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Mi, 13:19 Uhr
15.02.2012

Dauerfrost bringt Dieselfrust

Die extreme Kältewelle hat nicht nur die Kosten für Heizöl steigen lassen, auch Dieselkraftstoff hat sich spürbar verteuert. Wie der ADAC mitteilt, kletterte der Preis für einen Liter Diesel in Deutschland gegenüber der Vorwoche um 3,5 Cent auf durchschnittlich 1,487 Euro...

Grafik (Foto: ADAC) Grafik (Foto: ADAC)

Etwas glimpflicher fiel die Verteuerung für die Fahrer von Benziner-Pkw aus: Ein Liter Super E10 kostet laut Club im Bundesdurchschnitt 1,583 Euro – das sind 1,8 Cent mehr als vor Wochenfrist.

Verantwortlich für den Anstieg der Kraftstoffpreise ist nach Einschätzung des ADAC der zuletzt auf knapp 120 Dollar je Barrel Brent gestiegene Rohölpreis. Eine zweite Welle bei der Heizölnachfrage hat darüber hinaus dem Anstieg des Dieselpreises einen zusätzlichen Schub verliehen. Die Differenz zwischen den beiden Sorten Benzin und Diesel ist damit wieder unter die Marke von zehn Cent gerutscht.

Der ADAC empfiehlt den Autofahrern, die Preisbewegungen an den Tankstellen zu verfolgen und günstige Gelegenheiten zum Nachtanken zu nutzen. Detaillierte Informationen zur Preisentwicklung auf dem deutschen Kraftstoffmarkt sowie zu den Kraftstoffpreisen im europäischen Ausland findet man unter www.adac.de/tanken.
Autor: nnz

Kommentare
Harzer_jung
16.02.2012, 00.33 Uhr
Diesel für privat?
ich glaube wir sollten echt mal drüber nachdenken ob Diesel für PKW noch sinn macht. preislich lohnt es sich kaum noch, und bei sibirischen wintern, die sich gefühlt wieder vermehren, da ist Diesel ein echter Nachteil.
Okay wer einen alten VW T2 sein eigen nennt, mit1,6er Maschine und 60 PS den juckts nicht, der alte Saugdiesel läuft sofort mit 5 bis 10% Benzin im Diesel. aber die modernen Common BLue, turboeco efficence Diesel? die nur mit Diesel funktionieren der bei minus 20 grad an seine Grenzen kommt?
Irgendwie sind wir da auf dem falschen Weg.
Herr Taft
16.02.2012, 08.29 Uhr
der erste Diesel-Winter
Ich bin letztes Jahr auf einen Diesel umgestiegen - eingefroren ist bei mir im Winter nichts. Auch wenn die Dieselpreise ähnlich hoch wie die Super-Preise sind, verbraucht ein Diesel bei vergleichbarer (in der Regel besserer) Fahrleistung weniger - bei mir ca. 25%. Da juckt mich die höhere Steuer nicht. Ich spare etwa 100 EUR pro Monat und zahle 150 EUR pro Jahr mehr an Steuern. Ich finde, das lohnt sich schon.
Wolfi65
16.02.2012, 08.33 Uhr
Wieso wir?
Ich habe nur einmal ein Diesel gefahren und der hat komischerweise bei strengen Frost nie, aber wirklich nie Zicken gemacht. War ja auch ein TDI mit 110 Pferdchen und Dieselvorwärmtechnik. Ich würde das Teil heute noch fahren, wenn ich nicht auf den damaligen Umweltminister Trittin (Tritt-Ihn) gehört und Biodiesel getankt hätte.

Der hat mir die Maschine kaputt gemacht.
So ähnlich kann es einen umweltbewußten E - 10 Fahrer gehen. Ab jetzt nur noch Benzin, denn der läuft ruhiger und für einmal pro Woche Supermarkt und zurück reicht das.

Aber wer für seinen Arbeitgeber uneingeschränkt mobil sein will oder muss, der kauft sich einen Rudolf-Diesel, denn der ist ja sooooooo billig in der Unterhaltung.
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