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Do, 13:50 Uhr
29.11.2012

Gelungenes Erzählcafè

Matthias Strejc völlig fehl am Platz und doch goldrichtig im gelungenen Erzählcafè. Was da in Bad Frankenhausen los war, hat kn vom Frankenhäuser Familienband erfahren.

Der November ist seit einigen Jahren der Zeitpunkt für eine kleine feine Veranstaltung der Biografiearbeit und Geschichtsaufarbeitung in Bad Frankenhausen - der Zeitpunkt für das Bad Frankenhäuser Erzählcafè.

Gast des letzten Erzählcafès war Bürgermeister Matthias Strejc und damit eigentlich völlig fehl am Platz. Warum? Weil in dieser Erzählform ältere Menschen mit ihren persönlichen Erlebnissen kleine oder größere geschichtliche Ereignisse besser erlebbar und nachvollziehbar machen sollten. Und als älteren Menschen kann man M. Strejc nun wahrlich nicht bezeichnen. Und doch konnte Strejc sowohl den zahlreich anwesenden Kinder- und Jugendstadträten als auch reiferen Besuchern nicht nur einen unterhaltsamen Abend bescheren sondern vor allem auch viel jugendliches Engagement und vor allem unendlichen Optimismus glaubhaft offenbaren.

Gelungenes Erzählcafè (Foto: Frankenhäuser Familienband ) Gelungenes Erzählcafè (Foto: Frankenhäuser Familienband )

Die Interviewpaten Hannah Liese und Jeremy Werner kitzelten mit ihren Fragen so manch hitzige Aktion aus den Jugendtagen des Bürgermeisters heraus. Der Ton sei damals schon aggressiver gewesen. Da lernt man natürlich im Lauf der Jahre dazu, so Strejc. Schon sehr früh habe er sich für Politik und vor allem Stadtpolitik interessiert. Und auch wenn nach dem Abi Städte wie Berlin lockten, fiel es nicht schwer, in der Heimat die Ausbildung zu machen und eine Familie zu gründen.
Der Kinder- und Jugendstadtrat hatte zu Zeiten des Vorsitzenden Matthias Strejc in der Hochphase 49 Mitglieder, mehr, als im Stadtrat sind. Ab 1999 war Strejc dann selbst gewähltes Mitglied des Stadtrates, später auch im Verwaltungsrat der Kur GmbH. Das Metier war ihm also, als er Bürgermeister wurde, nicht neu. Trotzdem war alles ganz anders, als er im Jahr 2006 sein Amt antrat. Vieles, so sagt er, gelinge nur gemeinsam und gelinge auch nur, dank einer gut funktionierenden Verwaltung.
Die Familie kenne das, dass er viel unterwegs sei. Nicht erst jetzt als Bürgermeister, sondern bereits die Tätigkeiten zuvor verlangten, abends oder an den Wochenenden zu arbeiten.
Gelungenes Erzählcafè (Foto: Frankenhäuser Familienband )
Gelungenes Erzählcafè (Foto: Frankenhäuser Familienband )
Gelungenes Erzählcafè (Foto: Frankenhäuser Familienband )

In der Pause gab es Zeit für Randgespräche, besonders auch mit Frau Liesegang, die als Koordinatorin der lokalen Bündnisse für Familie zu Gast war. Dank bester Versorgung durch das Team des Domizil ging es gestärkt in die Fragerunde.
Welche Visionen er als Bürgermeister noch habe, warum der Anger so aussehe wie er nun mal aussieht, warum engagiert sich die Stadt im lokalen Bündnis für Familie, was wird mit der Eisenbahn und wie kommt man auf die Idee, sich als Bürgermeister bei der Feuerwehr ausbilden zu lassen?

All diesen Fragen stellte sich unser Gast Matthias Strejc . Und so konnte mancher, der sich in der Stadtratssitzung vielleicht nicht zu fragen traut, in kleiner Runde sein Anliegen vorbringen. Eines wurde allen klar - seine Arbeit als Bürgermeister nimmt er sehr ernst - auch wenn er mit einem Lächeln zum Abschied sagte: " Alles wird gut!".
Silvana Schäffer, Marion Haas
Frankenhäuser Familienband
Autor: khh

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