sondern auch als Möglichkeit, regionale Identität, Mitgestaltung und nachhaltiges Handeln zu fördern. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Entwicklung einer Bildungslandschaft nur gemeinsam gelingen kann. Verlässliche Strukturen, regelmäßiger Austausch und gemeinsame Ziele wurden dabei als wichtige Voraussetzungen benannt. Gespräche in der Orangerie in Bendeleben. (Foto: Janine Dildey)
Das Austauschtreffen war als Auftakt gedacht und hat gezeigt, welches Potenzial für Zusammenarbeit und gemeinsame Bildungsarbeit in der Naturparkregion vorhanden ist. Der begonnene Austausch soll daher fortgesetzt, neue Interessierte eingebunden und die Bildungslandschaft Naturpark Kyffhäuser gemeinsam mit den Akteuren der Region weiter entwickelt werden.