Di, 13:51 Uhr
13.12.2011
Neues aus Berlin (110)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Afghanistan und äußert sich zur Regierungserklärung des Außenministers zur Lage in Afghanistan am Donnerstag
Trotz der Abzugsbekundungen ist der Krieg in Afghanistan nicht vorbei - er geht nun in die zweite Dekade.
Kersten Steinke, Thüringer Abgeordnete im Deutschen Bundestag, verweist auf den Antrag der Fraktion DIE LINKE:
68% der Deutschen sind aktuell für einen sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan. Das Parlament muss sich deswegen mit der Frage der Rückholung der Soldatinnen und Soldaten befassen. Jeder Tag, den der nun zehn Jahre dauernde Krieg länger geführt wird, kostet weiteren Menschen Leben und Gesundheit. Der Afghanistankrieg hat bisher Zehntausenden Opfer, darunter zig-Tausende Zivilistinnen und Zivilisten, 2 600 alliierten Soldatinnen und Soldaten, darunter 53 deutschen, und zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern das Leben gekostet. Die Ergebnisse des Krieges machen überdeutlich, dass der Konflikt militärisch nicht zu lösen ist.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhTrotz der Abzugsbekundungen ist der Krieg in Afghanistan nicht vorbei - er geht nun in die zweite Dekade.
Kersten Steinke, Thüringer Abgeordnete im Deutschen Bundestag, verweist auf den Antrag der Fraktion DIE LINKE:
68% der Deutschen sind aktuell für einen sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan. Das Parlament muss sich deswegen mit der Frage der Rückholung der Soldatinnen und Soldaten befassen. Jeder Tag, den der nun zehn Jahre dauernde Krieg länger geführt wird, kostet weiteren Menschen Leben und Gesundheit. Der Afghanistankrieg hat bisher Zehntausenden Opfer, darunter zig-Tausende Zivilistinnen und Zivilisten, 2 600 alliierten Soldatinnen und Soldaten, darunter 53 deutschen, und zahlreichen zivilen Helferinnen und Helfern das Leben gekostet. Die Ergebnisse des Krieges machen überdeutlich, dass der Konflikt militärisch nicht zu lösen ist.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
