Mi, 19:40 Uhr
14.12.2011
Tafeln zur Spurensuche Kalibergbau
"Spurensuche Kalibergbau" eine historische Dokumentation in Sondershausen. Jetzt auch sichtbar in der Region für Wanderer und Spaziergänger.
Wer nach dem weihnachtlichen Menü einen Spaziergang durch Sondershausen oder gar auf dem Frauenberg macht, der kann die Geschichte der Kaliindustrie in Sondershausen Revue passieren lassen. Auf 10 gestalteten Tafeln ist in Bild und Schrift festgehalten, was es in Sondershausen zur Kaligeschichte zu sagen gibt. 2 Tafeln auf dem Frauenberg zeigen das Kaliwerk und weisen nach, was und wie viel produziert wurde. Führt der Weg am ehemaligen Schacht 6 bis Schacht 1 vorbei, so wird etwas zu die Schächten ausgesagt.
An der Brügmanstraße in Stockhausen gibt es Hinweise zu Marienhall. An der Matthiaskirche in Stockhausen gibt Aussagen zu Pfarrer Möller und werden Initiativen um 1900 aufgezeigt. Am Petersenschacht wird der Nachweis erbracht, dass das Fördergerüst dem Eifelturm in Paris nachempfunden wurde. Die Tafel am Kaliklubhaus zeigt den geschichtlichen Exkurs diese Hauses von der Bergratsvilla bis zum Kaliklubhaus. Wer eine Fahrt mit dem Auto nach Berka macht, sollt die Tafel am ehemaligen Raudeschacht oder Schacht IV besichtigen. Dort gibt es den Hinweis, dass hier einst Rohsalz gefördert und in einer KCl-Fabrik verarbeitet wurde.
Die Erarbeitung dieser Tafeln benötigten Zeit und Geld. Mit der Gründung des Verein Geopark Kyffhäuser am 27.10 2004 wurde auf Anregung von Dr. Springer, dem ehemaligen Werkdirektor des ehemaligen Kaliwerkes, die Idee geboren. Es wurden Konzeptionen erarbeitet. Frau Anja Apel von der ABS Nord Artern hat sich als erste Gedanken zum "Geopfad Kali" gemacht, wie es damals hieß. Nach konzeptionellen Überarbeitungen stand nun die Frage des Geldes im Raum. Nach Absprachen mit Verantwortlichen im Territorium, die sich nicht positiv äußerten, konnte letztlich das Geld über das Regionalbudget Kyffhäuser beschafft werden.
Götz Starke und Nadine Hendrich
Dr. Reinhard Scholland von der Wirtschaftsförderung war hierbei ein Initiator. Im Juni 2010 kam der Förderbescheid. Mit 22150,- € konnte jetzt gearbeitet werden. Ab jetzt hatte Uwe Dönhoff von der Wirtschaftförderung im Rathaus der Stadt Sondershausen den Hut auf und trug die Verantwortung. Frau Julia Hornickel aus Roßla machte sich an die Arbeit, um den Inhalt der Tafeln zu gestalten. Es gab Abstimmungen mit Dr. Springer von der GSES, dem Bergmannsverein, der GVV und mit dem Autor dieses Artikels, der viel Bildmaterial aus seinem Archiv bereitstellte. Nach dem der Inhalt prinzipiell feststand, ging aus einer Ausschreibung die Druckerei Starke hervor, die das Layout der Tafeln gestaltete.
Freigabe des Projekts durch Uwe Dönhoff, Leiter Wirtschaftsförderung Stadt Sondershausen - gezeigt am Computer in seiner Amtstsube
Frau Nadine Hendrich setzte sich an den Computer und gestaltete das Layout. Da es immer wieder Veränderungen und Hinweise gab zog sich die Gestaltung von Oktober bis Dezember hin. Am 9.12.2001 war es soweit. Uwe Dönhoff erteilte die Freigabe und die Druckmaschinen konnten angeworfen werden, um die Tafeln zu drucken. Am 14.12.2011 machte sich Götz Starke mit Frau Nadine Hendrich auf den Weg und brachten die Tafel auf die Gestelle an, welche aus rostfreien Stahl im November einbetoniert wurden. Witterungsmäßig war dieser Tag nicht gerade unter freundlich einzuordnen, jedoch man merkte die Routine der Beiden an. Schnell und präzise wurde gearbeitet, so dass man sagen kann eine touristische Attraktion ist in Sondershausen entstanden. Ein Flyer dazu wird es zur "Spurensuche Kalibergbau" geben.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Autor: khhWer nach dem weihnachtlichen Menü einen Spaziergang durch Sondershausen oder gar auf dem Frauenberg macht, der kann die Geschichte der Kaliindustrie in Sondershausen Revue passieren lassen. Auf 10 gestalteten Tafeln ist in Bild und Schrift festgehalten, was es in Sondershausen zur Kaligeschichte zu sagen gibt. 2 Tafeln auf dem Frauenberg zeigen das Kaliwerk und weisen nach, was und wie viel produziert wurde. Führt der Weg am ehemaligen Schacht 6 bis Schacht 1 vorbei, so wird etwas zu die Schächten ausgesagt.
An der Brügmanstraße in Stockhausen gibt es Hinweise zu Marienhall. An der Matthiaskirche in Stockhausen gibt Aussagen zu Pfarrer Möller und werden Initiativen um 1900 aufgezeigt. Am Petersenschacht wird der Nachweis erbracht, dass das Fördergerüst dem Eifelturm in Paris nachempfunden wurde. Die Tafel am Kaliklubhaus zeigt den geschichtlichen Exkurs diese Hauses von der Bergratsvilla bis zum Kaliklubhaus. Wer eine Fahrt mit dem Auto nach Berka macht, sollt die Tafel am ehemaligen Raudeschacht oder Schacht IV besichtigen. Dort gibt es den Hinweis, dass hier einst Rohsalz gefördert und in einer KCl-Fabrik verarbeitet wurde.
Die Erarbeitung dieser Tafeln benötigten Zeit und Geld. Mit der Gründung des Verein Geopark Kyffhäuser am 27.10 2004 wurde auf Anregung von Dr. Springer, dem ehemaligen Werkdirektor des ehemaligen Kaliwerkes, die Idee geboren. Es wurden Konzeptionen erarbeitet. Frau Anja Apel von der ABS Nord Artern hat sich als erste Gedanken zum "Geopfad Kali" gemacht, wie es damals hieß. Nach konzeptionellen Überarbeitungen stand nun die Frage des Geldes im Raum. Nach Absprachen mit Verantwortlichen im Territorium, die sich nicht positiv äußerten, konnte letztlich das Geld über das Regionalbudget Kyffhäuser beschafft werden.
Götz Starke und Nadine Hendrich
Dr. Reinhard Scholland von der Wirtschaftsförderung war hierbei ein Initiator. Im Juni 2010 kam der Förderbescheid. Mit 22150,- € konnte jetzt gearbeitet werden. Ab jetzt hatte Uwe Dönhoff von der Wirtschaftförderung im Rathaus der Stadt Sondershausen den Hut auf und trug die Verantwortung. Frau Julia Hornickel aus Roßla machte sich an die Arbeit, um den Inhalt der Tafeln zu gestalten. Es gab Abstimmungen mit Dr. Springer von der GSES, dem Bergmannsverein, der GVV und mit dem Autor dieses Artikels, der viel Bildmaterial aus seinem Archiv bereitstellte. Nach dem der Inhalt prinzipiell feststand, ging aus einer Ausschreibung die Druckerei Starke hervor, die das Layout der Tafeln gestaltete.
Freigabe des Projekts durch Uwe Dönhoff, Leiter Wirtschaftsförderung Stadt Sondershausen - gezeigt am Computer in seiner Amtstsube
Frau Nadine Hendrich setzte sich an den Computer und gestaltete das Layout. Da es immer wieder Veränderungen und Hinweise gab zog sich die Gestaltung von Oktober bis Dezember hin. Am 9.12.2001 war es soweit. Uwe Dönhoff erteilte die Freigabe und die Druckmaschinen konnten angeworfen werden, um die Tafeln zu drucken. Am 14.12.2011 machte sich Götz Starke mit Frau Nadine Hendrich auf den Weg und brachten die Tafel auf die Gestelle an, welche aus rostfreien Stahl im November einbetoniert wurden. Witterungsmäßig war dieser Tag nicht gerade unter freundlich einzuordnen, jedoch man merkte die Routine der Beiden an. Schnell und präzise wurde gearbeitet, so dass man sagen kann eine touristische Attraktion ist in Sondershausen entstanden. Ein Flyer dazu wird es zur "Spurensuche Kalibergbau" geben.
Text und Bilder: Hans-Jürgen Schmidt
Downloads:
- Zeitreise Glückauf (1.137 kByte)
- Matthias Kirche (2.330 kByte)
















