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So, 10:27 Uhr
04.12.2011

Hätte er, oder hätte er nicht?

Bei dieser Frage ging es um eine Aktion, die Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ins Rollen gebracht hat. Dahinter versteckt sich eine für Sondershausen wichtige zukünftige Aufgabe...

Er zog sich durch die Stadtratssitzung, wie ein roter Faden, der zukünftige Thüringentag, der 2013 in Sondershausen stattfinden soll, obwohl es kein offizieller Tagesordnungspunkt war. Aber Stellenplan der Stadt, sowie Wirtschaftsplan 2012 und Jahresabschluss 2011 des Versorgungsbetriebes der Stadt Sondershausen waren immer wieder Anknüpfungspunkte. Und harsche Kritik kam von Stadtrat Gerhard Axt (NUBI).

Axt warf dem Bürgermeister vor, am Stadtrat vorbei einfach sich den Thüringentag "an Land gezogen" zu haben. Der Standpunkt von Axt: Wenn der Stadtrat Gelder bereit stellen muss, dann hätte er vor der Zusage, den Thüringentag in Sondershausen durchführen zu wollen, auch vorher den Stadtrat fragen müssen.

Allerdings hatte Gerhard Axt mit seiner Meinung nicht viel Rückenhalt. Der überwiegende Teil der Stadträte begriff die vorgesehene Durchführung des Thüringentages als das, was es ist, eine große Chance Sondershausen weiter in Thüringen ins Gespräch zu bringen. Es gab gibt ja genügend Politiker der Region die sich beklagen, der Norden Thüringens wird kaum wahrgenommen.

Eigentlich sollte Sondershausen den Thüringentag schon damals nach der Landesausstellung durchführen, aber zwei Mal hatte man aus Finanzgründen abgesagt. Jetzt ein drittes Mal absagen, so Kreyer, hätte uns mit Sicherheit für lange Zeit aus dem Rennen geworfen.

Die Stadt Gotha hat mit ihrem Thüringentag deutlich an Image gewonnen, so Kreyer und das müssen wir auch schaffen. Trotz 800.000 Euro Mitteleinsatz (einschließlich Land) haben die Gothaer sogar einen Überschuss von 30.000 Euro erwirtschaftet, nicht mitgerechnet, was Wirtschaft und Geschäfte zusätzlich erwirtschaftet haben.

Die Stadt will sowohl 2012 als auch 2013 Mittel in Höhe von 200.000 Euro in den Haushalt einstellen, so Kreyer auf Anfrage. Vom Land werden nochmals 200.000 Euro (Bar9 plus 50.000 Euro Investitionen kommen. Bärbel Thormann (Volkssolidarität) zum Thema Thüringentag: "Wir haben schon viel zu viel Zeit bei der Vorbereitung vertrödelt, langsam muss etwas passieren. Voraussichtlich Anfang der Woche will man den notwendigen Cheforganisator vorstellen.

Der Wirtschaftsplan des Versorgungsbetriebes und damit auch die Mittel für den Thüringentag, wurden bei einer Gegenstimme und zwei Stimmenthaltungen angenommen. Aufgaben die der Versorgungsbetrieb u.a. ins Auge gefasst werden, sind das Auslegen von Folie im Schwimmbad Großfurra, sowie die Entschlammung des Vorwärmteiches Bebra. Kreyer, so in der Begründung, ich kann mich noch nicht mal erinnern, dass der je entschlammt wurde.
Autor: khh

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