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Mi, 07:13 Uhr
24.10.2012

Tipps zur Wärmedämmung

Kalte Füße und hohe Heizkosten im Winter müssen nicht sein. Mit einer guten Dämmung von Fassade, Dach und Keller lassen sich die Heizkosten halbieren und der Komfort in der Wohnung steigt...

„Wer sein Haus richtig dämmt, muss weniger heizen“, weiß Ramona Ballod, Energieexpertin der Verbraucherzentrale, aus Erfahrung. Denn immerhin werden etwa drei Viertel des Energieeinsatzes privater Haushalte für die Heizung aufgewendet. Bei einem nicht gedämmten Einfamilienhaus entweichen gut zwei Drittel der Wärme ungenutzt über den Keller, durch die Außenwände und das Dach.

Für ein typisches 60er-Jahre Haus entspricht dies rund 2.000 Liter Heizöl im Jahr. Durch Dämmmaßnahmen können Wärmeverluste verhindert und Heizkosten von bis zu 1.200 Euro jährlich eingespart werden.

Die beste Methode, Heizkosten zu sparen ist deshalb, das Haus dick einzupacken. Denn die Wärme, die nicht nach draußen entweicht, muss durch die Heizung erst gar nicht teuer bereitgestellt werden.

Eine Dämmschicht aus modernen Materialien ist auch durch noch so dicke Wände nicht zu ersetzen. Gerade mal zwei Zentimeter eines üblichen Dämmstoffs haben die gleiche Dämmwirkung wie eine 30 Zentimeter dicke Wand aus Hochlochziegeln oder eine über einen Meter dicke Betonwand. Und immerhin: In spätestens zwei Jahren spart ein Dämmstoff mehr Energie ein, als für seine Herstellung eingesetzt wurde.

In der Energiebilanz noch besser sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen. Die sind schon nach wenigen Wochen „im Plus“. „Wenn man bedenkt, dass eine Fassade in der Regel nur alle 30 Jahre saniert wird und der Öl- bzw. Gaspreis sich allein in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt hat, werden sich die Mehrkosten für eine dickere Dämmung gewiss amortisieren“, fasst die Energieexpertin zusammen. Verbraucher, die eine größere Investition planen, sollten sich aber unbedingt unabhängigen Rat suchen, empfiehlt sie.

Bei Fragen zur richtigen und sinnvollen Dämmung hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch.

Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 018 – 809 802 400 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 – 55514-0
Autor: en

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Kommentare
Jörch
24.10.2012, 07:49 Uhr
milchmädchenrechnung
aha bis zu 1200€/a kann man sparen... und was kostet der vollwärmeschutz eines Einfamilienhausses aus den 60ern nebst neuen fenstern, türen dach und fassadendämmung. da habe ich schnell mal 50.000€ zusammen und das bei haltbarkeiten, besonders bei fenstern und türen von ca. 25jahren...
macht nach meiner rechnung gerade mal 30.000eur maximale ersparnis auf die gesamte zeit gerechnet.

stellt sich hier die frage, was ich oder gegebenenfalls ob ich überhaupt etwas spare bei der aktion oder ob dadurch nur umsatz generiert werden soll. erinnert mich fatal an die milchmädchenrechnung mit den haushaltgeräten.
Retupmoc
24.10.2012, 11:22 Uhr
Gewinner
Die Gewinner sind dabei die Firmen, die die Dämmung vornehmen , bzw. die Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungseigentümer, die den Spaß auf die jeweiligen Mieten drauf schlagen.

Das beste Mittel gegen Kälte ist die Erderwärmung. Dumm nur, das sich die Erde in diesen Tagen wieder leicht erkältet hat.
Thomas Fichtner
24.10.2012, 14:59 Uhr
Interessante Beiträge!
Könnte man übrigens meiner Meinung nach auf dem nächsten Nordhäuser Energieforum mal diskutieren.

Und ja, das Feld ist sehr tricky und teils vermint.

Da wären auf der einen Seite die Neubauten - die nach EnEV inzwischen recht nah am Passivhausstandard dran sind und wo sich in den letzten 6-10 Jahren echt viel getan hat - technologisch inzwischen recht gut beherrschbar und überschaubar (so man Handwerker findet die sich an Vorgaben halten und nicht so bauen wie sie es schon immer gemacht haben), und dann dass weite Feld der Modernisierungen, wo es viele viele Fallstricke und Probleme gibt und man sich durchaus fragen darf, ob das oft übliche, einfach dick mit Styropor einpacken, wirklich der Weisheit letzter Schuss ist, oder man sich nicht damit bald viele neue Probleme ins Haus holt...
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